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Fussball regional TSV 1860 besiegt den Spitzenreiter FSV Malchin
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16:45 08.12.2019
Der Stralsunder Stürmer Kevin Kutz (r.)traf nach 20 Minuten zum 1:0 des TSV 1860 Stralsund gegen den FSV Malchin. .  Quelle: foto: Niklas Kunkel
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Stralsund

Nach dem Spiel war die Erleichterung bei den Fußballern des TSV 1860 Stralsund groß. Mit 2:0 haben sie den vorherigen Spitzenreiter FSV Malchin auf dem heimischen Kunstrasenplatz besiegt und damit den Kontakt zur Spitzengruppe in der Tabelle der Landesliga Ost wiederhergestellt. „Ich denke das war ein verdienter Sieg. Wir waren gut auf den Gegner eingestellt und haben kaum etwas zugelassen“, fasste TSV-Trainer Robin Baarhs den siebten Saisonsieg seiner Mannschaft zusammen.

Nach mehreren Wochen in der Ergebniskrise kam der souveräne Sieg gegen den Spitzenreiter zum richtigen Zeitpunkt. Und das Spiel hätte noch deutlicher enden können. Allein Stürmer Kevin Kutz, der seine Mannschaft in der 20. Spielminute in Führung gebracht hatte, hätte das Ergebnis bereits zum Halbzeitpfiff noch deutlicher gestalten können. Trotz des knappen Vorsprungs, war der Sieg zu kaum einem Zeitpunkt in Gefahr. Die neuformierte Innenverteidigung aus Martin Otto und Nachwuchsspieler Moritz Schumann hatte die großgewachsenen Gegner unter Kontrolle.

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Nachdem die Gastgeber in Halbzeit zwei die Partie steuerten und auf den zweiten Treffer hinarbeiteten, wurde ihnen vom Gegner geholfen. Paul Erik Asmus vom FSV stolperte einen Querpass durch den Strafraum ins eigene Tor. Mit 24 Punkten steht der TSV 1860 zum Abschluss der Hinserie auf dem fünften Platz. Für Baarhs war der Sieg gegen das Spitzenteam keine Überraschung: „Das hat sich die ganze Woche schon im Training angedeutet. Da war mächtig Feuer drin und das wollen wir nächste Woche wiederholen.“

Weniger Erfolg hatte unterdessen die SG Empor Richtenberg. Der Aufsteiger musste sich bei der zweiten Mannschaft des Greifswalder FC mit 0:2 geschlagen geben.

Florian Otto brachte die Oberliga-Vertretung bereits in der 15. Minute mit 1:0 in Führung. Mit dem knappen Rückstand der Richtenberger, die bereits in der ersten Halbzeit vier gelbe Karten sahen, ging es in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel rächten sich die vielen Verwarnungen. In der 63. Minute sah Verteidiger Georg Peters die gelb-rote Karte und musste frühzeitig duschen gehen. Den danach entstandenen Platz nutzte Maximilian Stöck zum 2:0 für die Gastgeber in der 79. Minute.

Da der bisherige Tabellenletzte aus Züssow gegen Jahn Neuenkirchen, das den ersten Abstiegsplatz belegt, gewann, bleibt der Abstand für die SG zur untersten Tabellenregion gleich. Mit 20 Zählern, die die Richtenberger bis zum Jahresende einfahren wollten, stehen sie sechs Punkte über dem Strich. Dieser Abstand könnte kommende Woche ausgebaut werden, dann beginnt die Rückrunde mit der Partie beim punktgleichen FSV Blau-Weiß Greifswald, während 1860 Stralsund Neuenkirchen zu Gast hat.

Von Niklas Kunkel

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