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14:51 15.08.2019
Philipp Unversucht vom FC Anker Wismar ist am Wochenende im Heimspiel gegen Görmin gefordert.  Quelle: Andreas Kirsch
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Wismar

Zwei Premieren stehen an diesem Sonnabend auf dem Plan vo Verbandsligist FC Anker Wismar. Zum Beginn der 13. Verbandsligasaison bestreiten die Hansestädter ihr 357 Verbandsligapunktspiel wieder im Kurt-Bürger-Stadion. Fast zwei Spielzeiten war das Team von Trainer Adigo auf Grund der Umbauten und den Arbeiten an der neuen Entwässerungsanlage auf den Jahnplatz in der Goethestraße umgezogen. Das letzte Spiel im Kurt-Bürger-Stadion war am 14. Oktober das 3:1 gegen den SV Lichtenberg 47.

Görmin ist völlig neuer Gegner für Anker

Die zweite Premiere ist der aktuelle Gegner, der SV Görmin. Mit den Gästen tritt aus Wismarer Sicht ein völlig neues Team im Kurt-Bürger-Stadion an. Weder in Punkt- noch in Pokalspielen standen sich beide Kontrahenten bisher gegenüber. Das Team aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald bestreitet jetzt die vierte Verbandsligasaison und hat in 90 Spielen insgesamt sechzig Zähler geholt.

Dass die Görminer Elf nach ihrem Aufstieg 2016 überhaupt noch in der Verbandsliga antreten kann, lag zuletzt mit am TSV Bützow. Die Warnowstädter hatten in drei Partien, darunter auch gegen Görmin (3:0), vier statt der nur drei erlaubten Nicht-EU-Ausländer eingesetzt. Das Sportgericht des Landesfußballverbandes (LFV), wertete im Nachgang alle drei Partien mit drei Punkten und 3:0-Toren zugunsten der betroffenen Gegner. Besonders die Punkte für den SV Görmin hatten große Auswirkungen und beeinflussten den Abstiegskampf in der Verbandsliga. Die Vorpommern verließen einen Abstiegsplatz und rückten mit 21 Punkten auf den 13. Platz vor und schickten damit den TSV 1860 Stralsund eine Liga tiefer.

Gäste nicht optimal in die Saison gestartet

Der Start in die neue Saison verlief für das Team von Trainer Achim Schult nicht optimal,denn gegen das Spitzenteam aus Pastow gab es eine 1:6-Heimniederlage und mit Thomas Gaedtke musste zusätzlich ein Spieler vorzeitig unter die Dusche und wird in Wismar nicht auflaufen können.

Aber auch im Team des FC Anker gibt es einige Wackelkandidaten für das Wochenende. Ob die zuletzt fehlenden Marco Bode, Guilherme Lima und Dan Foksha bei der Heimpremiere wieder auflaufen können, ist noch unklar. „Die Aufgabe gegen das Team aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald wird deutlich schwerer als unser Pokalspiel in Rehna. Trotzdem hoffe ich nach dem Auswärtsremis in Boizenburg auf einen Heimsieg“, so Ankertrainer Adigo.

Für die nächste Runde im Landespokal haben die Hansestädter erneut einen interessanten Gegner zugelost bekommen. Am Sonntag, den 8. September, ist das Team von Trainer Adigo zu Gast bei der SG Warnow-Papendorf. Die Randrostocker haben in der abgelaufenen Spielzeit den vierten Tabellenplatz belegt. „Die Papendorfer hatten nach Aufsteiger FSV Bentwisch mit 79 erzielten Toren die zweitbeste Bilanz aller sechzehn Teams. Es wird also kein Spaziergang für uns“, so Adigo.Ansetzungen:Verbandsliga MV: FC Anker Wismar – SV 90 Görmin (Sa., 14 Uhr).Landesliga West: Lübzer SV – PSV Wismar (Sa., 14 Uhr), TSV Graal-Müritz – SG Carlow (Sa., 15 Uhr), FC Schönberg 95 – FSV Bentwisch, SV Hafen RostockFC Anker Wismar II (So., 14 Uhr).Landesklasse III: Bölkower SV – FC Seenland Warin (Sa., 14 Uhr), VfL Blau-Weiß NeuklosterFSV Kritzmow (Sa., 15 Uhr).Landesklasse IV: SG Ludwigslust/ GrabowTSG Gadebusch (Sa., 14 Uhr): Rehnaer SV – SV Warsow (Sa., 15 Uhr), SG Groß Stieten – Schweriner SC, MSV Pampow II – FSV Testorf/ Upahl (So., 14 Uhr).

Von Andreas Kirsch

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