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Lokalsport Aus der Region Wolgast/Usedom überstand nur der SV Kröslin das Pokal-Achtelfinale
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11:26 19.11.2018
Torreich war die Partie in Karlshagen (hier Oliver Bartschies am Ball). Der FSV verlor 3:5 gegen SV Murchin/Rubkow. Quelle: Wolfgang Dannenfeldt
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Zinnowitz

Das Achtelfinale im Fußball-Kreispokal brachte für die Teams der Region Wolgast/Usedom keine Überraschungen. Nur der SV Kröslin überstand diese Runde. Ausgeschieden sind: FSV Karlshagen, SV Warthe, GW Usedom und Eintracht Zinnowitz.

Blau-Weiß KrienSV Kröslin 1:2 (1:1). Der entscheidende Treffer für die Krösliner fiel erst in der 90. Minute durch den eingewechselten Richter. Seiner Mannschaft fehlte nahezu die gesamte Offisivabteilung, daher gestaltete sich das Spiel nach vorn gegen Krien (Kreisliga) eher ruhig. Jedoch hätte der Kreisoberligist schon im ersten Abschnitt durch Oerkvitz für eine bessere Ausgangslage sorgen können. „Das Spiel war lange Zeit offen und umkämpft. Uns fehlte wegen der vielen Ausfälle die spielerische Sicherheit“, sagt SVK-Trainer Carsten Niemann. Krien erhielt in der 59. Minute einen fragwürdigen Elfmeter, der verschossen wurde, dennoch hatte dies Folgen: Schmidt beschwerte sich beim Schiri und sah „Rot“, wie in der Schlussphase auch ein Kriener Akteur. Tore: 0:1 Will (27.), 1:1 Sander (37.), 1:2 Richter (90.).

Eintracht Zinnowitz – Fichte Greifswald 0:3 (0:2). Kreisligist Eintracht Zinnowitz hatte sich im Duell gegen Fichte Greifswald (Kreisoberliga) ein Weiterkommen kaum vorgestellt. „Dazu fehlten uns mehrere Stammspieler“, sagt Trainer Lothar Berndt. Zumindest aber agierte die Abwehr, von Arnhold umsichtig organisiert, lange Zeit recht gut, auch wenn sie den frühen Rückstand (7.) nicht verhindern konnte. Bange und Bulak hatten danach gute Chancen zum Ausgleich. Die Gäste hatten neben ihren Treffern auch weitere gute Chancen. Obwohl Berndt nach der Pause Bogos weiter nach vorn beorderte, konnten sich die Zinnowitzer Angreifer kaum entscheidend durchsetzen. Fichte gefiel mit guten Kombinationen, kontrollierte fast durchweg das Spiel. Mehr als ein verwandelter Elfmeter sprang in der zweiten Spielhälfte aber auch nicht heraus.

Tore: 0:1 Breyer (7.), 0:2 Breyer (39.), 0:3 Hayn (60. FE). Traktor Groß KiesowSV Warthe 7:1 (3:1). Warte (Kreisliga I) ist bei Traktor Kroß Kiesow (Kreisliga II) mächtig unter die Räder gekommen. Das überraschende Führungstor Warthes hatte die Gastgeber gereizt, die danach das Spiel kontrollierten. Wartrhe steckte aber nicht auf. Nach dem 3:1 hatten Scheunemann (Pfosten) und Geißler zwei Riesenchancen. Auch im zweiten Abschnitt versuchten die Warther Kicker dranzubleiben, sie vergaben allerdings durch Geißler einen Elfer (68.). Mehr gelang dann nicht. „Wir hatten gerade einmal elf Leute parat. Das Team hat sich lange wacker gewehrt,“ lobt Warthes sportliche Leiter Olaf Kurth.

Tore: 0:1 Kartheus (3.), 1:1 Reetz (9.), 2:1 Reetz (27.), 3:1 Eichhorst (31.), 4:1 Jessat (80.), 5:1 Urban (87.), 6:1 Reetz (90.), 7:1 Kolwitz (90.+2 ET).

FSV KarlshagenSV Murchin/Rubkow 3:5 (1:4). Trotz der 3:5-Niederlage gegen den SV Murchin/Rubkow (Kreisoberliga) verließ der Kreisligist FSV Karlshagen erhobenen Hauptes das Spielfeld. „Natürlich schmerzt das Pokal-Aus. Doch wie wir bis zum Abpfiff gekämpft und uns nie aufgegeben haben, ist aller Ehren wert“, lobt FSV-Trainer Andreas Ihrke. Es ging sofort zur Sache. FSV-Torhüter Gerhardt verhinderte mit einer tollen Parade (5.) einen frühen Rückstand. Gegen einen Schuss aus Nahdistanz war er wenig später machtlos. Mit Druck aus allen Reihen wollten die Hausherren das Ergebnis korrigieren, sie fingen sich aber binnen neun Minuten drei weitere Treffer ein. Pagel verkürzte per Elfer bis zur Pause auf 1:4. Das engagierte Spiel der Heimelf fand danach seine Fortsetzung. Hoffnung keimte auf, als Gäste-Spieler Rode den Ball ins eigene Tor beförderte. Doch der Kreisoberliga-Vierte war abgezockt, hatte immer eine Antwort parat, wie auch beim 5:2. Auch wenn der eifrige Pagel für sein Team kurz vor Ultimo noch einmal ins Schwarze traf, der „Pokal-Zug“ war längst abgefahren.

Tore: 0:1 Cieslak (13.), 0:2, 0:3 Heise (23./29.), 0:4 Wegner, 1:4 Pagel (40./FE), 2:4 Rode (57. ET), 2:5 Hahn (65.), 3:5 Pagel (87.).

FSV Grün-Weiß Usedom – SV Motor Eggesin 0:2 (0:1). Auch wenn die Usedomer (Kreisliga) leer ausgingen, war FSV-Vereinsleiter Remo Radünz nicht unzufrieden. „Unsere Leistung konnte sich sehen lassen. Alle Spieler haben sich richtig reingekniet. Leider hat es zum Weiterkommen nicht gereicht.“ Der Kreisoberliga-Spitzenreiter aus Eggesin musste sich aber mächtig strecken. Die Gäste zogen zwar schon nach zwölf Minuten mit 1:0 in Front, doch in der Folge kannten die Inselstädter keinerlei Respekt. Sie heizten dem Favoriten vor allem durch Bergmann, Kutz, Seibt und Kruse kräftig ein. Chancen blieben jedoch rar. Lediglich bei einer Chance für Seibt – der Ball flog über das Gebälk – hatten die Hausherren den Torschrei schon auf den Lippen. Auch nach dem Seitentausch (54.) versuchten die Gastgeber sofort zum Ausgleich zu kommen, wurden aber ausgekontert. Anschließend tat sich nicht mehr viel. Grün-Weiß wollte, konnte aber nicht. Eggesins starke Abwehr hatte bis zum Schlusspfiff alles im Griff, ließ sich nicht überlisten.

Ralf Edelstein

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