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Landesklasse-Start verschoben: SV Kandelin kann weiter feilen

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16:57 13.02.2020
Tom Retelsdorf und sein SV Kandelin stellen die schwächste Defensive der Liga. Das muss sich ändern, soll der Ligaverbleib realisiert werden. Quelle: FOTO: Niklas Kunkel
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Kandelin

Die Landesfußballer in MV stehen in den Startlöchern zur zweiten Saison-Halbserie. Allen voran der SV Kandelin. Der kann nun doch noch länger an Taktik und Kondition feilen. Denn Gegner Trinwillershagen hat das Nachholspiel in der Landesklasse I, das ursprünglich für Sonntag terminiert war, aufgrund der schlechten Platzverhältnisse abgesagt. Das Duell wurde auf den 29. März verlegt. „Unser Platz ist momentan eine Katastrophe“, gesteht Trainer Jürgen Hakelberg. Da der SVK zum eigentlichen Pflichtspielstart in einer Woche punktspielfrei hat, beginnt für den Drittletzten nun erst im März der Kampf um den Klassenverbleib.

SVK braucht eine Siegesserie, um unten rauszukommen

Zum Saisonauftakt erlebten die Kandeliner – abgesehen vom mittlerweile wertlosen 4:1-Sieg gegen Garz (zurückgezogen) – eine Niederlagenserie, dar­unter ein 3:7 gegen Kickers JuS und 1:7 gegen Barth. So befanden sich die Kandeliner stets in der Abstiegszone. Das rettende Ufer ist sieben Punkte entfernt. „Solange es noch möglich ist, glauben wir natürlich an den Klassenverbleib“, sagt Trainer Peter Rahn. „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir besser starten als im Sommer. Wir haben viele junge Leute im Team, die im ersten halben Jahr Lehrgeld gezahlt haben.“

Die Rahns Team kann mit einem guten Gefühl in die Mission Klassenverbleib starten. Die eigentliche Generalprobe gewann es am Dienstag unter neu installiertem Flutlicht mit 3:2 gegen die HSG Uni Greifswald (Landesklasse II). „Die Vorbereitung war kurz und intensiv. Es gibt noch Steigerungspotenzial, aber es sieht schon ganz gut aus“, meint Rahn, der ohne Kaderveränderung in die Restsaison geht. Am Ende glaubt er mit dem SVK natürlich „über dem Strich“ zu stehen.Ergebnisse in der Winterpause:SVK – HSG Uni Greifswald 3:2, FC Rot-Weiß Wolgast – SVK 2:1, 6. Platz bei Handelshof-Vorpommern-Cup, Vorrunden-Vierter bei Neujahrsturnier, Testspiel gegen SV Niepars geplant (22.02.)

SGR bereitet sich in der Halle vor

Die SG Reinkenhagen, direkter Konkurrent im Abstiegskampf, steigt regulär in den Liga-Alltag ein – solange das Wetter das Spielfeld der SGR verschont. Für die Sundhagener ist die Wintervorbereitung aufgrund des fehlenden Flutlichts und der matschigen Rasenverhältnisse äußerst schwierig. Hallentraining ist angesagt.

Die Truppe holt sich die Spielpraxis über die Testspiele. Zwei haben sie bereits knapp verloren, die Generalprobe folgt am Sonnabend gegen Landhagen. Die widrigen Bedingungen vergrößern den Kampfgeist der SGR-Akteure.

„Der Klassenverbleib ist das klare Ziel und definitiv machbar!“, spricht Daniel Husen aus. Der Stürmer hat mit seinem Team direkt ein erstes Endspiel gegen Prohn vor der Brust, ahnt aber: „Es wird eng bis zum letzten Spieltag.“Ergebnisse in der Winterpause:TSV 1860 Stralsund II – SGR 3:1, Greifswalder FC U 19 – SGR 3:2, 6. Platz Sund-Cup, Sieger Handelshof-Vorpommern-Cup, Testspiel gegen FC Landhagen geplant (15.2.)

Krüger beerbt Graf beim GSV II

Die Reserve des Grimmener SV befindet sich noch mitten in der Vorbereitung. Seit drei Wochen buckelt der zweite Aufsteiger für den Ligaverbleib. Und das unter einem neuen Coach. Steffen Krüger folgte zum Jahreswechsel auf André Graf. Als die Stelle frei wurde, musste der Ex-Spieler Krüger nicht lange zögern. „Für mich ist das eine Herzensangelegenheit.“

Beim Trainingsauftakt Ende Januar fand er eine „intakte Mannschaft“ vor. Krüger müsse nur noch an wenigen Stellschrauben drehen. „Die Grundausrichtung bleibt die alte. Wir müssen aber abschlussstärker werden und auf dem Platz besser füreinander arbeiten“, weiß Krüger.

Für den 38-Jährigen liegt der Schlüssel zum Klassenverbleib in den Heimspielen: „Die müssen wir positiv gestalten und die drei Punkte in Grimmen behalten.“ Bei diesem Unterfangen kann er auf Rückkehrer Jörn Gau bauen, der arbeitsbedingt lange nicht zur Verfügung stand. Nicht mehr im Kader stehen dagegen Max Lambrecht, Philipp Schuldt (beide zum FSV Klevenow) und Felix Lehmann (zum SV Gransebieth).Ergebnisse in der Winterpause:GSV II – SSV Satow 4:1, GSV II – SG Empor Richtenberg 2:3, 2. Platz Handelshof-Vorpommern-Cup, Testspiele gegen Sturmvogel Lubmin (16.2.) und Tribseeser SV (23.2.) geplant

Von Horst Schreiber

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