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Fussball regional SG Empor und Grimmener SV mit halben Dutzend in Runde 3
Sportbuzzer Fußball Fussball regional SG Empor und Grimmener SV mit halben Dutzend in Runde 3
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17:46 08.09.2019
Sebastian Sauer und seine SG Empor Richtenberg hatten in der ersten Hälfte viel Mühe, eine Lücke in der Garzer Defensive zu finden. Die Rüganer verteidigten mit Mann und Maus 45 Minuten lang erfolgreich. Quelle: foto: Horst Schreiber
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Garz/Reinkenhagen

Die zweite Runde des Landespokals hielt für die Mannschaften aus Vorpommern-Rügen keine Überraschungen bereit. Mit dem Grimmener SV aus der Verbandsliga und dem Landesligisten SG Empor Richtenberg setzten sich die beiden favorisierten Mannschaften in ihren Partien durch. Für die Teams vom FSV Garz, SV Kandelin und der SG Reinkenhagen ist die Pokalreise in dieser Saison hingegen beendet.

Garzer Bollwerk erst nach 52 Minuten geknackt

Eine Halbzeit lang Stand beim FSV Garz die Null, dann brachen die Defensiv-Dämme der Rüganer im Pokalspiel gegen die SG Empor Richtenberg. In der 2. Runde des Lübzer Pils Cup mussten die Rüganer sechs Gegentore in den zweiten 45 Minuten hinnehmen und schieden gegen den Landesliga-Aufsteiger aus – 0:6.

Die SG Empor, im vergangenen Jahr noch Liga-Gegner von Garz, begann mit Druck nach vorn. So erspielte sich die Elf von Trainer Ingo Plewka einige Halbchancen. Die größte Möglichkeit in Durchgang eins vergab Ousmane Konaté, der den Ball acht Meter vor dem Tor per Picke über das Gehäuse drosch. Die Hausherren hielten gut dagegen und hatten ebenso kleinere Möglichkeiten auf einen Treffer.Die Halbzeitansprache von Plewka hatte dann Wirkung gezeigt. „Wir haben oft das Problem, dass wir die Dinge, die wir vor dem Spiel ansprechen, nicht direkt umsetzen. Dann sage ich das in der Halbzeit nochmal und dann klappt’s“, sagt der SG-Trainer. „Wir standen zu tief, haben Garz den langen Ball schlagen lassen. Das haben wir nach der Pause unterbunden und sie so zu Fehlern gezwungen.“

Der Führungstreffer wurde von Jan Töpfer und der Garzer Verteidigung vorbereitet. Der Richtenberger wurde im FSV-Strafraum sträflich von den Beinen geholt. Den Elfmeter verwandelte Georg Peters in Abwesenheit der Stammschützen Oliver Bollhagen und Thomas Boljahn, sicher zur überfälligen Führung (52.). Danach war der Favorit nicht mehr zu bremsen. Konaté traf drei Minuten später zum 2:0. Sein Schuss senkte sich abgefälscht über FSV-Torhüter Sebastian Peter. Der Treffer wurde per Salto bejubelt. Keine 100 Sekunden später jubelte auch Fabian Eichstädt über das 3:0.

Der Garzer Widerstand war gebrochen. Die Gastgeber schafften keine längeren Entlastungsphasen mehr. Sebastian Sauer (66.) und Christoph Knapp (74., 80.) besorgten den Endstand.

„Es geht nicht anders, wir müssen bis zum Schluss kämpfen. Und das haben die Jungs heute gemacht“, lobte FSV-Interimscoach Danilo Goers sein Team trotz am Ende deutlicher Niederlage.

Auch in Überzahl kein Ehrentreffer für die SGR

Ebenfalls mit 0:6 musste sich die SG Reinkenhagen am Sonnabend geschlagen geben. Rico Keil traf in Miltzow dreifach für Verbandsligist Güstrower SC. „Wir haben gut mitgespielt und waren mutig“, meinte Spielertrainer Tim Olbrich trotz der Pleite und hadert etwas: „Ich hätte mir ein Tor gewünscht. Das wäre auch verdient gewesen.“

Doch ein Ehrentreffer gelang der SGR auch dann nicht, als Güstrows Vinzent Writschan in der 64. Minute die Ampelkarte sah. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 5:0 für den Favoriten. Rico Keil war zweimal vor und einmal nach der Pause zur Stelle (13., 27., 58.). Die weiteren Treffer erzielten Tim Peters (50.), Tim Schumacher (54.) und Bernd Kossin markierte kurz vor Schluss den Endstand per Eigentor.

Entscheidend sah Olbrich die erste Viertelstunde nach der Pause: „Wir kommen schläfrig aus der Kabine und dann ist Güstrow einfach effizient. Sie haben sich keinen Treffer aus eigenem Spielaufbau erarbeitet. Aber unsere Fehler wurden eiskalt bestraft.“ Alle drei Treffer in der Zeit nach der Pause fielen nach Kontern, zwei Mal hatte die SGR zuvor selber eine Chance aus guter Freistoßposition. Kapitän Andreas Kuhn hatte, wie bei zwei weiteren guten Chancen, aber kein Glück im Abschluss, stattdessen spielte Güstrow schnell nach vorn und entschied so das Spiel.

Beutin krönt Ehrentag

Optimaler Sonntag für Kevin Beutin: Der Stürmer des Grimmener SV traf beim 6:0-Erfolg gegen Eintracht Ludwigslust an seinem 25. Geburtstag doppelt und legte zudem zwei weitere Treffer auf. „Ja das hat sehr gut gepasst“, freute sich Beutin.

Bei beiden Treffern, dem 1:0 und 5:0, profitierte der Angreifer von guter Vorarbeit seiner Mitspieler, musste den Ball lediglich über die Linie drücken. Ebenso mannschaftsdienlich zeigte sich das Geburtstagskind bei Treffer Nummer zwei und vier, die Beutin mustergültig auflegte. „Alle Tore von uns waren sehr schon herausgespielt. Zudem haben wir hinten nichts anbrennen lassen“, lobte der Doppeltorschütze.

Die weite Reise nach Südwestmecklenburg hatte sich auch für Sommer-Transfer Jonas Thesenvitz gelohnt. Der Außenangreifer erzielte mit dem 3:0 und 4:0 seine ersten Pflichtspieltreffer im GSV-Trikot.

Timper erledigt Kandelin

Gegen den höherklassigen SV Waren aus der Landesliga Ost konnte sich das Landesklasseteam des SV Kandelin 45 Minuten nur schadlos halten. Am Ende hieß es jedoch 1:3 aus Gastgeber-Sicht.

Erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit ging der Favorit durch Guido Timper in Führung. Zuvor hatte der SVK den Gästen es zwar überlassen, das Spiel zu machen, Chancen ließen sie aber nur selten zu.

In der zweiten Halbzeit sorgte Timper mit seinen Toren zwei und drei (55., 71.) aber schnell für klare Verhältnisse auf dem Sportplatz in Kandelin. Für die Gastgeber fand sich noch ein versöhnlicher Abschluss. In der 90. Minute erzielte Florian Lenz den Ehrentreffer zum Endstand.

Auslosung live

Am Dienstag ab 18 Uhr findet die Auslosung der 3. Runde des Landespokals im Grimmener Sportforum statt. Der SPORTBUZZER der OSTSEE-ZEITUNG wird die Ziehung live übertragen.

Von Horst Schreiber und Niklas Kunkel

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