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Fussball regional SV Rambin muss sich im Spitzenspiel Lok Stralsund geschlagen geben
Sportbuzzer Fußball Fussball regional SV Rambin muss sich im Spitzenspiel Lok Stralsund geschlagen geben
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16:58 08.04.2019
Justin Reinold vom SV Rambin (r.) musste sich im Spitzenspiel der Kreisliga Philip Wilhelm und Lok Stralsund geschlagen geben.  Quelle: Foto: fiete Ehrhardt
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Rambin

Nachdem die Elf des ESV Lok Stralsund im letzten Spiel gegen Dreschvitz einen klaren 9:0 Sieg feierte, gingen die Tabellenzweiten mit breiter Brust in das Topspiel gegen den SV Rambin. „Unser Ziel steht für uns fest. Wir wollen heute ganz klar nur gewinnen und ein gutes Spiel zeigen“, so der Trainer des ESV, Oliver Gielow vor dem Spiel. Dieses Ziel verwirklichten die Hansestädter eindrucksvoll und gewannen gegen den direkten Verfolger mit 6:0.

Schon in der elften Minute gingen die Favoriten vom Festland in Führung, nachdem der Rambiner Torwart Christian Kollwitz das Leder zum 1:0 in die eigenen Maschen beförderte. „Nachdem das erste Tor für Stralsund gefallen war, habe ich mir schon gedacht, dass wir gegen den ESV keine Chance mehr haben“, so Detlef Papendorf vom SV Rambin. Und diese Befürchtung bestätigte sich in den folgenden Minuten. In der 28. Minute schoss Jens Palleit die Kugel zur 2:0 Führung über die Linie und in der 41. Spielminute machte Trainer Oliver Gielow mit dem 3:0 den Deckel zu. „Als wir das dritte und kurz darauf sogar noch das vierte Tor durch den Elfmeter in der ersten Halbzeit gemacht hatten, wussten wir das die drei Punkte für uns sicher waren“, resümierte Gielow. Vom Punkt erzielte Palleit sein zweites Tor zum 4:0.

„Der Plan war, am Anfang Druck zu machen und das Spiel früh zu entscheiden. Das ist, wie schon in Dreschvitz, super aufgegangen. Da war die Mannschaft in der zweiten Halbzeit nochmal richtig motiviert, die Torstatistik zu verbessern“, erzählt der ESV-Trainer weiter.

Auch nach dem Wiederanpfiff beherrschte Stralsund weiter das Spielgeschehen. Der Stralsunder Torjäger Ahmad Tawhid Wahidi belohnte sich in der 60. Minute für sein starkes Spiel und machte den fünften Treffer zugunsten des ESV. Zum 6:0 Endstand legte erneut Palleit die Kugel in den Rambiner Kasten ab (65.). So konnte der ESV Lok Stralsund schon zum zweiten Mal hintereinander einen Kantersieg einfahren und demonstrierte auch gegen die Drittplatzierten der Tabelle ihre aktuelle Überlegenheit. „Es war wirklich ein klasse Spiel von uns“, so der Stralsunder Coach sehr zufrieden. „Wir haben dauerhaft eine gute Abwehr gezeigt und haben immer wieder versucht nach vorne durchzustechen, was uns wirklich einwandfrei gelungen ist. Sehr glücklich bin ich auch über die Umsetzung der Standards, welche auf jeden Fall zu dem guten Ergebnis beigetragen haben“, so der Stralsunder und hat dabei das festgelegte Saisonziel mit dem Aufstieg fest im Blick.

Hängende Köpfe sah man dagegen bei dem SV Rambin. „Jetzt schon die zweite Niederlage in Folge zu kassieren ist für die Mannschaft ein starker Rückschlag“, erklärte Detlef Papendorf. „Uns fehlt in letzter Zeit einfach die entscheidende Leidenschaft zum Fußball, ohne die wir, besonders gegen eine starke Mannschaft wie Stralsund, nicht bestehen können“, so Papendorf, der bereits seit 50 Jahren für Rambin spielt. „Ein weiteres großes Problem ist der Personalmangel, weshalb ich das Team zurzeit auf kippligen Füßen sehe. Es kommen einfach kaum noch junge Spieler in den Verein, die wir so dringend für den Erfolg brauchen“, so Papendorf zu der aktuellen Problematik. „Ich denke, dass wir uns keine Gedanken über einen möglichen Aufstieg machen sollten, sondern unser Augenmerk erst einmal darauf legen, nicht in der Liga durchgereicht zu werden.“

Mit dem gleichen Ergebnis endete auch das Spitzenspiel in der Kreisliga Süd. Der Tabellenführer SV Traktor Kirchdorf gewann mit 6:0 beim direkten Verfolger SV Traktor Stoltenhagen. „Es war vielleicht nicht der wichtigste Sieg, aber schon ein sehr wichtiger. Die Leistung müssen wir kommende Woche aber bestätigen“, sagt SVK-Trainer Sebastian Steinitz. Die Kirchdorfer haben, wie die Stralsunder, den Aufstieg als ihr Saisonziel ausgegeben.

Durch den Auswärtssieg, bei dem sechs verschiedene Spieler vor dem Tor erfolgreich waren, haben die Kirchdorfer zwei Punkte Vorsprung auf den neuen Verfolger SV Barth II und gilt auch bei den Gegnern als Favorit für den Aufstieg. „Bei dem Spielverlauf hat man einen Klassenunterschied gesehen. So können die eine Liga höher eine gute Rolle spielen“, bewertet Stoltenhagens Trainer Christian Freiberg die Leistung des Spitzenreiters. /

Niklas Kunkel

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