Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Lokalsport Empor startet ins Jahr 2020
Sportbuzzer Lokalsport

Empor startet ins Jahr 2020

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:47 05.01.2020
Seine Leidenszeit könnte in absehbarer Zeit ein Ende haben: Robin Breitenfeldt (am Ball) steht vor einer Rückkehr ins Team. Quelle: FOTO: Sebastian Heger
Anzeige
Rostock

Die Pause über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel war kurz: Nur gut zwei Wochen nach dem 29:23-Erfolg bei der HG Hamburg-Barmbek starten die Handballer des HC Empor als Tabellenzweiter in die Vorbereitung auf die restlichen 14 Saisonspiele in der 3. Liga. Bereits am kommenden Sonnabend wird es dann bei der HSG Ostsee Neustadt/Grömitz wieder ernst für die Rostocker.

Wenn Till Wiechers seine Schützlinge heute Abend zum ersten Mal im neuen Jahr versammelt, dürfte es dem Trainer nicht sonderlich gut gehen. Er lag am Wochenende mit einem Infekt flach, war aber zuversichtlich, das heutige Training leiten zu können. Neben Janos Steidtmann, für den die Saison nach einem Kreuzbandriss gelaufen ist, wird er auch weiterhin auf Jonas Ottsen verzichten müssen. Die Schulterverletzung des 25-Jährigen hat sich als schwerwiegender als zunächst angenommen herausgestellt. „Die OP ist gut verlaufen, aber Jonas wird lange ausfallen. Wie lange, kann ich noch nicht sagen“,informiert Wiechers.

Dagegen ist die Rückkehr von Leon Witte nach seiner OP am Bauchnabel in Sichtweite. Wiechers: „Ich gehe davon aus, dass Leon spätestens am 22. Januar in Schwerin wieder spielen wird. Auch Regisseur Robin Breitenfeldt hat über 14 Monate nach seiner schweren Knieverletzung vielversprechende Fortschritte gemacht. „Ich bin gespannt, wie er sich in der Pause entwickelt hat“, ist Wiechers vorsichtig optimistisch. Denkbar ist, dass auch der 22-Jährige bereits beim MV-Derby wieder zum Kader gehört – „aber nur, wenn er signalisiert, dass er unbedingt will“ meint der Coach.

Für die Trainingswoche bis zum Sonnabend gilt für Till Wiechers und sein Team, dass „wir extrem fokussiert arbeiten müssen“. Die HSG Ostsee rangiere derzeit zwar auf einem Abstiegsplatz, doch das müsse sein Team trotz des 38:22-Erfolgs im Hinspiel ausblenden, fordert der Trainer. In der vergangenen Saison musste Empor bei einer ähnlichen Tabellenkonstellation eine überraschende 24:26-Niederlage hinnehmen. „In Grömitz wartet ein brutal schweres Spiel auf uns“, warnt Wiechers und verweist darauf, dass die HSG in der Hinrunde unter anderem gegen den 1. VfL Potsdam (31:26) und beim TSV Altenholz (27:24) gewonnen hat.

Deshalb verschwendet der Coach auch noch keinen Gedanken an das „ewige“ MV-Derby bei den Mecklenburger Stieren in Schwerin. „Erst einmal müssen wir die Aufgabe in Grömitz lösen“, sagt Wiechers. Das wird aber ähnlich schwierig wie das Duell bei den Landeshauptstädtern, gegen die die Rostocker in der Hinrunde mit einem 35:18 den bisher höchsten Saisonsieg feierten.

Für den Trainer ist es wichtig, dass „wir sofort wieder extrem fokussiert arbeiten, um unseren bestmöglichen Handball zu spielen“. Es sei immer schwer, nach zwei Wochen Trainingspause wieder den Rhythmus zu finden, weiß Wiechers, der aber optimistisch ist. Zum guten Gefühl habe auch die Pause beigetragen. Sie sei zwar kurz gewesen, habe aber gutgetan, so der 36-Jährige, der sich letztlich sicher ist: „Ich denke, wir haben gute Voraussetzungen, um da weiterzumachen, wo wie vor Weihnachten aufgehört haben.“

Von Burkhard Ehlers

Sportbuzzer Eishockey-Oberliga Nord - Piranhas verlieren in Hannover

Die Rostock Piranhas haben in der Eishockey-Oberliga am Sonnabend gegen die Hannover Indians 2:4 verloren. Zwei Tage zuvor gab es hingegen einen 7:2 Erfolg gegen Krefeld. Der REC ist derzeit Neunter.

29.12.2019

DSV-Handballer beenden das Jahr mit einem 33:18-Auswärtserfolg in Plau.

22.12.2019

Bundeskanzlerin Angela Merkel überreicht heute in Berlin den „Großen Stern des Sports“/ Aus Mecklenburg-Vorpommern reisen die Fußballer von Motor Süd Neubrandenburg zur Festgala.

20.12.2019