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Lokalsport SG Uni-Team ohne Erfolgserlebnis in Berlin
Sportbuzzer Lokalsport SG Uni-Team ohne Erfolgserlebnis in Berlin
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13:44 25.11.2018
Florian Fink (r.) erzielte gegen die Berliner zwei Treffer Quelle: Archiv: Ronald Krumbholz
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Greifswald

Eigentlich wollte die SG Uni Greifswald/Loitz in der Handball-Oberliga die Hinrunde mit einem Erfolgserlebnis abschließen. Bei der SG OSF Berlin sollte am Wochenende wenigstens ein Teilerfolg her. Doch vier Sekunden vor Schluss kamen die Hauptstädter zum Siegtreffer. Mit einem 25:26 musste die Heimreise angetreten werden.

Das SG-Team war nach dem überzeugendem 23:20 am letzten Spieltag gegen den MTV Altlandsberg mit Zuversicht nach Berlin gefahren, obwohl Stammtorhüter Michael Borchardt kurzfristig wegen einer Verletzung absagen musste. Für ihn rückte der A-Jugendtorwart Niklas Henk in die Mannschaft. „An ihm lag er aber nicht, dass wir unglücklich in der Hauptstadt verloren haben“, stellt Mannschaftsbetreuer Steffen Teetz klar. Vielmehr machte er die „Unkonzentration“ in den letzten Spielminuten für die Niederlage verantwortlich und „dass wir in Unterzahl waren“.

Mit einem Sieg wollte Uni Greifswald/Loitz die Hinrunde beenden. Bis auf den Ausfall des Torhüters hatte Interimstrainer Jürgen Radloff die Bestbesetzung mit nach Berlin nehmen können. Vom Spielverlauf her lief gerade in der ersten Halbzeit alles nach Plan. Teetz: „Wir gaben dem Gegner wenig Spielraum und hatten besonders in Deckung unsere Stärken.“ Gleichzeitig wurden immer Nadelstiche gesetzt. Besonders Marc Hagemeier konnte mit seinen insgesamt sieben Treffern immer wieder in Lücken stoßen. Während der gesamten Partie konnte sich keine der beiden Mannschaften mit mehr als drei Toren absetzen. Obwohl das SG-Team kurzzeitig mit 11.14 Toren hinten lag, wurde durch geschickte Deckungsarbeit ein höheren Rückstand verhindert. Teetz: „ Da kam uns entgegen, dass die Berliner in dieser Phase zu überhastet spielten und wir uns wieder heranarbeiten konnten.“ Durch Tore von Mateusz Gmerek und Julian Schramm sowie Hagemeier holten wir den Rückstand auf.

Auch in der zweiten Spielhälfte konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Ständig wechselte die Führung. Gerade in dieser Phase zeigte SG Torhüter Paul Weier starke Paraden, auch der naturgemäß weniger eingesetzte A-Jugendtorwart Henk spielte solide. „Allerdings schlichen sich immer wieder bei der Mannschaft Leichtsinnsfehler ein, die unnötig waren“, ärgerte sich Teetz. Auch sei besonders die Zeitstrafe zum Ende wegen „Meckerns“ überflüssig gewesen. Als der Ausgleich zum 25:25 kurz vor Ende fiel, hatte man bei der SG Uni mit der Punkteteilung gerechnet. Dann fiel das letzte und entscheidende Gegentor vier Sekunden von Schluss.

Für Interimstrainer Radloff und Teetz wolle man nich gleich wieder zur Tagesordnung übergehen. „Dieses Spiel wird in dieser Woche entscheidend nachgearbeitet. Bis zum Schluss eines Spiels darf die Konzentration nicht nachlassen. Das muss in die Köpfe der Spieler“, so Teetz. Rainer L. Hein

SG Uni: Weier, Henk – Stubbe, Schramm 3, Stefanicki 3, Marangko 3, Fink 2, Wolski 2, Witt, Lemcke, Hagemeier 7/1, Gmerek 5/1.

Strafwürfe: OSF 3/4, SG Uni 2/3.

Strafminuten: OSF 6, SG Uni 6.

Rainer L. Hein

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