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Fussball regional Vierseitige Banden und Überraschungsteams beim 13. Handelshof-Vorpommern-Cup
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Vierseitige Banden und Überraschungsteams beim 13. Handelshof-Vorpommern-Cup

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15:57 10.12.2019
Felix Wahl (am Ball) will mit seinen Grimmenern beim eigenen Turnier diesmal deutlich besser abschneiden, als noch vor elf Monaten. Quelle: Horst Schreiber
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Grimmen

Die Hallenfußballsaison 2020 beginnt traditionell mit einem Mammutprogramm in Grimmen. Beim Handelshof-Vorpommern-Cup messen sich 16 Teams über drei Tage. Noch hat der ausrichtende Grimmener SV das komplette Teilnehmerfeld nicht enthüllt. Doch einige Neulinge und potenzielle Cupfavoriten stehen bereits fest. „Wir haben noch einen Kracher in der Hinterhand“, gibt sich Organisator Christian Bockhahn geheimnisvoll und verweist auf den offenen Startplatz des Altherren-Turniers.

Die Oldie-Kicker eröffnen am Freitagabend, den 3. Januar ab 19 Uhr, die 13. Auflage des Grimmener Turniers. Dann könnte beispielsweise Titelverteidiger Greifswalder FC auf den Hamburger Verbandsliga-Spitzenreiter SC Condor treffen.

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„Am Sonnabend erwartet uns dann ein Derby nach dem anderen“, freut sich Bockhahn. Denn beim Turnier des GSV II, das um 14 Uhr starten wird, kommen alle acht Teams aus der unmittelbaren Region. Die Mannschaften aus Richtenberg, Tribsees, Kandelin und Trinwillershagen sorgen für Stimmung auf dem Feld und den Rängen.

Den Abschluss bildet das Turnier der „Ersten“. Am Sonntag, ab 10 Uhr, kommt mit dem Deutschen Meister im Beachsoccer, die Rostocker Robben, ein echter Technik- und Kleinfeldspezialist an die Trebel. Auch Neuling FC Mecklenburg Schwerin dürfte mit zum Favoritenkreis zählen. Der Grimmener SV will nach zwei tristen Jahren auch ein Wörtchen um den Pokalsieg mitreden. Im vergangenen Jahr konnte die Verbandsligatruppe nur den SV Hanse Neubrandenburg hinter sich lassen. „Der Gastgeber wird ein anderes Gesicht zeigen“, verspricht Bockhahn.

Denn er will auf jeden Fall verhindern, dass ausgerechnet der Lokalrivale TSV 1860 Stralsund erneut den Handelshof-Vorpommern-Cup mit nach Hause nehmen darf. Im vergangenen Januar schnappten sich die Stralsunder mit zum Teil deutlichen Ergebnissen (5:0 im Finale gegen SV Warnemünde) erstmals den Cupsieg. Die Trophäe befindet sich mittlerweile wieder in Grimmen. Bei der Übergabe wurden bereits die Messer gewetzt. „Präg’ dir den Pokal noch einmal gut ein, den wirst du nicht mehr wiedersehen“, stichelte Bockhahn grinsend gegen 1860-Trainer Robin Baarhs, der flott konterte: „Ich dachte eigentlich, du kannst TSV 1860 Stralsund direkt ein zweites Mal eingravieren.“

Die 16 Mannschaften müssen sich auf eine Neuerung beim Handelshof-Vorpommern-Cup einstellen: Zusätzlich zu den seitlichen Banden, wird bei der 13. Ausgabe auch mit Begrenzung an den Torauslinien gespielt. „Wir werden mit vierseitiger Bande spielen. Die befindet sich gerade in Bau“, bestätigt Bockhahn. Der Vize-Präsident des Grimmener SV erhofft sich dadurch noch rasantere Duelle.

Abseits des Platzes haben die Organisatoren für ordentlich Stimmung vorgesorgt. Neben Tombola mit Top-Preisen, wie Störtebeker-Tickets, ruft der GSV erneut zur Spende auf. Dieses Mal gehen die Erlöse an den Verein für Frühgeborene in Greifswald, Nestflüchter. Vor knapp elf Monaten kamen mehr als 1000 Euro für den erkrankten Toni aus Bützow zusammen.

Von Horst Schreiber

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