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Lokalsport Griffins verlieren trotz starker Aufholjagd
Sportbuzzer Lokalsport Griffins verlieren trotz starker Aufholjagd
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16:01 30.06.2019
Die Defensive der Rostock Griffins (r.) hatte gegen Lübeck eine Menge zu tun. Quelle: Gunnar Rosenow
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Rostock

 Bis zum Ende haben sich am Sonnabend die Rostock Griffins mit Händen und Füßen gegen die dritte Heimpleite gegen die Lübeck Cougars gewehrt. In starker Manier holten sie einen großen Rückstand auf. Und doch stehen die American Footballer am Ende ohne Punkte da. Durch ein Fieldgoal der Lübecker in letzter Sekunde verloren die Greifen vor heimischem Publikum im Leichtathletik-Stadion 27:30 (7:24). Durch die Niederlage zogen die Cougars an den Griffins vorbei auf Platz zwei. Bemerkenswert: In heimischen Gefilden konnten die Ostseestädter bisher noch nicht gegen die Cougars gewinnen.

Griffins-Cheftrainer Christopher Kuhfeldt war unzufrieden mit dem Auftritt vor der Pause. „Wir haben uns in der ersten Halbzeit eine große Hypothek auferlegt. Während wir offensiv zu viele Ballverluste hatten, konnten wir defensiv auch nicht unsere gesamte Stärke aufs Feld bringen und haben zu leicht Punkte abgegeben“, haderte Kuhfeldt.

Vor allem die sogenannten Fumbles – das sind bereits gefangene Bälle, die dann doch noch aus der Hand fallen – ärgerten den Sportwissenschaftler. „Das hat für drei Spiele gereicht und war in der Offensive das größte Problem“, kritisierte Kuhfeldt.

Die Lübecker zeigten sich im ersten Durchgang hellwach und nutzten die Schwäche der Gastgeber konsequent aus. Die Griffins kamen nur selten zum Zuge. Der zwischenzeitliche Touchdown zum 7:14 durch Julian Hagen und dem Zusatzkick von Erik Weilandt waren zunächst nur ein schwacher Trost. Denn auch in der Folge blieb die Fehlerquote der Greifen hoch. Die Konsequenz waren 17 Punkte Rückstand zur Pause.

Die Halbzeitansprache von Christopher Kuhfeldt allerdings scheint gefruchtet zu haben. Gleich das erste Angriffsspiel der Rostocker endete in einem Touchdown von Jermichael Selders. Es stand nur noch 14:24 und die Greifen waren nun deutlich besser im Spiel.

Zwar erhöhten die Lübecker zwischenzeitlich auf 14:27, doch die Griffins zeigten sich bissig, gaben den Ton in der zweiten Hälfte an und sorgten mit zwei weiteren Touchdowns und einem erfolgreichen Zusatzkick unter dem tosenden Applaus der Fans für den Ausgleich.

Dann wurde es dramatisch. Binnen weniger Sekunden kämpften sich die Lübecker durch die Abwehrreihe der Griffins und kamen in Reichweite eines Fieldgoals. Und mit dem Auslaufen der Uhr landete der Ball tatsächlich zwischen den Pfosten und bescherte den Rostockern die zweite Saisonniederlage.

„Beide Pleiten sind ärgerlich, weil wir uns den Sieg durch eigene Fehler selber verbaut haben. Eines hätten wir davon gewinnen müssen“, ärgerte sich Cheftrainer Kuhfeldt.

Vier Wochen haben die Rostocker nun Zeit, die Pleite zu verdauen und in die entscheidende Phase der Saison zu gehen – unter anderem mit dem Rückspiel gegen Lübeck und zwei Partien gegen den Tabellenführer Elmshorn Fighting Pirates. Die erste davon findet am 28. Juli (15 Uhr) im Rostocker Leichtathletik-Stadion statt.

René Warning

Die Rostock Griffins treffen am Sonnabend (18 Uhr) im Leichtathletik-Stadion auf die Lübeck Cougars. Die Greifen wollen ihren Lauf (6 Siege, eine Niederlage) fortsetzen und Platz zwei verteidigen.

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