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Fussball regional SV Prohner Wiek beim Cup-Premiere im Finale gestoppt
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10:12 29.01.2019
Tawhid Wahidi vom ESV Lok Stralsund läuft den Prohner Gegenspielern davon. Quelle: foto: Horst Schreiber
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Stralsund

Für die meisten Teilnehmer bedeutete der 1. Kleeblatt Sund GmbH Cup den Abschluss der Hallensaison. Der TSV 1860 Stralsund hat die Bühne noch einmal genutzt und verabschiedete sich mit dem Siegerpokal nach draußen. Im Finale setzte sich die favorisierte Verbandsliga-Truppe mit 2:1 gegen Gastgeber SV Prohner Wiek durch. „Die spielerisch beste Mannschaft hat sich berechtigt durchgesetzt“, lobte Tino Dell anerkennend. Der Trainer des SVP und Turnierorganisator war auch mit dem Abschneiden seiner Teams – die „Zweite“ wurde Sechster – zufrieden: „Hätte mir vor dem Turnier jemand gesagt, dass wir Zweiter und Sechster werden, hätte ich das so unterschrieben. Die „Erste“ hat ihr Bestmögliches rausgeholt und die „Zweite“ hat sich achtbar geschlagen.“

Noch im Vorrundenspiel hatten die Prohner den TSV bezwungen, machten durch den 1:0-Sieg in der letzten Gruppenpartie überhaupt erst das Halbfinale klar. Das gewannen sie im Siebenmeterschießen mit 3:1 gegen 1860 Stralsund II. Die Reserve setzte sich wiederum im Spiel um Platz 3 gegen den Tribseeser SV durch (4:3 n.S.). „Jedes Team trat in Bestbesetzung an. Der Ansporn zu gewinnen, war bei allen zu spüren“, bemerkte Dell.

Doch nicht nur auf dem Feld fand die Prohner Turnierpremiere großen Anklang, die Ränge in der Vogelsanghalle waren am Sonnabend gut gefüllt. „Rund 200 Zuschauer plus 100 Spieler – für das erste Mal waren wir positiv überrascht“, freute sich Dell stellvertretend für das gesamte Orga-Team. Das positive Feedback motiviere Dell und seine Helfer, die nächste Ausgabe noch besser zu machen. „Ich würde gern auf große Tore spielen lassen. Vielleicht können wir noch das eine oder andere höherklassige Team gewinnen. Dabei spielen unsere Sponsoren eine wichtige Rolle. Danke für die Unterstützung!“, sagt Dell und resümiert: „Alles in allem ein gelungener Hallenabschluss!“

Teams wechseln vom Parkett auf Rasen

Seine Landesklasse-Kicker tauschen ab heute Hallen- gegen Rasenschuhe. Bis zum Restrundenstart am 24. Februar beim Ligaprimus SG Empor Richtenberg hat Dell fünf Testspiele organisiert. Am kommenden Wochenende geht’s zum Kurztrainingslager nach Heringsdorf. Dort treffen die Prohner auf Ahlbeck und Karlsburg/Züssow II (beide Kreisliga). Danach warten Härtetests gegen Görmin (Verbandsliga), Angermünde (Landesliga Brandenburg) und SG VfL Bergen/SV Putbus (Kreisoberliga). „Uns hat die Hallensaison gut getan, auch für den Kopf, um nun unser Ziel Klassenverbleib anzugehen“, weiß Dell.

Oliver Gielow verfolgt mit seinem ESV Lok Stralsund dagegen ein ganz anderes Ziel. Er will wieder zurück nach oben. Der Kreisliga-Dritte hat nun offiziell das Ziel Aufstieg ausgerufen. Hintergrund: Lok hat derzeit so starken Zulauf, dass sie im Sommer eine zweite Männerschaft eröffnen wollen. Dazu muss die „Erste“ aber raus aus der untersten Liga. Sechs Zugänge verzeichnen die Eisenbahner in diesem Winter. „Wir sind 20 Leute beim Training. Die Aufbruchstimmung ist zu spüren. Es läuft“, freut sich Gielow.

Auch für den ESV war der Kleeblatt Sund GmbH Cup der letzte Hallenwettkampf. Nach dem 1:0-Sieg über Prohn im zweiten Gruppenspiel schnupperte der Underdog am Halbfinale, verlor aber abschließend gegen Groß Kordshagen. Für Gielow, der künftig von Benjamin Fiedler zusätzliche Unterstützung an der Seitenlinie erhält, halb so wild: „Wir wollten hier vorrangig Spaß haben und dann gucken, was geht. Ursprünglich wollte ich gar keine Turniere spielen. Der Aufstieg ist wichtiger, es sollte sich keiner verletzen.“ Für das große Ziel hat der ESV ein straffes Programm: Seit der ersten Januar-Woche befindet sich der Kreisligist in der Vorbereitung, die kommenden Testspielgegner spielen allesamt in höheren Ligen: VFC Anklam, FSV Blau-Weiß Greifswald II, TSV 1860 Stralsund U 19, TSV 1860 Stralsund III und BSG ScanHaus Marlow. „Wir wollen ordentliche Gegner, die uns fordern“, bestätigt Gielow.

Den Aufstieg abgehakt hat hingegen der FV Blau-Weiß Groß Kordshagen. Der Absteiger will nach einer verkorksten Hinrunde (Platz 8) noch in die Top 5 vorstoßen. Der Plan beim Prohner Hallenturnier ging schon mal schief: Die Kreisliga-Truppe um Vereinsurgestein Ralf Posner (14 Jahre beim FV) musste sich im Spiel um Platz 7 der Reserve aus Richtenberg geschlagen geben und wurde Letzter.

Gleich das Auftaktspiel gegen den Gastgeber hatte es in sich. Die Spieler beider Teams kennen sich gut. „Gegen Prohn ist aufgrund der Nähe beider Orte eine gewisse Brisanz drin. Aber danach klatschen alle miteinander ab – so wie es sein sollte“, berichtet Posner.

Er steigt mit seinem Teamkollegen ab Freitag auf Rasenschuhe um, hat bis zum Pflichtspielauftakt 2019 am 16. März aber noch viel Zeit, um in Form zu kommen. Der 1. Kleeblatt Sund GmbH Cup hat schon mal den Startschuss dafür gegeben.

Horst Schreiber

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