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Lokalsport Meilenstein für die Rostock Seawolves
Sportbuzzer Lokalsport Meilenstein für die Rostock Seawolves
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20:34 24.03.2019
Yannick Anzuluni enteilt seinem Gegenspieler und zieht zum Korb. Gegen seinen Ex-Klub Hagen erzielte er starke 25 Punkte. Quelle: Thomas Käckenmeister/Verein
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Hagen/Rostock

Besser hätte es für die Rostock Seawolves nicht laufen können. Nachdem die Zweitliga-Basketballer bereits am Freitagabend auf dem Sofa den Einzug in die Meisterrunde feiern durften – durch die Niederlage der Gladiators Trier gegen das Team Ehingen Urspring stand der Einzug in die Play-offs vorzeitig fest – sicherten sie sich am Sonntag mit einem 87:77 (49:45)-Erfolg bei Phoenix Hagen den 12. Auswärtssieg der Saison. Während sich die Seawolves über den Einzug in die Meisterrunde und den Sprung auf Platz drei freuten, verpassten die Hagener mit der Pleite die Endrunde.

Yannick Anzuluni, der 2016 kurz für Hagen spielte, war froh über den Sieg bei seinem Ex-Klub. „Wir hatten zweimal in Folge verloren und haben extra viel Energie in das Spiel gelegt und verdient gewonnen“, meinte der Kanadier mit kongolesischen Wurzeln. In einer munteren Partie lieferten sich beide Teams vor 2900 Zuschauern einen offenen Schlagabtausch. Zwar kassierten die Seawolves erneut mehr als 42 Punkte bis zur Pause – das reichte zuvor nur einmal zum Sieg – doch gegen Hagen zeigten sie Qualitäten eines Top-Teams. Die Gäste agierten defensiv bissiger und waren vorn abgeklärter. Mit ihrem 18. Saisonerfolg untermauerten die Hansestädter ihren Status als Spitzenteam. Dass Anzulunis Team in weniger als zwei Wochen in die Play-offs startet, motiviert ihn zusätzlich. „Wir spielen eine Meisterschaft und jeder träumt davon zu gewinnen. Dafür werden wir alles geben“, meinte der Flügelspieler forsch.

Sein Trainer Milan Skobalj ging nicht so weit, freute sich aber über die Abwehrleistung seines Teams. „Vor allem das letzte Viertel, in dem wir nur zehn Punkte zugelassen haben, stimmt mich zuversichtlich für die kommenden Aufgaben.“

Seawolves-Manager Jens Hakanowitz zeigte sich erleichtert nach dem wegweisenden Wochenende. „Wir hatten vorher viele Chancen, die Play-offs klar zu machen. Jetzt haben wir es gepackt. Für uns als Aufsteiger ist das großartig.“ André Jürgens, Vorsitzender des Stammvereins EBC Rostock, freute sich indes auf Facebook über „einen weiteren Meilenstein in der Geschichte des Vereins.“

Auch Nachwuchstalent Nicolas Buchholz (17) jubelte über den Sieg seines Teams und den Einzug in die Meisterrunde. „Es ist ein überragendes Gefühl, wenn man als Aufsteiger gleich den Sprung in die Play-offs schafft. Mich macht es stolz, dabei zu sein“, meinte der Schüler, der als frisch gebackener Nachwuchs-Allstar zum Team stieß. Noch am Sonnabend hatte der Flügelspieler in Trier als erster Rostocker überhaupt am All-Star-Game der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga teilgenommen, reiste danach zur Unterstützung seiner Seawolves nach Hagen.

Für ihn und seine Teamkollegen starten die Play-offs am ersten Aprilwochenende. Sie werden im Modus „best-of-five“ ausgetragen. Das Team, das zuerst drei Siege ergattert hat, zieht ins Halbfinale ein. Der Gegner steht allerdings erst nach dem letzten Spieltag der Hauptrunde fest. Am kommenden Sonnabend (19.30 Uhr) empfangen die Seawolves die Artland Dragons aus Quakenbrück in der heimischen Stadthalle. Mit einem Sieg können die Rostocker den dritten Platz behaupten, würden sich damit das Heimrecht im Viertelfinale sichern. Rostock Seawolves: Anzuluni 25 Punkte/7 Rebounds, Hicks 23/3, Harris 15/6, Alte 13/6, Cardenas Ruda 6/1, Bryant 3/1, Jost 2/0, Bogdanov 0/3, Clay 0/1, Frazier.

René Warning

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