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Sportbuzzer Seawolves verpflichten Center Till Gloger
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Seawolves holen Topscorer Till Gloger aus Trier

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15:56 08.06.2020
Till Gloger (am Ball) ist der erste Neuzugang der Rostock Seawolves für die kommende Saison. Quelle: Gladiators Trier
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Rostock

Die Rostock Seawolves haben ihren ersten Neuzugang für die kommende Zweitliga-Saison verpflichtet und schicken gleichzeitig ein starkes Zeichen in Richtung Konkurrenz. Denn mit Till Gloger lotsen die Basketballer den besten deutschen Korbjäger der abgelaufenen ProA-Saison an die Ostseeküste. Durchschnittlich knapp 16 Punkte markierte der 27-Jährige in 27 Partien.

Trainer Dirk Bauermann schwärmt von seinem neuen Schützling. „Till war in der letzten Saison der beste deutsche Spieler auf der Center-Position. Er ist immer aktiv, bewegt sich gut in freie Räume und verwandelt hochprozentig. Mit seiner Einstellung passt er ideal zu unserer Vision vom neuen Team “, lobt der 62-Jährige.

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Der in Bochum geborene Gloger machte schon in seiner Jugendzeit auf sich aufmerksam. Bei den Paderborn Baskets lief er in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga NBBL auf und wurde dort 2012 zum wertvollsten Spieler gekürt. Direkt im Anschluss verschlug es ihn an die University of Maine in die USA, an der er Wirtschaftswissenschaften studierte und in der College-Liga NCAA spielte. Vier Jahre später kehrte er nach Paderborn zurück, absolvierte dort sein erstes Jahr in der ProA und schaffte anschließend den Sprung zum Mitteldeutschen BC in die BBL, der höchsten Spielklasse Deutschlands.

Nach seinem Wechsel zu den Trierern ein Jahr später will sich Gloger nun in Rostock behaupten. „Ich freue mich sehr, in der nächsten Saison für die Seawolves auf Korbjagd zu gehen. An die gute Atmosphäre in der Stadthalle Rostock und den tollen Fansupport erinnere ich mich gerne und kann es kaum erwarten, bis die nächste Saison endlich losgeht“, sagt der Neuzugang.

Für ihn muss Tom Alte Weichen. Der sympathische Blondschopf kam in der vergangenen, abgebrochenen Saison im Schnitt nur auf 13 Minuten Spielzeit, hoffte auf mehr. „Leider konnten wir Toms Wunsch nach mehr Spielanteilen nicht erfüllen. Für seine weitere Entwicklung ist es wichtig, zu einem Standort zu wechseln, an dem er mehr Minuten sieht, erklärt Jens Hakanowitz, der Sportliche Leiter der Seawolves.

Von René Warning