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Fussball regional Volleyballsensationen ausgeschlossen
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18:16 03.11.2019
Die Stralsunder Wildcats verloren im Achtelfinale des DVV-Pokals mit 1:3 gegen den Erstligisten Ladies in Black Aachen.  Quelle: Niklas Kunkel
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Stralsund

Schade ist wohl das Wort, das das Pokal-Aus der Stralsunder Wildcats gegen die Ladies in Black Aachen am besten beschreibt. Es klingt nüchtern genug, um der Erwartbarkeit des Ereignisses Ausdruck zu verleihen und dennoch liegt eine gewissen Sehnsucht in diesem Wort. Die Sehnsucht nach der Möglichmachung des scheinbar Unmöglichen, der Coup des Underdogs gegen den Favoriten im deutschen Volleyball-Pokal. Immer wieder beißen sich die unterklassigen Teams die Zähne an den Erstligisten aus. Im vergangen Jahr stand die Thiel-Truppe so nahm wie nie an der Viertelfinal-Schwelle. Doch wie an diesem Wochenende sollte es auch schon 2018 beim 2:3 gegen NawaRo Straubing einfach nicht sein – trotz überragender Sätze, in denen David über sich hinauswächst und Goliath mit voller Wucht ein Bein stellt. Aber Goliath fällt nicht. Nie. Das ist eine bittere bis ernüchternde Erkenntnis. Während beispielsweise im Fußball Pokaltriumphe von Viert- oder Drittligisten über Bundesliga-Klubs hin und wieder vorkommen, scheint die sportliche und wirtschaftliche Diskrepanz zwischen erster und zweiter Bundesliga im Volleyball unüberwindbar. Deshalb war dieser erste Satz der Wildcats gegen die Ladies in Black auch so sensationell. Deshalb konnt Libera Sabrina Dommaschke dieses 25:19 selbst kaum glauben. Deshalb ist dieser erste Satz oder auch das Erzwingen des Tie-Breaks vor einem Jahr das höchste der Gefühle für den Außenseiter, der sich sportlich nichts vorwerfen lassen kann. Und deshalb bleibt es bei „schade.“

Von Horst Schreiber

Es begann wie im Märchen: Die Stralsunder Volleyballerinnen brachten den haushohen Favorit aus Aachen zu Beginn des Achtelfinals im DVV-Pokal mächtig ins Wanken. Doch die Ladies in Black fielen nicht. Der Erstligist setzte sich am Ende standesgemäß mit 3:1 am Sund durch.

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