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Fussball regional SV Baabe vergrößert Vorsprung auf Abstiegszone
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12:24 22.04.2019
Baabes Christian Handschug hindert Anklams Kevin Zielke am Abschluss. Quelle: foto: Jana Schulz
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Baabe

Während der Penzliner SV nach dem 1:0-Sieg bei der SG Karlsburg/Züssow am Wochenende die Aufstiegsparty feiern durfte, muss der SV Blau-Weiß Baabe weiter um den Landesliga-Verbleib zittern, kann aber kurz durchatmen. Denn die Rüganer behielten im Heimspiel gegen den VFC Anklam einen Punkt auf der Insel. 1:1 hieß es nach 45 und 90 Minuten.

„Es war eine über weite Strecken unterdurchschnittliche Landesligapartie, in der uns die Durchschlagskraft nach vorne fehlte“, resümierte Baabes Trainer Ronny Rüting.

Bei frühsommerlichen Bedingungen agierten beide Teams aus einer sicheren Abwehr heraus, wobei es insgesamt nur wenige Torraumszenen gab. Marcel Gebhardt versuchte es nach einem Diagonalball mal mit einem Abschluss, doch Ball wurde vom Gästekeeper pariert. Anklam machte lediglich durch einen Eckball auf sich aufmerksam, der zwar gefährlich aber letztlich unberührt durch den Baaber Fünfer flog.

In der 36. Minute ging Anklam mit Baaber Hilfe in Führung. Nach einem halbhohen Pass von der Grundlinie hielt Verteidiger Torsten Ketzenberg den Kopf hin und überwand somit seinen eigenen Torwart. „Da haben wir uns mal wieder ein schönes Ei ins eigene Nest gelegt, wobei ich Torsten keinen Vorwurf mache“, haderte Rüting am Ostersamstag. Die Baaber Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer Flanke von der rechten Seite rutschte der Ball zu Bryan Wolski durch. Er fackelte nicht lange und traf sehenswert aus 17 Metern zum 1:1 (44.). Es war einer der wenigen konstruktiven Angriffe der Baaber in Halbzeit eins.

Nach Wiederbeginn folgte Baabes beste Phase, mehr als ein Kopfball durch André Rast sprang jedoch nicht dabei heraus. In der Folge war die Partie durch Kampf und Krampf geprägt, wobei die Gäste dem zweiten Treffer näher kamen. Nico Offermann musste zweimal abtauchen, um den erneuten Rückstand zu verhindern. Und eine Direktabnahme küsste die Baaber Querlatte. So blieb es beim leistungsgerechten 1:1.

Aufgrund der Niederlage von Mirow/Rechlin vergrößerten die Blau-Weißen den Vorsprung auf die Abstiegszone auf vier Punkte. Nun folgen für Baabe im Saison-Endspurt wichtige Wochen mit Spielen gegen drei direkte Abstiegskonkurrenten aus Neubrandenburg, Strasburg und Mirow. „Wir haben nach wie vor alles selbst in der Hand. Ich erwarte von meinen Spielern maximale Einsatzbereitschaft und einen kühlen Kopf“, fordert Rüting. Die erste Bewährungsprobe gibt es am Samstag, wenn die Mönchguter beim Schlusslicht Nordbräu bestehen müssen.

Peter Scheibel

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