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Fussball regional „Scheppern muss es“
Sportbuzzer Fußball Fussball regional „Scheppern muss es“
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21:23 13.05.2019
Uwe Kalski (r.) und Sebastian Opderbeck hatten beim Pommerncup sichtlich Spaß.
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Grimmen

Da lief schon viel Handball-Prominenz durch die Grimmener Sporthallen. Der gebürtige Stralsunder und langjährige HSV-Grimmen-Akteur Uwe Kalski scharte, wie im vergangenen Jahr bei seinem offiziellen Abschied aus dem Handballsport, viele ehemalige Wegbegleiter um sich und kämpfte als BSG Einheit um den Pommerncup. Beim Teammotto waren sich die Jungs schnell einig und meinten grinsend: „Scheppern muss es!“

„Wir wollen schon Spaß haben, aber auch gewinnen, denn so sind wir aufgewachsen: sportlich ehrgeizig. Ziel ist das Halbfinale“, meinte Kalski. So führten erfahrene Zweit- und Drittligaspieler wie Oliver Wendlandt (u.a. VfL Potsdam und Insel Usedom) oder Sebastian Opderbeck (u.a. HSV Hamburg und TSV Altenholz) die Kalski-Band wie schon im vergangenen Jahr auf Rang vier.

Während sie in der Vorrunde Fortuna Neubrandenburg bezwangen, die sie als stärksten Gegner sahen, war Gastgeber HSV Grimmen im Halbfinale zu stark. Wohl auch, weil die Sportlerparty vom Vorabend noch in den Knochen steckte. Im Spiel um Platz 3 erwiesen sich die Usedomer als zu stark.

Die befreundete Truppe spielte mitunter gefälligen Handball, zauberten einige schöne Spielzüge und Einzelaktionen aus dem Hut. „Bestimmte Grundvarianten sind einfach klar, die kennt jeder. Da braucht es nicht zwingend eine gemeinsame Vorbereitung“, behauptete Kalski, dessen Kumpel aus gemeinsamen Altenholz-Tagen, Sebastian Opderbeck, „schon am meisten gucken lässt.“

Für Showeinlagen waren auch die Männer von Team Küstennebel gut. Die Mannschaft trat 2018 noch als Baltic Warriors an. Viele ehemalige Grimmener Handballer schnürten noch einmal gemeinsam die Handballtreter. „Wir haben das letzte Mal richtig in der A-Jugend zusammengespielt“, sagte Teamleader Nico Jürgens und ergänzt lachend: „Alle haben mittlerweile aufgehört und sind ein bisschen dicker geworden. Aber wir haben sie zusammengetrommelt und sind zum Spaß beim Pommerncup. Wenn wir ein Team schlagen, sind wir glücklich.“

Auf den ersten Sieg beim Pommerncup muss die Truppe um Jürgens, Raik und Andreas Mielke und Torhüter Walter Schewelies allerdings noch warten. „Gegen Usedom wollten wir uns ein bisschen einspielen und gegen Grimmen dann gewinnen“, lautete die Kampfansage von Jürgens am Sonnabend. Der Plan ging nicht auf. Küstennebel verlor alle Partien. Der Stimmung konnte das aber nichts anhaben.

Sowohl Uwe Kalski als auch Nico Jürgens machten Verletzungen einen ungewollten Strich durch die Karriereplanungen. Jürgens hängte nach einem Kreuzbandriss die Handballschuhe an den Nagel und tourt jetzt als E-Darts-Spieler durch die Republik. In wenigen Tagen nimmt er mit dem Kampfnamen „Maschine“ an den Deutschen Meisterschaften teil. Kalski verletzte sich noch als Jugendspieler am Sprunggelenk und hatte in der Folge immer wieder damit zu kämpfen.

Für den Pommerncup 2020 werden sie sich wohl wieder zusammenraufen und erneut für den Spaßfaktor beim Grimmener Saisonausklang sorgen.

Horst Schreiber

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