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Fussball regional Wittower Torhüter  Die jahrzehntelange Leidenschaft zum Sport treibt mich an
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10:53 02.04.2019
Ingo Mosinzny (l.) haut den Ball weg, bevor Putbus' Reno Hubert drankommt Quelle: Fiete Ehrhardt
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Putbus

Ingo Mosinzny hechte etlichen Bällen hinterher. Der Schlussmann der SG Wittow war im Spiel beim SV Putbus kaum zu bezwingen. Nur einen Strafstoß musste er 51-Jährige gewähren lassen. Doch da seine Vorderleute Karsten Makiol (45.) und Ralf Lichtenberg in allerletzter Sekunde noch trafen, wurden die zahlreichen Paraden von Mosinzny doch noch belohnt.

Die Alten Herren der SG Wittow gewannen erstmals seit September wieder ein Ligaspiel und gaben die Rote Laterne in der Kreisoberliga ab. Ein guter Rückrundenstart, fand auch Mosinzny, der seit fünf Jahren zwischen den Pfosten der Ü-35-SG steht.

Herr Mosinzny, haben Sie mit dem Sieg in Putbus gerechnet?

Mosinzny: Nein, damit habe ich nicht gerechnet. Besonders weil wir in der Mannschaft immer mehr mit Personalproblemen zu tun haben und es so schwierig wird, immer genug Leute aufzutreiben, um etwas reißen zu können.

Was war das entscheidende Element für den Punktgewinn gegen Putbus?

Ganz klar unsere Ausdauer und kämpferische Stärke! Nach dem Gegentreffer haben wir uns nicht zurückgezogen, sondern haben immer weiter versucht, den so wichtigen Ausgleichstreffer zu erzielen. Das ist uns ja dann auch in relativ kurzer Zeit gelungen. Dass wir in der letzten Minute noch den Siegestreffer erzielen konnten, war natürlich ein wenig Glück aber meiner Meinung nach haben wir uns das auch verdient.

Herr Mosinzny, Sie sind 51 Jahre alt – Warum tun sie sich das noch an, Woche für Woche Ihre Knochen auf dem Fußballplatz zu riskieren?

Wenn ich auf den Platz gehe, denke ich nicht an mögliche Risiken, sondern freue mich auf das gemeinsame Spiel mit meiner Mannschaft. Neben der Lust auf Erfolg steht für mich dann besonders der Spaß im Vordergrund.

Der Spaß am Kicken treibt Sie also immer noch an?

Ja. Ich glaube, die jahrzehntelange Leidenschaft zu diesem Sport hat daran den größten Anteil. Es macht mir immer noch so viel Spaß wie am ersten Tag, mit Freunden auf den Rasen zu gehen und eine schöne Runde Fußball zu spielen und mich dabei noch körperlich fit zu halten.

Können Sie sich noch an Ihre Anfänge auf dem Bolzplatz erinnern?

Angefangen habe ich tatsächlich schon mit 7 Jahren aktiv im Verein zu spielen, nachdem mein Bruder mich zu diesem Sport gebracht hat. Ich habe damals schnell gemerkt das es einfach mein Sport ist, für den ich auch heute noch so brenne.

Wie kamen Sie zur SG Wittow?

Damals hat mich tatsächlich mein Schwiegersohn dazu überredet, dem Verein beizutreten und aktiv Fußball zu spielen. Mittlerweile sind das schon fünf Jahre hier. Ich hoffe, dass ich noch viele schöne Jahre auf dem Platz verbringen und so meinem Hobby nachgehen kann.

Der Staffelsieg ist eine klare Angelegenheit. Der FC Pommern Tradition zieht einsam seine Kreise an der Spitze. Denken Sie, dass der FC Pommern noch zu knacken ist?

Pommern spielt natürlich fast in einer eigenen Liga und leistet sich keine Schwächen, weshalb ich nicht denke das an ihrer Platzierung noch gerüttelt werden kann.

Ist die Liga durch die Stralsunder Überlegenheit langweilig geworden?

Nein, die Liga ist durch so eine Dominanz noch lange nicht langweilig, weil auch mal die Besten einen schwarzen Tag haben können.

Was erhofft ihr Euch von der Rückrunde?

Wir wollen ganz klar wieder aus dem Tabellenkeller herauskommen und uns im Mittelfeld platzieren. Wir müssen aber auch realistisch bleiben: Ich denke nicht, dass ein oberer Platz möglich ist, weil wir auch immer wieder mit Personalproblemen zu kämpfen haben.

Fiete Ehrhardt

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