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Sportbuzzer Spitzenduell steigt auf der Schweriner Paulshöhe
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Der Einsatz von Schönbergs Torjäger Hannes Komoss (l.) ist fraglich. Im letzten Punktspiel verletzte er sich am Oberschenkel. Quelle: Foto: Jens Upahl
Schwerin/Schönberg

. Spitzenreiter gegen den ärgsten Verfolger – so lautet das Spitzenspiel des 14. Spieltages der landesliga West, wenn der FC Schönberg 95 morgen ab 13 Uhr zu Gast bei der SG Dynamo Schwerin ist. Vieles spricht auf den ersten Blick für die Grün-Weißen aus Schönberg. Von den letzten drei Spielen gegeneinander konnten die Nordwestmecklenburger zwei für sich entscheiden. Eins davon sogar in Schwerin. Und das jüngste Duell im April endete mit 6:3 ziemlich deutlich für Schönberg.

Auch die aktuelle Form spricht wohl eher für die Nordwestmecklenburger. Die Mannschaft von Trainer Thomas Manthey hat zurzeit einen Lauf. Von den letzten fünf Spielen hat sie alle gewonnen. Dynamo dagegen zu drei, musste deshalb vor zwei Spieltagen auch die Tabellenführung an den FC 95 abgeben. Schwerin ist in dieser Saison die Mannschaft der zwei Gesichter – zu Hause spielen sie oft hui, auswärts dagegen noch zu häufig pfui. Auswärts haben die Landeshauptstädter schon vier von acht Partien verloren. Auch der FC Schönberg konnte nur die Hälfte seiner sechs Auswärtsspiele gewinnen (10 Punkte) – hat auf fremden Plätzen zusammen mit Dynamo Schwerin aber von allen Mannschaften der Landesliga West die meisten Tore erzielt (17).

Da die Partie auf der Paulshöhe in Schwerin stattfindet, dürfte es aber alles andere als einfach werden für den FC Schönberg 95. Der Respekt vor Schwerin, einem der Aufstiegsaspiranten, ist groß. Die Gastgeber sind zu Hause eine Macht, haben bislang alle fünf Heimspiele der Saison gewonnen – bei einem Torverhältnis von 21:1 Toren. Für Schönberg geht es darum, die Tabellenführung zum zweiten Mal zu verteidigen. Schwerin möchte sich den Platz an der Sonne – an dem Dynamo in dieser Saison schon an vier Spieltagen stand – dagegen zurückerobern. Ein Spiel also, das viel Spannung verspricht. „Gegen Schwerin waren es immer schöne und hitzige Spiele“, erinnert sich Schönbergs Trainer Thomas Manthey gerne an die Begegnungen gegen Dynamo Schwerin aus seiner Zeit als Spieler für den FC 95. „Wir erwarten einen sehr starken Gegner mit vielen Zuschauern im Rücken und mit einer gewissen Brisanz. Aber wir freuen uns auf so ein Topspiel.“ Manthey hofft vor allem auf ein attraktives Spiel für die Zuschauer und wünscht sich, dass „uns auch ein paar Fans aus Schönberg unterstützen.“

Noch unklar ist, ob Torjäger Hannes Komoss gegen Dynamo Schwerin dabei ist. Schönbergs Topstürmer musste beim jüngsten Heimsieg gegen Lübz gut eine viertel Stunde nach seinem 18. Saisontor nach einem Sprint mit Schmerzen am Oberschenkel ausgewechselt werden. „Hannes hat seitdem nicht mittrainiert. Er hat eine Zerrung und es besteht der Verdacht auf einen kleinen Muskelfaserriss“, so Manthey. Auch Marvin Worreschck konnte laut Thomas Manthey nicht trainieren. „Er hat einen Bluterguss und eine Reizung an der Kapsel.“ Ob Schönbergs Toptorjäger und der nach seiner langen Verletzung zuletzt wieder sehr starke Worreschck gegen Dynamo dabei sind, ist laut Schönbergs Trainer unklar: „Es besteht ein großes Fragezeichen.“ Aus Sicht von Manthey ist Dynamo angesichts der Heimstärke und der Personalsorgen leichter Favorit. „Wir werden alles geben. Ich würde mich über einen Punkt bereits freuen.“

Bei einem Sieg könnten die Nordwestmecklenburger den Abstand auf Schwerin auf fünf Punkte ausbauen. Schönbergs Sportchef Sven Wittfot versucht den Ball trotz der Euphorie aufgrund der zuletzt guten Ergebnisse flach zu halten: „Bei dieser Partie wird es bezüglich des Saisonverlaufs noch keine Entscheidung geben. Egal wie es ausgeht.“ Wittfot warnt davor, den Fokus zu sehr auf dieses Spiel zu legen. „Jedem sollte bewusst sein, dass wir mit den Partien gegen Dynamo, die II. Mannschaft vom FC Mecklenburg Schwerin und dem Auswärtsspiel in Doberan bis zum Jahresende noch drei sehr, sehr schwere Spiele vor uns haben.“

Steffen Oldörp

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