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Fussball regional Rabenschwarzes Wochenende: Tribsees, Prohn, Reinkenhagen und 1860 II verlieren
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19:23 28.04.2019
Karsten Topka kommt mit Tribsees den Abstiegsplätzen gefährlich nahe. Quelle: Foto: Horst Schreiber
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Stralsund

Der Abstiegskampf in der Fußball-Landesklasse I spitzt sich zu. Weil die SG Reinkenhagen etwas überraschend beim zuvor Tabellenvorletzten HFC Greifswald unterlag, befinden sich seit dem vergangenen Wochenende mit sechs Mannschaften mehr denn je im Abstiegskampf. Darunter sind der Tribseeser SV (11. Platz/25 Punkte), der SV Prohner Wiek (12./25) und der TSV 1860 Stralsund II (15./21), die allesamt verloren.

Eigentlich wollte die SG Reinkenhagen den Klassenverbleib festzurren. Mit einem Sieg bei den Hengsten aus Greifswald wäre den Miltzowern eine weitere Landesklasse-Saison auch theoretisch nicht mehr zu nehmen gewesen. Doch daraus wurde nichts. Brian Kriese (17.) und Lukas Reker (27.) brachten die Gastgeber vor der Pause in Front. Auf den 1:2-Anschlusstreffer von Joker Sebastian Angrick (71.) antwortete Reker prompt (72.). Nach dem 2:3 durch Andreas Kuhn (81.) kam nichts mehr von den Gästen.

Durch den Sieg springt Greifswald aus der Abstiegszone. Prohn und Tribsees rückten weiter ran, weil die Sund-Kicker mit 0:3 gegen Uni Greifswald verloren und die Trebelstädter 2:5 gegen den Ligazweiten Rot-Weiß Trinwillershagen.

Prohn rannte schon zur Pause einem 0:2-Rückstand hinterher, weil Martin Uteß (12.) und Peter Struck (22.) für die HSG trafen. Nach der Pause musste die Elf von Tino Dell noch das zweite Tor von Struck schlucken (73.). Damit wartet der SVP seit vier Spielen auf einen Sieg. Der letzte gelang im März gegen den HFC.

Auch der Tribseeser SV siegte zuletzt gegen die Hengste. Doch seit zwei Spielen reichen je zwei eigene geschossene Tore nicht mehr zum Punktgewinn. Gegen Trinwillershagen setzte es am Sonntag zuhause ein 2:5. Dennis Rurik und Christian Höhler machten per Doppelschlag kurz nach der Pause (50., 51.) alles klar, weil Rurik schon in der 7. Minute und Patrick Pöhl (11.) die Gäste in Führung schossen. Nach dem 0:4 bäumte sich der TSV noch einmal kurz auf, verkürzte durch Rawan Sheikhnabi (58.) und Sebastian Karg (71.) auf 2:4. Doch Pöhl beendete den Tribseeser Höhenflug mit dem Treffer zum Endstand (73.).

Noch dicker kommt es im Abstiegskampf für die Reserve des TSV 1860 Stralsund, die gestern beim Tabellenführer SG Empor Richtenberg mit 0:2 unterlag. Lange Zeit vernagelte die „Zweite“ das eigene Tor, doch in der 75. Minute erlöste Torjäger Thomas Boljahn den Spitzenreiter. Sebastian Sauer legte vier Minuten später nach. Gedanken an die Kreisoberliga will man beim TSV aber noch nicht verschwenden. Die Stralsunder sind nur einen Punkt vom rettenden Ufer entfernt. Dagegen können die Planungen bei den Richtenbergern für höhere Aufgaben weiter voranschreiten. Empor hat weiter sieben Punkte Vorsprung auf Verfolger Trin und ein Spiel weniger absolviert.

Horst Schreiber

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