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Rügenpokal: Mehr Teams, trotz einiger Abmeldungen

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17:06 10.12.2019
Till Plumpe wechselt die Seite: In diesem Jahr stürmte er gegen Empor Sassnitz, Anfang 2020 könnte er für Sassnitz/Binz spielen. Quelle: foto: Christian KLitz
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Sassnitz

Für die Fußballer von der Insel ist der Rügenpokal das absolute Highlight der Hallensaison. Fast alle Teams, die im Ligabetrieb unterwegs sind, stellen eine Mannschaft und haben die Chance auf den Titel. Trotz des Rückzugs der beiden Mannschaften des FSV Garz aus dem Spielbetrieb und der Zusammenlegung der SG Empor Sassnitz und dem 1. FC Binz zu einer Spielgemeinschaft wird auch bei der 10. Auflage des Turniers in der Sporthalle Dwasieden in Sassnitz im Gruppensystem mit Auf- und Abstieg gespielt. „Die Vorbereitungen sind bereits abgeschlossen. Alle Anmeldungen, die nötig sind, um bei dem System zu bleiben, sind eingegangen“, berichtet Frank Hannich, Vorsitzender von Ausrichter SG Empor Sassnitz.

Die SG Empor wird zusammen mit dem 1. FC Binz zwei Mannschaften stellen. Die Binzer hatten sich im Vorjahr den Platz in der Gruppe A gesichert, Sassnitz musste den Gang in die Gruppe B antreten. „Wir spielen mit zwei Mannschaften der Spielgemeinschaft und nicht mit einer Mannschaft aus Binz und einer aus Sassnitz. Dabei geht es auch um die Außendarstellung, dass unsere Spielgemeinschaft eine Mannschaft ist“, erklärt Hannich. Zusätzlich stellen der SV Gingst und der TSV Sagard erstmals eine zweite Mannschaft aus einer Liga-Truppe, um das 19er-Feld zu komplettieren. So startet sogar ein Team mehr, als im Vorjahr.

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Der Weg bis zum Titel ist für die Mannschaft dabei unterschiedlich lang. Die Teams der Gruppe D starten bereits am Samstagvormittag und müssten drei Aufstiege schaffen, bevor sie überhaupt auf die topgesetzten Teams aus dem Vorjahr in der Gruppe A treffen. „Wir spielen dabei erstmals mit zwei Aufsteigern aus jeder Staffel“, erzählt Mitorganisator Tony Henke. Da die zweiten Mannschaften aus Gingst und Sagard in der Gruppe D starten müssen, fehlen in den vorderen Gruppen Teilnehmer durch den Wegfall der Teams aus Garz.

Der Gejagte ist in Sassnitz schon fast traditionell der VfL Bergen. Die Landesliga-Truppe gewann im Vorjahr bereits das sechste Mal in Serie und geht auch in die zehnte Auflage des Turniers als Favorit. Ohne Titel blieb bisher der Veranstalter in eigener Halle. Tony Henke hofft, dass sich das im Januar ändert: „Ich hoffe mal, dass wir ein Wörtchen mitreden können. Wir sind gut aufgestellt, aber in der Halle ist es dann ja doch immer noch etwas anderes. Der Titel wird auf jeden Fall wieder nur über den VfL Bergen gehen.“

Die Fans und Zuschauer, die bei dem Turnier direkt am Feldrand sitzen und damit für die besondere Atmosphäre sorgen, würden sich zum Jubiläum über finessenreicheren und weniger taktisch geprägt Hallenfußball freuen. Regeländerungen, die dazu beitragen könnten, haben die Organisatoren für das Turnier am ersten Januarwochenende nicht geplant. „Die Veränderung in Richtung Futsal haben wir nicht in Angriff genommen“, erzählt Henke. Damit bleibt auch einer der wichtigsten Unterschiede zu anderen Hallenturnieren bestehen: Die großen Tore. So sind auch 2020 schöne Fernschusstore und spektakuläre Paraden zu erwarten.

Von Niklas Kunkel

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