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Sportbuzzer Griffins verlieren gegen Hamburg Huskies 36:40.
Sportbuzzer Griffins verlieren gegen Hamburg Huskies 36:40.
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20:26 11.08.2019
Rostocks Daniel Engel treibt den Ball für die Griffins nach vorne. Am Ende mussten er und seine Teamkollegen gegen die Hamburg Huskies die dritte Pleite in Folge hinnehmen. Quelle: Gunnar Rosenow
Rostock

Noch genau eine Minute war gestern im Zweitliga-Football-Spiel zwischen den Rostock Griffins und den Hamburg Huskies zu spielen. Die Hausherren waren vor 870 Zuschauern im Leichtathletikstadion in Ballbesitz und hatten mit dem vielleicht letzten Angriff die Möglichkeit, den 36:40 (14:20)-Rückstand noch in einen Sieg zu drehen. Doch dann geschah das Unfassbare: Ein bereits sicher gefangener Ball rutschte einem Rostocker im Getümmel wieder aus der Hand. Die Huskies griffen nach dem Spielgerät, kontrollierten dann den Ball. Die Konsequenz: Wechsel des Angriffsrechts und für die Ostseestädter die Gewissheit, dass sie auch das dritte Spiel in Serie verlieren. Denn die Huskies ließen nichts mehr anbrennen und die Uhr kontrolliert herunterlaufen.

Die Enttäuschung bei den Griffins, die mit Meisterschafts-Ambitionen in die Saison gestartet waren und als Dritter bereits acht Zähler hinter Spitzenreiter Elmshorn (20 Punkte) liegen, war groß. „Wir haben uns durch individuelle Fehler um den Sieg gebracht. Das ist umso ärgerlicher, weil wir selber gut gepunktet haben“, haderte Griffins-Trainer Christopher Kuhfeldt.

Seine Mannschaft hätte nicht schlechter in die Partie starten können. Denn direkt nach dem Kick-off der Griffins stürmten die Gäste aus der Elbestadt in Richtung Endzone der Rostocker und erzielten nach nur 18 Sekunden den ersten Touchdown des Spiels. Zusammen mit dem Zusatzkick lagen die Greifen 0:7 zurück.

Kurze Zeit später folgte – diesmal für beide Teams – der nächste Schock Denn Hamburgs Daniel Naumov verletzte sich bei einem Tackle so schwer, dass er von den Betreuern noch nicht einmal vom Feld gebracht werden konnte. Erst der herbeigerufene Notarzt, der mit dem Krankenwagen direkt aufs Feld fuhr, konnte Naumov abtransportieren. Er wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der erste Verdacht eines Schien- und Wadenbeinbruchs wurde gestern noch nicht bestätigt.

Erst nach knapp einer halben Stunde Wartezeit wurde das Spiel fortgesetzt. Die Griffins verkrafteten die Unterbrechung besser, glichen mit einem Touchdown von Chiam James und dem Zusatzkick von Erik Weilandt zum 7:7 aus. In der Folge entwickelte sich ein temporeiches und abwechslungsreiches Spiel. Bis zur Pause konnten die Griffins einmal und die Huskies zwei Mal den Ball in der Endzone ablegen.

Direkt nach dem Seitenwechsel gingen die Griffins dann erstmals in Führung, führten 21:20. Was folgte, zehrte möglicherweise an den Nerven der beiden Trainer. Für alle anderen dürfte es aber beste Werbung für den Football-Sport gewesen sein.

Denn bis zum Ende der Partie wechselte die Führung noch insgesamt fünf Mal. Beide Mannschaften agierten mit offenem Visier, defensiv allerdings fehlerhaft. Das bessere Ende hatten letztlich die Hamburger für sich, die im entscheidenden Moment aufmerksam waren und den letzten Angriffszug der Rostocker unterbinden konnten.

Trotz der Pleitenserie ist Greifentrainer Christopher Kuhfeldt nicht unzufrieden. „Natürlich wollen wir immer gewinnen. Das haben wir nun nicht geschafft. Insgesamt allerdings macht meine Mannschaft Fortschritte, trainiert gut und will sich immer weiterentwickeln“, lobt der Sportwissenschaftler.

Schon in der kommenden Woche muss allerdings vor allem in der Defensive eine deutliche Steigerung her. Gegen den unangefochtenen Meisterschaftsanwärter aus Elmshorn wollen die Rostocker Zählbares mitnehmen. Das Hinspiel hatten die Griffins vor zwei Wochen 12:27 verloren.

Von René Warning

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