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Sportmix 3:0-Heimsieg – SSC Palmberg Schwerin erreicht Pokal-Viertelfinale
Sportbuzzer Sportmix 3:0-Heimsieg – SSC Palmberg Schwerin erreicht Pokal-Viertelfinale
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21:03 02.11.2019
Die Schwerinerinnen gaben sich im Achtelfinale des DVV-Pokals gegen Wiesbaden keine Blöße. Quelle: CORNELIUS KETTLER
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Schwerin

Das war ein souveräner und verdienter Erfolg: Die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin stehen nach dem 3:0- (25:17; 25:17; 25:18) Sieg im Duell gegen den VC Wiesbaden im Viertelfinale des DVV-Pokals. „Ich bin froh und zufrieden, dass wir diese Aufgabe so gut gemeistert haben. Wiesbaden ist ein starker Gegner, der uns nicht so gut liegt“, sagte der Trainer der Schwerinerinnen, Felix Koslowski.

Gegen den Bundesliga-Kontrahenten hatte seine Mannschaft zunächst mehr Mühe erhofft. Die Gäste machten den Mecklenburgerinnen mit ihrem variablen Angriffsspiel das Leben schwer. Zudem hatte der SSC Probleme bei der Annahme. „Damit mussten wir erstmal klarkommen. Zu Beginn waren ein paar Ballwechsel dabei, die wir hätten für uns entscheiden müssen“, übte Koslowski trotz des am Ende klaren Erfolgs auch Kritik.

Doch die Blau-Gelben legten ihre anfängliche Nervosität schnell ab. Angeführt von Greta Szakmáry, die zunächst einen Schmetterball versenkte und dann mit einem Klasse-Block den nächsten Punkt sicherte, drehte der SSC einen 11:13-Rückstand im ersten Durchgang in eine 16:13-Führung. Danach brannte nichts mehr an. Als Kimberly Drewniok mit einem Ass auf 21:14 erhöhte, stand die mit knapp 2000 Zuschauern ausverkaufte Palmberg Arena Kopf und wenig später die Weichen auf Sieg..

Den zweiten Durchgang meisterte der amtierende Pokalsieger und Supercup-Gewinner von Beginn an deutlich souveräner. Jetzt harmonierte das SSC-Ensemble und dominierte den Gegner fast nach Belieben. Vor allem Mittelblockerin Lauren Barfield machte ihrem Coach und dem Publikum viel Freude und steuerte jede Menge Punkte zum 25:17-Satzgewinn bei. Die US-Amerikanerin wurde nach dem Triumph völlig verdient zur wertvollesten Spielerin der Partie gekürt – neun von zehn Angriffsversuchen krönte sie mit Punkten. „Wir haben uns ins Spiel gekämpft und verdient gewonnen“, meinte die 29-Jährige. „Unsere Mission ist klar: Wir wollen wieder ins Finale nach Mannheim. Der nächste Schritt ist gemacht“, meinte Barfield nach dem knapp 90 minütigen Pokalabend und freute sich auf ein bisschen Regeneration bis zum nächsten Bundesliga-Spiel.

Für die Stralsunder Wildcats hingegen war im Achtelfinale Endstation. Das Zweitliga-Team vom Strelasund zog vor heimischem Publikum gegen Erstligist Ladies in Black Aachen mit 1:3 (25:19; 12:25; 12:25; 18:25) den Kürzeren.

Die Schwerinerinnen spielen am 23. oder 24. November im Viertelfinale. Der Gegner wird am Sonntag ermittelt.SSC Palmberg Schwerin: Szakmáry, Adams, Barfield, Bongaerts, Drewniok, Schölzel, Pogany.

Von Christian Lüsch

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