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Lokalsport Kein Sieg als Geschenk für Trainer Manthey zur Hochzeit
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Hannes Komoss (l.) erzielte in der 52. Minte per Kopf das 2:0 für den FC Schönberg.  Quelle: Karl-Ernst Schmidt
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Schönberg

Mit viel Glück, am Ende aber durch Pech hat der FC Schönberg am Freitag gegen den Sereetzer SV vor 81 Zuschauern im Palmberg-Stadion 3:3-Unentschieden gespielt. Sereetz zeigte sich sehr couragiert, hat Schönberg in der eigenen Hälfte immer wieder sehr früh angegriffen. „Wir haben ein wenig gebraucht, um uns daran zu gewöhnen“, sagt Jan Pekrun. Schönbergs Co-Trainer hatte am Freitag das Sagen am Spielfeldrand, weil Trainer Thomas Manthey einen Tag später, am Sonnabend, geheiratet hat. Doch einen Sieg konnten seine Schützlinge ihm als Geschenk zur Hochzeit nicht machen.

„Klar wären wir lieber mit weniger Gegentoren aus dem Spiel gegangen. Aber das ist am Ende zweitrangig“, so Pekrun. Schließlich habe seine Mannschaft erneut viel ausprobiert. Gegen Sereetz ließ Pekrun im 3-5-2-System spielen, hat zudem häufig durchgewechselt. Jeder Spieler hat aber mindestens 45 Minuten gespielt. „Dementsprechend war viel Rotation auf dem Platz. Wir haben das im Großen und Ganzen ganz gut gemacht“, findet Pekrun, der aber auch noch viel Luft nach oben gesehen hat. Vor allem in der Defensive. Denn bei den ersten beiden Gegentoren gab es aus seiner Sicht reichlich Grund zum Kopfschütteln. „Wir standen gut in der Verteidigung, sind dann aber nicht richtig in die Zweikämpfe gegangen“, sagte Pekrun. In den beiden Situationen hätten seine Spieler die nötige Zweikampfhärte vermissen lassen. “Was aber auch okay ist, da das Situationen waren, in denen man eigentlich resolut reingehen muss, sich aber auch hätte verletzen können – und das können wir im Moment nicht gebrauchen“, erklärt Schönbergs Co-Trainer. Nicht zu übersehen war aber auch, dass die Spieler der Grün-Weißen schwere Beine hatten. „Die Mannschaft hat in den vergangenen Wochen gut gearbeitet. Das hat man gemerkt.“

Gegen den ambitionierten Verbandsligisten hatte Schönberg viel Dusel. Trotz zahlreicher und guter Chancen hatten die Gäste aus Ostholstein in Halbzeit eins keinen Grund zum Jubeln. Ein von Nick Heymann vorbereiteter Treffer von Stürmer Marcel Behm sorgte sogar noch vor dem Pausenpfiff für die schmeichelhafte Führung der Gastgeber. Kurz nach dem Wiederanpfiff gelang Sereetz der verdiente Ausgleich. Die Freude währte allerdings nur kurz. Denn nur wenige Sekunden später traf Torjäger Hannes Komoss per Kopf zur erneuten Schönberger Führung. Sereetz dürckte weiter aufs Tempo und schaffte erneut den Ausgleich. Doch wieder ließ die Antwort der Nordwestmecklenburger nicht lange auf sich warten. Nach einer Flanke von Komoss traf Behm aus vollem Lauf ins Tor zum 3:2. Das reichte am Ende jedoch nicht. Sereetz wurde in der Schlussminute mit dem verdienten 3:3 belohnt. „Ich glaube, dass Sereetz mit um den Aufstieg spielen wird. Sie haben sich punktuell gut verstärkt“, war Jan Pekrun von der Leistung der Gäste durchaus beeindruckt.

Doch auch mit der Leistung seiner Mannschaft war Schönbergs Co-Trainer zufrieden. „Man hat gesehen, dass die Integration der neuen Spieler sehr gut klappt und dass einige der Zugänge viel sprechen, die jungen Leute sehr gut leiten. Dementsprechend optimistisch gehen wir in die Zukunft.“

Steffen Oldörp

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