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Sportbuzzer 17. Hella-Marathon-Nacht begeistert Sportler und Fans
Sportbuzzer 17. Hella-Marathon-Nacht begeistert Sportler und Fans
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22:42 03.08.2019
Raoul Jankowski aus Hannover gewann mit einer Zeit von 2:32:04 Stunden die 17. Auflage der hella Marathon-Nacht. Quelle: René Warning
Rostock

 Als Raoul Jankowski aus Hannover am Samstagabend ins Ziel bei der hella-Marathon-Nacht kam, staunten die Zuschauer auf dem Neuen Markt in Rostock nicht schlecht. Mit einer Zeit von 2 Stunden, 32 Minuten und 04 Sekunden beendete der Niedersachse ein fabelhaftes Rennen und distanzierte auf der vollen Marathondistanz von 42,195 Kilometer die Konkurrenz. Jankowski war mit dem Rennen mehr als zufrieden. „Es hat sich auf der Strecke sehr gut angefühlt. Bis zum Warnowtunnel war ich gut drauf. Danach musste ich schon etwas kämpfen. Aber meine Zielzeit von 2:30 Stunden habe ich nur knapp verpasst“, meinte das Laufass. Zweiter wurde der Däne Brian Hansen (2:40:02) vor Stefan Mast aus Neubrandenburg (2:51:11).

Bei den Frauen siegte Anita Fritsche aus der Schweiz (3:14:41) vor Britta Giesen (Hamburg, 3:17:17) und Friederike Preuß aus Pasewalk (3:34:04).

Raoul Jankowski war begeistert von der Strecke. „Es hat Spaß gemacht, hier zu laufen. Aber es gibt auch Tücken. Man muss einige Höhenmeter überwinden“, berichtet der Distanzläufer. Vor allem am Warnowtunnel, den die Läufer auf dem Hin- und Rückweg durchqueren mussten, wurden die Athleten stark gefordert. Über den Neuen Markt, die Petribrücke und dem Gehlsdorfer Ufer gelangten die Sportler dorthin. Nach einer Runde durch den IGA-Park wurden die Läufer auf den Rückweg geschickt.

Am besten in Form von den 374 Marathonstarten war Raoul Jankowski, der das zweite Mal in der Hansestadt startete. 2016 lief der Bauingenieur den Halbmarathon, konnte auch da gewinnen. Sein großes Ziel in den kommenden Jahren ist eine Zeit unter 2:20 Stunden und eine Teilnahme am Marathon im japanischen Fukuoka. Dort dürfen nur Läufer starten, die eine Zeit von maximal 2,5 Stunden vorweisen können.

Bei der Marathonstaffel hingegen gab es eine große Überraschung. Am schnellsten waren die beiden Rostocker Markus Riemer und Carsten Tautorat unterwegs. Normalerweise dürfen in einem Team bis zu acht Läufer mit individuell einzuplanenden Distanzen starten. Doch die beiden Laufsportler entschieden sich jeweils im Wechsel einen Halbmarathon zu absolvieren und beendeten den Staffellauf nach 2:33:30 Stunden als Erste.

„Es hat total Bock gemacht. Wir wussten, dass wir bei den schnellen Startläufern der anderen Staffel ruhig und konstant laufen mussten. Das ist uns sehr gut gelungen“, freute sich der 33-Jährige Markus Riemer.

Teamkollege Tautorat gehört zu den bekanntesten Läufern in Rostock, lässt kaum ein Rennen „sausen“. Für ihn war es vielleicht ein Comeback zu alter Stärke. „Für uns beide lief die Saison bisher noch nicht so gut. Hoffentlich ist der Knoten nun geplatz“, meint der 40-Jährige. So richtig glauben konnte er den Erfolg nicht. „Wir haben klar die Sportfreunde von Warnowtunnel/TriZack vorn gesehen. Dass wir als Tandem ein Podestplatz holen war ein Traum“, freute sich Tautorat.

Veranstalter Carsten Schölermann war begeistert von den Marathon-Champions. „Das waren echt starke Zeiten. Ich bin froh, dass ich mich mit meiner Siegzeit von 2:45 Stunden mehr als vertippt habe. Insgesamt haben sich alle Sportler richtig reingehangen. Ich bin überglücklich“, sagte der Organisator.

Insgesamt waren bei der hella-Marathon-Nacht 2269 Läufer an den Start gegangen. Neben dem Marathon und der dazugehörigen Staffel starteten auch 1109 Läufer auf der halben Distanz. Die verbleibenden 786 Läufer waren bei der Rostocker 7 (sieben Kilometer durch die Innenstadt) oder beim Schülerlauf dabei.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

René Warning

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