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Sportbuzzer Seawolves unterliegen erneut in Hamburg
Sportbuzzer Seawolves unterliegen erneut in Hamburg
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21:54 12.04.2019
Tony Hicks zeigte gegen die Hamburg Towers eine starke Leistung. Seine 21 Punkte reichten nicht zum Sieg. Quelle: Sylvia Funk / Verein
Hamburg

 Spätestens als Seawolves-Akteur Terrell Harris gestern Abend eine Minute vor dem Ende ohne Bedrängnis den Ball in die Arme eines Hamburger Gegenspielers passte und die Towers in der Folge zum 79:71 trafen, war den 150 Fans aus Rostock klar: Das dritte Spiel im Play-off-Viertelfinale geht an die Elbestädter. Am Ende musste sich der Basketball-Zweitligist in der ausverkauften edel-optics.de-Arena mit 74:84 (41:46) geschlagen geben. Damit liegt der Aufsteiger nach Spielen in der Best-of-five-Serie 1:2 hinten. Beim vierten Aufeinandertreffen am Montag (19.30 Uhr, Stadthalle) müssen die Seawolves gewinnen, um ein Entscheidungsspiel für das Weiterkommen zu erzwingen.

Seewolf Tom Alte haderte vor allem mit der Defensiv-Leistung im ersten Viertel. „Wir haben in den ersten zehn Minuten zu viele offene Würfe zugelassen. Die Towers haben getroffen wie sie wollten. Das war eine zu große Hypothek“, monierte der Center.

Seine Mannschaft erwischte einen katastrophalen Start, agierte in der Offensive fahrig. Die Hamburger hingegen hatten mehr vom sprichwörtlichen Zielwasser getrunken. Allein von der Drei-Punkte-Linie erzielten sie 21 Punkte aus acht Versuchen. Zur ersten Viertelpause lagen die Seawolves bereits deutlich hinten (15:31).

Doch die Rostocker zeigten große Moral und kämpften sich Punkt für Punkt an ihren Kontrahenten heran. Die Rollen zwischen den Teams waren vertauscht. Während die Ostseestädter mehr Würfe versenkten, verließ die Towers das Wurfglück. Die Seawolves belohnten sich für ein starkes Comeback und verkürzten den Rückstand auf fünf Zähler zur Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Rostocker stark, drehten mit einem 9:0-Lauf das Spiel. Beim Stand 50:48 lagen die Gäste von der Warnow das erste Mal in der Partie in Führung – doch es sollte das letzte Mal bleiben. Zwar entwickelte sich im Anschluss eine hochdramatische Partie. Beide Teams agierten auf Augenhöhe, gingen mit Gleichstand in das letzte Viertel (58:58). Doch in den ersten zwei Minuten schenkten die Seawolves bei drei Angriffen den Ball her. Die Towers nutzten die Schwächen konsequent aus und gingen mit 65:58 in Front. Bis zum Ende gelang es den Seewölfen nicht, dass Spiel erneut in ihre Richtung zu drehen.

Nun stehen sie vor dem zweiten Heimspiel in der Serie unter Druck. Bei einer weiteren Niederlage ist die Saison vorbei. Tom Alte gibt sich kämpferisch. „Wir haben sie zu Hause bereits geschlagen und haben nichts zu verlieren.“

Seawolves: Hicks 21 Punkte/4 Rebounds, Harris 12/4, Alte 12/7, Clay 8/4, Anzuluni 8/5, Bogdanov 7/1, Bryant 3/0, Jost 2/0, Talbert 1/2, Cardenas, Frazier, Teucher.

René Warning

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