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Fussball regional Torhüter Sebastian Peter zum Wechsel: „Der Plan war, gar nicht mehr aus Garz wegzugehen“
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Torhüter Sebastian Peter zum Wechsel: „Der Plan war, gar nicht mehr aus Garz wegzugehen“

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19:09 03.02.2020
Sebastian Peter in seinem neuen Richtenberg Dress Quelle: Foto: Horst Schreiber
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Garz/Richtenberg

Die Auflösung der ersten Männermannschaft des FSV Garz war für Torwart Sebastian Peter nicht leicht zu verdauen. Zehn Jahre kickte der Rüganer für das Team, das zuletzt in der Landesklasse ums Überleben kämpfte und letztlich scheiterte. Nun wagt der 28-Jährige einen Neuanfang, den es nach seinen Planungen eigentlich gar nicht gebraucht hätte. Nach Jugendstationen in Samstens und Pommern Stralsund, kämpfte er ein Jahrzehnt auf der Insel um Pokaltriumphe, Auf- und Abstieg. Jetzt schlüpft Peter für die SG Empor Richtenberg in die Torwarthandschuhe. Noch vor einem Jahr half er als Garzer Feldspieler gegen sein neues Team in einem Ligaduell aus.

Herr Peter, sind die Knochen schon müde von der Vorbereitung?

(lacht) Die Knochen sind immer müde. Am Freitag waren wir als Team im Fitnessstudio. Das war anstrengend, hat aber auch Spaß gemacht.

Wie kam es, dass Sie nach dem Aus in Garz in Richtenberg angeheuert haben?

Robert (Lembke, Trainer SG Empor/d. Red.) hatte mich angeschrieben, ob ich nicht Lust hätte. Sie suchen noch einen Torhüter. Da habe ich im November bei einem Spiel zugeschaut.

Und direkt zugesagt?

Robert hat mir erzählt, was er mit mir vor hat. Die Truppe scheint lustig zu sein. Da dachte ich, ich riskier’s!

Hatten Sie Beziehungen nach Richtenberg?

Die Mannschaft war für mich komplettes Neuland, kannte sie nur aus Spielen gegeneinander.

Hatten Sie andere Angebote?

Viele. Von der Insel und vom Festland. Aber wenn man mit 28 noch einmal eine Liga höher angreifen kann, sollte man das machen.

Wie waren die ersten Tage bei der SG Empor?

Ich wurde von allen wunderbar aufgenommen. Als klar war, dass ich wechsel, habe ich ab Dezember direkt mittrainiert.

Mit Ole Piotrowski hat Richtenberg einen starken Landesliga-Rückhalt. Ist das Torwart-Duell schon entfacht?

Ich komme mit Ole wunderbar klar. Und als neuer Torwart muss man in jedem Verein kämpfen.

Sie haben in Garz ab und zu als Feldspieler ausgeholfen. Steht die Option bei der SGE weiterhin?

Ich spiele seit etwa 20 Jahren als Torhüter, da will ich mich nicht mehr umschulen. Fest draußen: Nein danke (lacht).

Das Ende in Garz war unrühmlich. Wären Sie gewechselt, wenn die Landesklasse-Truppe am Leben geblieben wäre?

Mein Gedanke war, eigentlich gar nicht mehr aus Garz wegzugehen. Ich habe dort zehn Jahre gespielt, alles mitgemacht: drei Aufstiege, den Pokalsieg. Wir hatten etwas aufgebaut.

Werden Sie zurückkehren, wenn der FSV im Sommer den geplanten Neuanfang durchzieht?

Das klingt hart, aber der Weg geht nicht mehr zurück. Das Thema ist erledigt. Jetzt beginnt für mich der Neuanfang in Richtenberg. Das könnte mein letzter Verein sein.

Welchen Unterschied haben Sie zwischen den Teams bereits festgestellt?

In Richtenberg kämpfen wir als Team. Das war in Garz zum Schluss nicht mehr so. Gerade erinnert mich die Situation bei der SG an die letzten acht, neun Jahre beim FSV.

Welche Ziele haben Sie sich bei und für Ihren neuen Verein gesteckt?

In der Landesliga bleiben! Bisher sieht’s ja richtig gut aus.

Von Horst Schreiber

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