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Sportbuzzer Tony Hicks will Sieg bei Comeback in der Stadthalle
Sportbuzzer Tony Hicks will Sieg bei Comeback in der Stadthalle
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15:52 13.11.2019
Rückkehrer Tony Hicks feiert am Sonntag sein Comeback für die Rostock Seawolves in der Stadthalle. Quelle: Gunnar Rosenow
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Rostock

Keine Sieben Minuten dauerte es am vergangenen Sonnabend, als Tony Hicks für Martin Bogdanov ins Spiel gegen die Gladiators aus Trier kam. Und es schien so, als wäre er nie weg gewesen. Mit seiner unnachahmlichen Art riss der Basketballer die Partie schnell an sich, fügte sich stark ein. Und das, obwohl der US-Amerikaner nur wenige Trainingseinheiten mit seiner neuen und gleichzeitig alten Mannschaft absolvierte. Am Ende holten er und sein Team einen wichtigen Auswärtssieg. Und wenn es nach ihm geht, soll am Sonntag (ab 16 Uhr) in der Stadthalle gegen Ehingen Urspring gleich das nächste Erfolgserlebnis her.

„Das steht über allem. Ich hoffe, dass wir wieder eine so großartige Atmosphäre in der Halle haben, wie ich es aus der vergangenen Saison kenne“, meint der sympathische Aufbauspieler. Sein letztes Spiel vor heimischen Publikum datiert vom 15. April diesen Jahres. Damals unterlagen Hicks und sein Team das dritte Spiel gegen die Hamburg Towers, schieden nach harten Kampf aber mit 85:91 aus der Finalrunde aus. „Wir hatten großen Erfolg und konnten stolz auf das Geleistete sein. Es hat sich sehr gut angefühlt, Teil einer so familiären Organisation zu sein“, schwärmt der Korbjäger aus Louisville im US-Bundesstaat Kentucky und nennt damit einen wichtigen Grund für sein neuerliches Engagement im Nordosten Deutschlands.

Im Sommer kam zunächst aber das vorläufige aus für Tony Hicks bei den Seawolves. Dass die Verantwortlichen nicht mehr mit ihm weiterarbeiten wollten, sieht der 25-Jährige professionell. „Das gehört zum Geschäft dazu. Ich hatte auch nicht geplant, nochmal in diese Liga zurückzukehren“, meint Hicks. Im Anschluss hatte sich der Athlet daheim in den Vereinigten Staaten fit gehalten, überwiegend individuell trainiert und geduldig auf Anfragen interessierter Klubs gewartet. Nun der Neustart in der Hansestadt.

„Jens Hakanowitz (Sportlicher Leiter/d. Red.) hat mich angerufen angerufen und gefragt, ob ich helfen kann. Wir waren uns einig, dass meine Spielweise gut zu dem Team passt“, erzählt Hicks, der als Ersatz für den glücklosen Chase Adams zurück an die Ostsee kehrte (die OZ berichtete).

Gegen Trier fühlte sich der Guard auf dem Feld gleich pudelwohl. „Ich war zunächst noch etwas aufgeregt, weil ich keine Saisonvorbereitung hatte. Aber ich wollte sofort helfen, das war mir wichtig. Ich habe mich schnell so gefühlt, als wäre ich wieder da, wo ich hingehörte“, meint Hicks demütig.

Sieben Punkte in knapp zwölf Spielminuten trug er zum Erfolg in der rheinland-pfälzischen Stadt bei. Gegen Ehingen sollen weitere dazu kommen. Er weiß, dass die Seawolves noch nicht den Lauf der Vorsaison haben, als sich der Zweitligist in der Hauptrundentabelle oben festsetzte und beste Auswärtsmannschaft wurde.

Doch die Ostseestädter sind derzeit im Aufwind. Nach zuvor fünf Pleiten in Serie, was es noch nie zuvor in der Profi-Geschichte der Rostock Seawolves gab, folgten zwei Siege und der Sprung auf Platz zehn. Mit dem dritten Heimsieg kann der Basketball-Zweitligist den Anschluss an die Play-off-Plätze schaffen. Über 2500 Fans werden in der Stadthalle erwartet.

Tickets unter:tickets.seawolves.de oder Tageskasse am Sonntag ab 14 Uhr.

Von Rene Warning

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