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Fussball regional Kapitän Stephan Rambow: „Es macht wieder Spaß, beim GSV zu kicken“
Sportbuzzer Fußball Fussball regional Kapitän Stephan Rambow: „Es macht wieder Spaß, beim GSV zu kicken“
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18:20 17.12.2018
Stephan Rambow erzielte schon zwölft Saisontore für den Grimmener SV. Quelle: Horst Schreiber
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Grimmen

Stephan Rambow ist der Kopf des Grimmener SV. Der Verbandsliga-Kapitän führte sein Team durch die Durststrecke zu Saisonbeginn ins gesicherte Mittelfeld. Dank sechs Siegen aus den letzten neun Spielen sprang der GSV vor der Winterpause auf Rang 10. Doch nicht nur mit der Mannschaft lief es zuletzt prächtig für Rambow, auch persönlich ist er obenauf – ist mit zwölf Saisontoren der drittgefährlichste Angreifer der Liga. Der Spielführer kennt die Gründe für den Höhenflug im Herbst.

Herr Rambow, hat sich der Trainerwechsel von Burghard Schultz zu Martin Walewski ausgezahlt?

Stephan Rambow: Auf jeden Fall. Der Geist und der Zusammenhalt im Team ist besser geworden. Martin hat an den Stellschrauben gedreht, an denen er drehen musste. Es macht wieder Spaß, beim GSV zu kicken. Punktetechnisch hat es sich sowieso ausgezahlt.

Gab es Zweifel während der schwierigen Phase zu Saisonbeginn?

Nein gar nicht. Es war zwar ein komisches Gefühl, weil wir immer gut trainiert hatten in dieser Phase, aber die Punkte fehlten. Wir als Führungsspieler haben aber immer gewusst, dass wir es schaffen werden.

Was war der Knackpunkt für den Aufschwung?

Das Auswärtsspiel in Bützow (2:2, Anm. d. Red.). Es war zwar nur ein Punkt, aber, wenn du da unten drin steckst, geht’s nur mühsam wieder raus. Das habe ich der Mannschaft auch immer wieder gesagt. Zudem war es unser erste Saisonzähler. Da haben wir gemerkt: ,Jo, wir können es noch’.

Im Nachhinein betrachtet: Musstet ihr viele unnötige Niederlagen hinnehmen?

Gegen Förderkader (1:4, Anm. d. Red.) waren Punkte eingeplant. Ganz unnötig war das erste Spiel gegen Boizenburg (1:3, Anm. d. Red.). Da mussten wir uns noch finden, weil wir ein anderes System als zuvor spielen. Auch in Güstrow, wo wir bis kurz vor Schluss noch führen und dann 3:4 verlieren, hätten wir was holen müssen.

Die Verbandsliga scheint eindeutig dreigeteilt – stimmen Sie zu?

Ja, das stimmt. Die Dreiteilung spiegelt die finanzielle Situation wieder. Was in Pampow finanziert wird, kann in Görmin oder auch bei uns nicht gezahlt werden. Aber Pampow macht das gut, das sieht nachhaltig aus. Das steckt auch kein Neid dahinter, es motiviert eher, gegen solche Teams etwas zu holen.

Warum läuft es bei Ihnen derzeit so gut?

Ich habe zwar selten große Verletzungen, in den letzten Jahren aber immer mal wieder kleinere. Jetzt trainiere ich seit einem Dreivierteljahr durchgängig. Ich fühle mich sehr fit. Ich gestehe auch, dass ich sehr von dem Zusammenspiel mit Denis Simdorn profitiere, der für den spielerischen Part zuständig ist. Ich komme eher über den Kampf (lacht).

Horst Schreiber

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