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Lokalsport FCU-Team tritt bei Spitzenreiter Richtenberg an
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14:17 22.11.2018
FCU-Spieler Paul Zerbe (beim Schuss) will gegen Richtenberg sein erstes Saisontor bejubeln. Quelle: Detlef Spiller
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Wolgast

Nach der Pause durch die Landespokalrunde geht es mit dem 14.Spieltag in der Fußball-Landesklasse wieder um Punkte für die drei ausgeschiedenen Vereine der Region. Während Rot-Weiß Wolgast und der FC Insel Usedom spielfrei waren, blieb der Hohendorfer SV durch das vorgezogene Spiel gegen Empor Richtenberg (0:2) im Rhythmus.

Die Reise des FC Insel Usedom geht zum Spitzenreiter Empor Richtenberg, der schon mit fünf Punkten klar vor dem Tabellenzweiten liegt. Lediglich in einem Heimspiel gelang der Konkurrenz bisher ein Remis, was für die Heimstärke von Richtenberg spricht. „Eigentlich haben wir dort nichts zu verlieren. Aber vielleicht gelingt uns einmal eine Überraschung. Wir haben aber seit vielen Wochen mal wieder fast den kompletten Kader parat“, äußerte sich Trainer Roman Maaßen vorsichtig optimistisch. Verzichten muss er allerdings auf die verletzten Stürmer Ronny Rodenhagen und Philipp Rüh. Dagegen ist der erkrankte Mittelfeldmotor Krzysztof Hus wieder fit und dürfte eine echte Verstärkung sein. Klar, dass er von Anfang an wieder eingesetzt wird. „Wir wollen unsere Außenseiterrolle wahr nehmen und etwas mitnehmen“, sagt Maaßen. Beide Vereine trafen bisher noch nie aufeinander. Für Trainer Roman Maaßen, der nach dem Rücktritt von Hagen Reeck wieder in der Alleinverantwortung steht, heißt es den Abwärtstrend zu stoppen. Fünfmal in Folge gelang den Bansinern kein Sieg. Das Manko war, dass zahlreiche Stammspieler zuletzt nicht zur Verfügung standen, andere riefen ihr Leistungsvermögen nicht ab.

Für den FC Rot-Weiß Wolgast (4.Platz) dürfte das Heimspiel gegen die SG Reinkenhagen (11.) eine lösbare Aufgabe sein. Die derzeit gute Verfassung des Teams von Erik Lüdtke und Holger Matthies sowie die gewachsene Heimstärke geben allen Grund zum Optimismus. Mit einem Sieg soll der Platz in der Spitzengruppe gefestigt werden.Trainer Lüdtke erwartet ein Match auf Augenhöhe: „Wir kennen die Stärken des Gegners und werden ihn keinesfalls unterschätzen. Aber wir wollen die 30 Saisonpunkte voll machen, um beruhigt die beiden Auswärtsspiele vor der Winterpause angehen zu können“, sagt Lüdtke. Dreimal standen sich beide Vereine in letzter Zeit in zwei Freundschaftsspielen und einem Pokalspiel gegenüber. Dabei ging es stets torreich zu. (3:4, 4:3 und 2:2). Vorsicht wird bei den Wolgastern geboten sein, denn Reinkenhagen ging bisher dreimal als Sieger vom Platz des Gegners. „Das sollte uns Warnung genug sein. Dieses Spiel darf keiner auf die leichte Schulter nehmen“, meint Lüdtke, entsprechend habe man die Trainingseinheiten forciert und Einzelgespräche mit den Spielern geführt.

Nach der, trotz der Niederlage,ansprechenden Leistung gegen Richtenberg, sollte der Hohendorfer SV (16.) mit mehr Selbstbewusstsein zur SG Wöpkendorf (13.) fahren. Der Gegner gewann von seinen bisher sieben Heimspielen nur eins. „Wir wünschen uns sehr, endlich den ersten Auswärtssieg zu landen. Da aber Tim Gebauer, Christoph Hirt und Toni Wilke absagten, müssen wir wiedermal hoffen, eine komplette Elf aufbieten zu können“, sagt Trainer Axel Borck. In diesem Zusammenhang wies er darauf hin, dass schon in der gesamten Saison ein Personaldilemma zu beklagen sei. Die oft auf Augenhöhe spielenden Hohendorfer hoffen auf ein Erfolgserlebnis. „Wir hoffen trotzdem eine schlagkräftige Truppe aufbieten zu können.“ Jeder seiner Spieler werde sich „voll reinhängen“, bis bisher. „Leider blieb der hohe Aufwand zu oft unbelohnt, da es an Torgefahr und Chancenverwertung sehr haperte, Das muss sich änern“, hadert Trainer Borck.

Detlef Spiller

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