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Lokalsport Basketballer besiegen BIG Rostock 74:66
Sportbuzzer Lokalsport Basketballer besiegen BIG Rostock 74:66
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17:36 23.10.2018
Benjamin Witt vom SV NoBa Greifswald (r.) gehörte mit 16 Punkten zu den besten Greifswaldern
Benjamin Witt vom SV NoBa Greifswald (r.) gehörte mit 16 Punkten zu den besten Greifswaldern Quelle: Ronald Krumbholz
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Greifswald

Die Basketballer von NoBa Greifswald sind auf dem besten Weg, mannschaftlich wieder zusammenzuwachsen. Nach dem sportlichen Abstieg aus der Regionalliga wurde die Mannschaft verjüngt und sie hat auch einen neuen Trainer. Rene Lüdecke kümmert sich um die Belange der Mannschaft. An und ab zieht er sich auch noch das Trikot über, um personelle Engpässe auszugleichen. Derzeit gehören 16 Spieler zum Kader – Schüler, Studenten und Berufstätige. Dreimal in der Woche wird in der Arndthalle trainiert. Und die Qualität dabei wird immer besser.

Das zeigte sich auch im dritten Saisonspiel in der Oberliga, Gegner war BIG Rostock I. „Wir waren personell gut aufgestellt“, berichtet Dr. Christian Bartelt, ebenfalls Spieler in der Mannschaft. Noba setzte sich verdientermaßen gegen die Rostocker mit 74:66 durch. Damit haben die Greifswalder mittlerweile zwei Siege und eine Niederlage zu Buche stehen. Letztere kassierten sie im Spiel gegen die Wismar Bulls, die ihr Heimspiel mit 97:80 gewonnen hatten.

Zwei Siege? „Uns wurde der Sieg aus dem Spiel gegen den EBC Rostock IV zugesprochen“, sagt Bartelt. „Der Gegner hatte unberechtigte Spieler eingesetzt. Damit haben wir das Spiel mit 20:0 gewonnen.“ So nehmen die NoBa-Spieler derzeit den vierten (von sieben) Platz in der Tabelle ein. Ligakontrahent SG Greifswald ist nach drei absolvierten Spielen Tabellenletzter.

Die NoBa-Spieler sind gut in die Partie hineingekommen. „Wir haben unser Spielsytem umgestellt“, sagt Bartelt. „Sowohl in der Offensive als auch in der Defensive haben wir andere Spielzüge eingeübt beziehungsweise besser in der Zonenverteidigung gearbeitet“, so Bartelt. Die gute Abwehrarbeit habe sich darin gezeigt, dass Rostock eben „nur“ 66 Treffer erzielte. „Allerdings müssen wir im Angriff natürlich auch noch zulegen. 74 Zähler sind eben noch nicht das Non-Plus-Ultra“, so Bartelt weiter.

Die Greifswalder hatten sofort forsch losgelegt. Das erste Viertel (18:9) gehörte ihnen. Rostock drehte dann aber ein wenig auf. Der nachfolgende Spielabschnitt endete 19:17, ihm folgte ein 16:13. Die Greifswalder lagen also vor dem letzten Spielabschnitt mit 53:39 vorn. „Unsere Leistungen bis dahin waren relativ konstant“, lobte Bartelt das Spiel seiner Mannschaft. Dann aber wurde Rostock zum Ende hin immer stärker. „Wir haben aber die nerven behalten und vor allem die Kontrolle über das Spiel“, sagt Bartelt, der diesmal ohne Korb-Erfolg blieb. Rostock gewann das letzte Viertel zwar mit 27:21, doch der Gesamtsieg gehörte den Greifswaldern.

Bester Spieler bei Noba war Max Pfeiffer, ihm gelangen 22 Punkte. „Aber auch die Leistung des erst 16-jährigen Aaron Rubens muss erwähnt werden“, sagt Bartelt. „Aaron hat sehr aktiv in der Mannschaft gespielt und immerhin 12 Punkte für den Sieg eingefahren.“ Drittbester Greifswalder Spieler auf der Platte war Benjamin Witt, der 16 Punkte am Korb erzielte.

Noba: Bartelt, Bretagne, Gand, Heyne 10, Lukowski 4, Nwakor 2, Pfeiffer 22, Rubens 12, Steude, Wiemann 2, Witt 16, Rahradka 6.

Ralf Edelstein

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