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Fussball regional Richtenberg und Prohn verschaffen sich Luft
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13:41 01.04.2019
SG Empor Richtenberg jubelt nach einem Treffer Quelle: Horst Schreiber
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Stralsund

Doppelte Freude bei der SG Empor Richtenberg: Der Spitzenreiter der Landesklasse I gewann am Sonntag sein Heimspiel gegen die HSG Uni Greifswald souverän und nahm nach dem Abpfiff jubelnd zur Kenntnis, dass der ärgste Verfolger Rot-Weiss Trinwillershagen sein Duell beim FC Insel Usedom verlor. Somit hat der Ligaprimus nun vier Punkte Vorsprung. Während sich Platz eins bis sieben nicht vom Fleck rühren, kam Bewegung in den Abstiegskampf. Kurz durchatmen kann der SV Prohner Wiek, noch mehr zittern müssen 1860 Stralsund II und Tribsees.

Ligaprimus setzt sich ab

Empor Richtenberg behauptete dank des 5:0 über Uni Greifswald nicht nur seinen Spitzenplatz, sondern verschaffte sich Luft im Aufstiegsrennen, weil Trin auf Usedom patzt (1:3). In der erste Halbzeit versäumten es die Richtenberger noch, ihre guten Möglichkeiten in Tore umzusetzen. Lediglich Benjamin Nickel nutze eine Chance kurz vor der Pause zur 1:0-Führung (38.). Die Gäste hatten beschränkten sich auf Defensivarbeit. Nach dem Seitenwechsel agierte Empor zielstrebiger. Bereits kurz nach Wiederanpfiff erzielte Ousmane Konaté das 2:0 für Empor (47.), nachdem er stark von Georg Peters bedient wurde. Jetzt schwanden die Kräfte der stets fairen Gäste und Empor hatte Chancen im Minutentakt. Einen Freistoß von Oliver Bollhagen kratze Greifswalds Robby Langbecker noch aus dem Eck. Kurz darauf war der Schlussmann gegen Sebastian Sauers Standard aber machtlos (67.). Zehn Minuten vor Spielende setzte Spielmacher Christoph Knapp seinen Stürmer Konaté gut in Szene und der junge Guineer erzielte abgezockt das 4:0. Empor hatte noch nicht genug. Knapp krönte seine starke Leistung mit seinem 14. Saisontor zum 5:0-Endstand (84.).

„Unser Torhüter Ole Piotrowski verlebte einen ruhigen Nachmittag – auch ein Verdienst von Neuzugang Robert Bollhagen. Er verlor kaum einen Zweikampf und machte es den Greifswalder Offensivspielern extrem schwer, torgefährlich zu werden“, lobte Empor-Trainer Robert Lembke die tadellose Defensivleistung.

Der SV Prohner Wiek schaffte einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Beim Vorletzten HFC Greifswald gelang ein 3:2-Sieg. Patrick Schmalofski (31.) glich die Greifswalder Führung von Martin Schmietendorf (17.) aus. Mathias Millat besorgte die Halbzeitführung (39.), Kabirou Babou die 3:1-Vorentscheidung (72.). Schmietendorfs zweiter Treffer kam zu spät (90.+3). Prohn klettert um zwei Plätze, während der Tribseeser SV um zwei fällt. Der TSV verlor in Barth mit 1:3. Manuel Preuß schoss die Gäste zur Halbzeit in Führung (34.). Nach der Pause drehte der Aufsteiger das Spiel.

1860-Talfahrt geht weiter

Der FSV Garz bleibt nach dem elften Saisonsieg auf Kurs. Die Mannschaft von Übungsleiter Ansgar Abraham setzte sich im Auswärtsspiel ungefährdet mit 4:1 gegen die zweite Mannschaft des TSV 1860 Stralsund durch. „Das war ein großartiges Spiel von der gesamten Mannschaft. Gerade die Spieler, die von der Reservebank gekommen sind, haben nach ihrer Einwechslung sofort überzeugt“, lobte Abraham die Reaktion seiner Mannschaft auf die überraschende 0:1-Heimniederlage in der Vorwoche.

Trotz des Auswärtsspiel gingen die Garzer als Favorit in die Partie. Die Stralsunder haben in den fünf Spielen der Rückrunde nur einen Punkt ergattert und geraten inzwischen gefährlich nah an die Abstiegszone. Der TSV 1860 stellte im Gegensatz zum Hinspiel auf acht Positionen um und wollte damit die Trendwende einleiten. Das gelang ihnen aber nicht.

Stattdessen stürmte der FSV von Beginn an auf das Tor von Frank Plots zu, verpasste es in der ersten Hälfte aber in Führung zu gehen. Das änderte sich nach dem Seitenwechsel. Tom Tebus traf in der 58. Minute mit einem sehenswerten Volleyschuss, der sich über Torhüter Plots in Netz senkte. Nur neun Minuten später erhöhte der zweite Tebus-Bruder Tim auf 2:0.

Das war aber nicht die Vorentscheidung. Der TSV drückte auf den Anschlusstreffer und kam durch einen Distanzschuss von Max Becker wieder ran. Die Aufholjagd kam aber nicht mehr. Stattdessen sorgten David Naumann (78.) und Ronny Thiel (82.) für die Entscheidung und den 4:1-Endstand.

SGR in Überzahl ohne Mühe

Nutznießer vom Richtenberger Sieg war die SG Reinkenhagen, die nach dem ungefährdeten 6:0-Erfolg beim Schlusslicht Hohendorf an der HSG Uni vorbei auf Rang acht kletterte. Gegen den Hohendorfer SV, der nur zu zehnt angetreten war, ging die SGR früh in Führung. Daniel Husen schob nach Doppelpass mit Andreas Kuhn zum 1:0 ein (6.). „Trotz des frühen Tores haben wir uns dann schwer getan, haben einige Chancen vergeben“, bemängelte Husen und ergänzte erleichtert: „Zum Glück ist in der zweiten Hälfte der Knoten geplatzt. Dann haben wir es gut gemacht.“

Allen voran Kapitän Kuhn. Der Offensivmann erzielte zwischen der 67. und 83. Spielminute Saisontreffer Nummer 19, 20 und 21. Das zwischenzeitliche 4:0 besorgte Steffen Lüdemann. „Ohne Andy würde es diese Saison ganz schön schlecht aussehen. Er steht einfach immer am richtigen Fleck und haut die Dinger ein“, lobte Spielertrainer Husen. Allerdings hebt er die Mannschaftsleistung hinter Kuhn hervor. „Die Jungs hinter ihm schaufeln ihm immer den Rücken frei.“

Horst Schreiber und Niklas Kunkel

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