Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Lokalsport Trin und Barth spielen um den Aufstieg
Sportbuzzer Lokalsport Trin und Barth spielen um den Aufstieg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:11 15.10.2019
Jos-Carlo Lübs (rechts) spielt mit dem SV Barth um den Aufstieg mit. Tom Großmann (links) kämpft mit der SG Wöpkendorf um den Klassenerhalt. Quelle: Foto: Rainer Müller
Anzeige
Barth/Trinwillershagen

Acht Spiele sind gespielt. Mehr als ein Viertel der Saison ist vorbei. Da ist es für die Ostsee-Zeitung an der Zeit den Saisonstart der hiesigen Teams unter die Lupe zu nehmen und die Trainer nach ihrer Meinung zu befragen.

SV Rot-Weiß Trinwillershagen (1., 8 Spiele, 8 Siege, 33:6 Tore)

Mehr geht nicht. Der Traditionsverein legte einen perfekten Start hin und ist auf Landesebene in Mecklenburg-Vorpommern die einzige Mannschaft ohne einen Punktverlust. Die Triner glänzen durch ihre Eingespieltheit, können Ausfälle immer wieder gut kompensieren. Nur sechs Gegentore kassierten die Rot-Weißen und sind auch in der Offensive durch Tobias Semrau, Toni Kornack (beide 7 Tore), Patrick Pohl (6) oder auch den ehemaligen Profi Clemens Lange (3) unberechenbar. Eine beeindruckende Vorstellung zeigten die Triner im Derby als man den PSV Ribnitz-Damgarten trotz langer Unterzahl deutlich mit 6:0 besiegte.

Trainer Jürgen Hakelberg selbsbewusst: „Die Ergebnisse stehen, auch wenn wir häufig Ausfälle kompensieren müssen. Wir werden auch in der Zukunft viel ausprobieren (müssen). Die dicken Brocken kommen jetzt auf uns zu, aber wir brauchen uns nicht zu verstecken. Stolpern kann man am Ende überall, wir hoffen nur das es uns nicht so schnell trifft.

SV Barth 1950 (2., 7 Siege, 1 Unentschieden, 40:8 Tore)

Jugend forscht“, heißt es beim SV Barth. Die Vienetastädter, die nach dem Wiederaufstieg 2018 erst ihr zweites Jahr in der Landesklasse spielen, setzten bereits sechs 17-jährige Spieler ein und sind damit das jüngste Team in der Landesklasse. Die Barther profitieren hierbei von einer jahrelangen, guten Nachwuchsarbeit. So ist der SVB in den B-, C- und D-Junioren auf Landesebene vertreten. Trainer Denis Ulbricht trainierte viele seiner Spieler selbst in der Jugend und vertraut diesen. Mit Erfolg. Bis auf einen Last-Minute-Ausrutscher in Stavenhagen holten die Barther die maximale Punkteausbeute, überzeugten mit starkem Kobinationsspiel, viel Tempo und taktisch und technisch guter Grundausbildung.

Der Barther Coach Denis Ulbricht meint: „Wir sind natürlich zufrieden, wenngleich uns die Spiele beim PSV und in Tessin gezeigt haben, dass das alles kein Selbstläufer ist. Wir haben viele neue, junge Leute eingesetzt und das ist auch gut so. Manchmal geht das auf Kosten der Stabilität. Wie stabil wir sind, werden wir bereits im Faulenrost sehen. Wir wollen versuchen so lange wie möglich oben dabei zu sein.

PSV Ribnitz-Damgarten (8., 4 Siege, 4 Niederlagen, 25:25 Tore

So richtig schlau wird man aus den Polizeifußballern nicht. Hohen Siegen stehen derbe Klatschen gegenüber. Konstanz bekommt man einfach nicht herein. Auswärts ist man viel zu harmlos, gewann nur beim Kellerkind vom FSV Garz. Gegen die Spitzenteams hagelte es in vier Spielen 20 Gegentore.

Die Defensive bröckelt, doch die Offensive gleicht es wieder aus. Bereits acht verschiedene Spieler trafen für den PSV und das obwohl mit Adrian Kleinfeld der torgefährlichste Angreifer der Vorjahre verletzungsbedingt erst einmal zum Einsatz kam.

Trainerstimme Steven Oklitz: Auch wenn wir zuletzt gegen Barth gezeigt haben, dass wir sehr ansehnlich spielen können, sind wir mit dem Saisonstart nicht zufrieden. Gerade in den Spielen gegen die Spitzenteams haben wir nicht ausreichend gepunktet und zu viele Gegentore bekommen. Wir müssen aus unserer Spielweise mehr Punkte auf das Brett bringen. Die Trainingsbeteiligung muss sich bis zur Winterpause dringend erhöhen. Dort werden wir die Köpfe zusammenstecken uns sehen wie es weiter geht.

SG Wöpkendorf (10., 3 Siege, 5 Niederlagen, 11:23 Tore)

Nach drei Pleiten zum Saisonanfang haben sich die Wöpkendorfer gefangen und fanden ihre Heimstärke zurück. Die Neuzugänge bringen Schwung ins Team. Max Loebe (5 Tore) ist der beste Torschütze, Bastian Barthels und Marc Pohlmann spielten in der Defensive oftmals stark auf.

Spielerisch überzeugt die SGW nur selten, wirft dafür kämpferisch immer alles in die Waagschale. So reichte es gegen die Mannschaften aus der Abstiegszone bislang zu drei Saisonsiegen. Gegen die Spitzenteams war man dagegen chancenlos.

Wöpkendorfs Trainer Sven Köpke kennt die Tücken des Ligaalltags: „Wir sind im Soll, allerdings sollten wir uns keine Ausrutscher gegen die Teams hinter uns erlauben. Die Mannschaft ist intakt, sie weiß um die Attribute, die im Abstiegskampf zählen und kann auch mit Niederlagen umgehen.“

Weiter meint der Coach: „Wir müssen zusehen, dass wir bis zur Winterpause über dem Strich bleiben. Dann stoßen hoffentlich einige Langzeitausfälle wieder zum Team und helfen uns dabei den Klassenerhalt zu schaffen.

Von Rainer Müller

Der A-Junior des FSV Bentwisch ist seit Kurzem Beisitzer im Vorstand der Randrostocker. Der Tausendsassa identifiziert sich voll mit dem Klub.

18.09.2019

Die Ostee-Zeitung blickt in der Mittwoch-Ausgabe auf die Saison der Rostock Griffins. Neben sportlichen Hürden präsentierten sich einige Importspieler nicht professionell genug für höhere Ziele.

10.09.2019
Sportbuzzer Eishockey - Piranhas

Piranhas

09.09.2019