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Lokalsport Der Drittplatzierte, der Greifswalder FC, tritt beim Vierten, TSG Neustrelitz, an
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17:14 01.11.2018
Charbel Chougourou Quelle: Werner Franke
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Greifswald

Für die Oberliga-Kicker des Greifswalder FC steht bereits heute Abend das nächste Spiel an. Die Greifswalder müssen zum Regionalliga-Absteiger TSG Neustrelitz. Sie wollen sich beim derzeitigen Tabellennachbarn nicht die Blöße geben. Die Neustrelitzer stehen drei Punkte hinter dem GFC auf Rang vier und mussten sich erst letzte Woche mit einem torlosen Remis beim Torgelower FC Greif zufrieden geben.

Im anderen MV-Duell besiegte der GFC den Malchower SV souverän mit 3:0. „Gegen die TSG erwartet uns ein intensives und körperbetontes Spiel. Es ist mit Sicherheit nicht nur ein Topspiel in der Oberliga, sondern auch ein Topspiel für die Region“, sagt GFC-Akteur Charbel Chougourou vor dem Duell gegen seinen Ex-Verein.

Chougourou wechselte im Sommer 2015 nach Neustrelitz und kam im Januar 2016 zurück nach Greifswald. An die Zeit bei der TSG hat der 24-Jährige nicht die besten Erinnerungen: „Es war eine kurze Zeit für mich in Neustrelitz, aber ich freue mich trotzdem sehr dort zu spielen. Ich habe aber noch eine Rechnung offen, weil das halbe Jahr dort sportlich nicht so lief, wie ich es mir vorgestellt hatte“, so der Linksfuß.

Für Chougourou kommt die Partie zur rechten Zeit, denn momentan befindet sich der Linksverteidiger in guter Form. Das bestätigt auch sein Coach, Roland Kroos, der ihn für das Spiel gegen den Malchower SV in der Anfngsformation spielen ließ. „Ich freue mich natürlich sehr, dass ich von Beginn an dabei sein durfte. Ich werde trotzdem weiter an mir arbeiten und falls es nicht immer für die Startelf reicht, stehe ich dennoch bereit“, so Chougourou, der sein Team in den Vordergrund rückt: „Am Ende ist es egal, wer spielt. Wir sind ein gutes Team und jeder weiß, dass, wenn mal jemand ausfällt, ein anderer Spieler einspringt. Wir kompensieren Ausfälle als Mannschaft einfach sehr gut.“

Die Greifswalder können mit breiter Brust nach Neustrelitz fahren und haben wohl im Hinterkopf, dass sie in diesem Spiel kaum etwas verlieren können. Den Spielern der TSG geht es da wohl etwas anders. Als Regionalliga-Absteiger gingen die TSG-Kicker mit großen Ambitionen in die Saison, doch die gewünschten Ergebnisse blieben bisher oft aus. Momentan muss man sich in Neustrelitz mit der Verfolger-Rolle zufrieden geben.

Beim GFC ist dagegen alles in bester Ordnung. So langsam etablieren sich die Greifswalder zu einem Spitzenteam der NOFV-Oberliga. „In der derzeitigen Verfassung sehe ich uns gleichstark mit der TSG Neustrelitz. Und wenn wir das umsetzen, was uns in letzter Zeit stark gemacht hat, die defensive Stabilität und das schnelle und zielstrebige Offensivspiel, dann bin ich mir sicher, dass wir auch in Neustrelitz gewinnen werden“, sagt Chougourou, der auf seinen erneuten Einsatz in der Startelf hofft. Das MV-Derbys wird um 19 Uhr im Neustrelitzer Parkstadion angepfiffen.

In den Mittwochspielen gab es für die Mannschaft der Region diese Ergebnisse: Verbandsliga SV 90 Görmin – Rostocker FC 3:1; Landesliga: Greifswalder FC II – Penzliner SV 0:7, SV Nordbräu Neubrandenburg – FSV BW Greifswald 3:1, Laager SV – SG Karlsburg/Züssow 3:2; Landesklasse: SV Prohner Wieck – Sturmvogel Lubmin 0:0, HFC GreifswaldSG Wöpgendorf 2:1, Tribseeser SV – HSG Uni Greifswald 0:1.

Ralf Edelstein und Philipp Weickert

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