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Fussball regional Prohner Wiek stemmt sich lange gegen Malchow
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19:41 11.08.2019
Das Malchow-Spiel schlauchte für Hans-Henning Kopmann und den SV Prohner Wiek. Quelle: Foto: Horst Schreiber
Prohn

Hans-Henning Kopmann wollte mit seiner Rückkehr zum SV Prohner Wiek noch einmal „ans Limit“ gehen. Am Freitag kam der Stürmer dann an seine Grenzen. Gegen den Malchower SV ackerte Koopmann 90 Minuten lang als einzige Spitze. Das Pokalspiel verloren er und sein Team trotz großem Kampfes mit 0:4 (0:1). „Das war eine Herausforderung!“, so Kopmann.

Lange Zeit ließen die Sundkicker gegen den Oberliga-Absteiger nichts zu. Der MSV tat sich gegen eine dichte und resolute Abwehr schwer, wirkte uninspiriert. So viel das erste Gegentor durch eine abgerutschte Flanke von Patryk Adamski, die sich ins Tor senkte (22.). Dem kuriosen Treffer folgte bis zur Schlussphase der Partie keine nennenswerte Aktion. Dann stach Torjäger Tobias Täge zweimal zu. Erst grätscht der Stürmer eine Hereingabe über die Linie (70.), dann blieb er frei vor Kai Zieske eiskalt (82.).

Zwischen den Treffer aber die größte Aufregung im Spiel: Kopmann wird im Strafraum weggecheckt, doch der Pfiff bleibt aus. „Das war ein Elfmeter“, ist sich der Gefoulte sicher. „Schade, wir hätten den Ehrentreffer verdient gehabt. Denn der Kampf war da, wir haben gut gespielt.“

Statt des Ehrentreffers, schraubte Malchow das Ergebnis standesgemäß nach oben. Max Buchholz köpfte zum 4:0 ein (85.). „Zum Schluss war die Luft raus. Es hat aber trotzdem Spaß gemacht“, meint Kopmann.

SVP: Zieske – Hannemann, Wiemer, Pieper (46. Brose), Schmalofski, Maletzki, Seehausen (77. Schumann), Henke, Jawad (52. Holz), Babou, Kopmann

Von Horst Schreiber

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