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Sportbuzzer REC-Coach kann Saisonstart nicht abwarten
Sportbuzzer REC-Coach kann Saisonstart nicht abwarten
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23:04 03.09.2019
REC-Stürmer Constantin Koopmann (r.) hat mit den Piranhas die Vorbereitung auf die neue Saison aufgenommen. Quelle: Nina Cathrin Sulzer
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Rostock

Am Freitag starten die Rostock Piranhas mit dem Testspiel gegen Fass Berlin in der Bundeshauptstadt in die Vorbereitung auf die neue Saison in der Eishockey-Oberliga Nord. Zwei Tage später (19 Uhr) gastieren die Berliner dann bei den Raubfischen. Ende September wird es dann beim Oberliga-Auftakt gegen den Krefelder EV ernst. Im Interview spricht REC-Trainer Christian Behncke über die Veränderungen im Kader, seinen Verbleib in Rostock und den Zielen in der kommenden Saison.

Herr Behncke, wie haben sie die lange Sommerpause verbracht?

Christian Behncke: Bei dem Wetter habe ich mir auch meine Auszeiten gegönnt und lag viel in der Sommer. Aber bekanntlich ist ja nach der Saison vor der Saison. Demnach haben der Vorstand, mein Co-Trainer Tomas Kurka und ich viel Zeit für die Spielersuche investiert und einen guten Kader zusammengestellt.

Insgesamt gab es bislang acht Neuzugänge. Worauf haben Sie geachtet?

Wir hatten mit dem Einzug in die Play-offs eine starke Saison gespielt. Deswegen wollten wir ein Grundgerüst halten und Spieler dazu holen, die vom Leistungsniveau und charakterlich zu uns passen. Es ist eine gute Mischung von Jung und Alt, aber auch von spielerischen Typen und Arbeitern im Kader. Wir haben eine bessere Mannschaft als in der vergangenen Saison. Uns fehlt noch ein Verteidiger. Da halten wir weiterhin die Augen offen.

Thomas Kurka hat eine wichtige Rolle bei der Kaderplanung eingenommen.

Das stimmt. Für mich hat sich im privaten Bereich einiges positiv verändert, weswegen Tomas mehr Verantwortung übernommen hat. Er hat viele Kontakte zu Beratern und Spielern aber auch sein Wissen und seine Erfahrung eingebracht, um zu sichten und Gespräche mit Spielern zu führen. Wir haben vorab die Personalien besprochen, uns die Daten angeschaut und dann entschieden, ob wir den Akteur zu uns holen wollen und wer dann den Kontakt aufnimmt. Das hat hervorragend geklappt.

Wie lautet das Saisonziel?

Wir hoffen, dass wir uns erneut für die Play-offs qualifizieren können. Vordergründig wollen wir sehen, dass die Jungs den Willen zum Sieg haben, dass jeder bereit ist, für den Erfolg zu arbeiten. Und wir möchten etwas offensiver spielen, wissen aber auch, dass der Gegner da natürlich auch ein Wort mitzureden hat.

Apropos Gegner: Wie schätzen Sie die neue Liga ein?

Es ist natürlich schade, dass Kontrahenten wie Braunlage nicht mehr dabei sind. Es hat immer Spaß gemacht gegen sie zu spielen. Insgesamt ist die Liga aber stärker geworden. Es ist interessant zu sehen, wie andere Klubs auch in diesem Jahr wieder investiert haben. Aber wenn die Erfolge und die Zuschauer ausbleiben, dann kann es finanziell knapp werden. Das Risiko wollen wir selber nicht gehen. Wir haben gut gewirtschaftet und schauen mit unseren Möglichkeiten immer von Spiel zu Spiel.

Es sind nur noch zwölf Teams in der Liga. Verliert die Staffel an Bedeutung?

Das denke ich nicht. Das größte Problem ist, das alles teurer wird und kleinere Vereine immer weniger Handlungsspielraum haben. Aber die Oberliga ist immer noch ein Sprungbrett in höhere Klassen. Unser Ex-Keeper Jan Dalgic ist mit seinem Wechsel im Sommer nach Kaufbeuren in die DEL2 ein gutes Beispiel.

Sie gehen nun in die zweite Saison als Oberliga-Trainer. Was haben Sie aus ihrer ersten mitgenommen?

Ich habe sehr viel gelernt und versuche, das Gelernte in der neuen Saison weiter umzusetzen. Aber es werden neue Dinge dazu kommen. Mir hat es persönlich weitergeholfen, diesen Schritt zu machen. Fast alles war neu für mich und die Professionalität war beeindruckend. Dadurch hat es noch mehr Spaß gemacht.

Am Wochenende stehen die ersten Testspiele an? Was ist da zu erwarten?

Grundsätzlich sollten man die Testspiele nicht überbewerten. Primär geht es darum, herauszufinden, wie die Mannschaft unsere Ideen annimmt und viel auszuprobieren. Vielmehr freue ich mich schon auf den Saisonstart gegen Krefeld. Dann geht´s endlich wieder um Punkte.

Von René Warning

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