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Kleine Beachvolleyballturniere mit großem Andrang

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13:28 30.06.2020
Die Landesmeister Daniel Sprenger (l.) und Toni Schneider traten beim Turnier in Stralsund an. Wegen einer Verletzung von Sprenger mussten das Duo aber nach der Gruppenphase aufgeben.  Quelle: Horst Schreiber
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Stralsund

Für die Beachvolleyballer aus Mecklenburg-Vorpommern kamen die schlechten Nachrichten zum Beginn der Saison in Serie. Zunächst durfte durch die Coronapandemie nicht wie gewohnt gespielt werden, dann wurde ein Turnier der Landesmeisterschaften nach dem nächsten abgesagt. Inzwischen kann unter Einhaltung bestimmter Hygieneregeln zwar wieder gespielt werden, fast alle Turniere tragen aber weiterhin den Vermerk „abgesagt“.

So suchten die Beachvolleyballer nach Alternativen und fanden sie in den eigentlich kleinen Local-Serien in Greifswald und Stralsund. Die regelmäßig ausgetragene Local-Serie vom Stralsunder VV erfreut sich immer größerer Beliebtheit und lockt auch Spieler an, die sonst um die Landeskrone kämpfen. So standen beim ersten Männerturnier in der Vorwoche nicht nur die am Ende siegreichen Lokalmatadoren Ray Gonschorek und Tom Stübe im Sand am Strelasund, sondern auch die mehrfachen Landesmeister Daniel Sprenger/Toni Schneider und starke Konkurrenz aus Greifswald. Für das nächste Turnier stehen Akteure aus Warnemünde, Schwerin und Wismar im Starterfeld, die Mixed-Konkurrenz ist jedes Mal bereits wenige Minuten nach Anmeldestart ausgebucht.

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Für die Rostocker Favoriten Schneider/Sprenger fand der Saisonauftakt jedoch schnell ein unglückliches Ende. Sprenger knickte bereits in der Gruppenphase um und zog sich eine Verletzung an den Bändern im Fußgelenk zu. Eine Titelverteidigung wäre für die beiden in dieser Saison aber ohnehin nicht möglich gewesen. Zwar werden bei den kleinen Turnieren am Strelasund und Eldena-Beach Punkte der Landesserie vergeben, weil mit Freest aber nur eines der großen Turniere stattfindet, gibt es für 2020 keine Titelvergabe am Ende der Saison.

Damit der Volksbank Beach Cup in Freest überhaupt stattfinden konnte, hatten die Veranstalter einiges an Organisationsarbeit zu leisten. So erstreckt sich das Hygiene- und Sicherheitskonzept über mehrere Seiten. Darin enthalten sind Vorgaben, um den Kontakt unter den Spielern möglichst gering zu halten. So wird in jeder der sechs Staffeln mit sechs Mannschaften bei Männern und Frauen auf jeweils einem eigenen Feld gespielt. Zuschauer sind nicht zugelassen und auch die Spieler untereinander sind dazu angehalten Abstand zu wahren. Trotz dieser Einschränkungen war das Teilnehmerfeld von 72 Mannschaften innerhalb von kürzester Zeit ausgebucht. Bei den Männern hatten sich zwischenzeitlich über 50 Teams auf die 36 Startplätze beworben. So läuft die Beachvolleyballsaison im Land auf Hochtouren, wenn auch unter einem ganz anderen Rahmen.

Von Niklas Kunkel

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