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Fussball regional Für Stralsund geht’s ums Überleben, für Grimmen ums Prestige
Sportbuzzer Fußball Fussball regional Für Stralsund geht’s ums Überleben, für Grimmen ums Prestige
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16:50 16.05.2019
Im Hinspiel durfte Grimmens Kapitän Stephan Rambow (r.) jubeln. Stralsunds Steffen Pompe will sich am Sonnabend revanchieren. Quelle: Foto: Horst Schreiber
Stralsund

Das Duell TSV 1860 Stralsund gegen Grimmener SV bringt zusätzlich zur Lokalrivalität weitere Brisanz mit sich. Für die Gastgeber geht es nämlich noch ums Überleben in der Verbandsliga. 1860 (14. Platz/17 Punkte) steht zwei Spieltage vor Schluss nur knapp vor Malchin (15./16), das den ersten Abstiegsplatz belegt. Der TSV ist also zum Siegen verdammt, um den Klassenverbleib sicher in den eigenen Händen zu behalten. „Wir hatten nach unserem starken Start nach der Winterpause natürlich nicht gehofft, dass wir bis zum Schluss zittern müssen. Jetzt kommt es eben zum ersten Showdown im Derby“, deutet Trainer Robin Baarhs die Wichtigkeit der Partie an.

Für Gegner Grimmen (12./25) ist die Spielzeit sportlich grundsätzlich gelaufen. Nach unten geht nichts mehr, mit zwei Siegen gegen Stralsund und im Saisonfinale gegen Malchin könnte noch Platz 10 möglich sein. Allerdings zeigt die Ergebniskurve beim GSV derzeit nach unten. Seit fünf Spielen warten die Trebelstädter auf einen „Dreier“.

„Wir sind in keiner guten Verfassung“, gibt Vize-Präsident Christian Bockhahn zu, ergänzt aber: „Wir wollen uns definitiv nicht so aus der Saison verabschieden. Und ein Derbysieg könnte so eine Niederlagen-Serie wieder wettmachen. Wir werden Stralsund also nichts schenken!“

Davon geht auch Robin Baarhs aus. Für den Stralsunder ist entscheidend, welche Mannschaft die gegnerische Offensive besser unter Kontrolle bekommt. Zwar hat der GSV erst sechs Treffer seit der Winterpause erzielt, doch mit Kapitän Stephan Rambow den viertbesten Torjäger der Liga in seinen Reihen. „Rambow ist eine Maschine! Er ist zu jeder Zeit und aus allen Lagen für ein Tor gut, das ist hinlänglich bekannt“, lobt Baarhs den Stürmer, mit dem er in der Jugend noch zusammengespielt hatte. Der Trainer verweist aber auf die eigene Offensivkraft: „Wir werden uns nicht verstecken. Wir haben schnelle und abschlussstarke Stürmer.“ Start in der Primus-Arena ist Samstag 14 Uhr.

Abseits vom Derby-Geschehen in der Verbandsliga hat der Grimmener SV in dieser Woche ein neues Projekt gestartet. In Kooperation mit der Jugendfreizeit bittet der Sportverein Fußball-Schnuppertrainings in Kindertagesstätte der Region an. Der Startschuss fiel in Sievertshagen. In knapp zwei Wochen ist der GSV unter der Leitung von Bambini-Trainerin Alexandra Rieger an der Grimmener Friedrich-Wilhelm-Wander-Grundschule. Bewerbungen können an den Grimmener SV gerichtet werden.

Niklas Kunkel

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