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Sportmix 30 Punkte! Lofton-Party bei seinem Seawolves-Debüt
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30 Punkte Lofton-Party bei Seawolves-Debüt gegen Leverkusen

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00:40 02.02.2020
Seawolves-Neuzugang Zachary Matthew Lofton überragte beim 92:85-Erfolg gegen Leverkusen mit 30 Punkten. Quelle: Gunnar Rosenow
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Rostock

Er kam, sah und führte die Seawolves bei seiner Premiere zum vierten Heimsieg in Serie! Das Debüt von Neuzugang Zachary („Zach“) Matthew Lofton hätte traumhafter nicht laufen können. Erst am Freitag kam der US-Basketballer bei seinem neuen Klub an. Dort trainierte der ehemalige NBA-Spieler abends ein einziges Mal mit seinem neuen Kameraden zusammen. Und schon einen Tag später avancierte der 27-Jährige in der Stadthalle auf Anhieb zum Matchwinner und neuen Publikumsliebling. 30 Punkte steuerte er zum 92:85-(45:47)-Erfolg gegen die Giants Leverkusen bei. Sein Team bleibt mit dem Erfolg auf Rang elf.

Zach Lofton fühlte sich großartig nach seinem ersten Auftritt in Europa. „Ich hab mich sofort wie zu Hause gefühlt. Es hat großen Spaß gemacht. Die Kulisse war unfassbar gut drauf und hat mich herzlich aufgenommen“, freute sich der Aufbauspieler, der bei jedem Korberfolg frenetisch von den Fans bejubelt wurde. Sein Wechsel nach Deutschland kam auch für ihn überraschend. „Als der Moment kam, war mir klar, dass ich das versuchen möchte. Ich wollte etwas Neues wagen“, sagte Lofton, der eine Saison lang bei den Detroit Pistons in der NBA aktiv war.

Fünf Minuten hatte sich sein neuer Trainer Dirk Bauermann Zeit gelassen, bis er ihn das erste Mal ins Spiel brachte. Und der neue Seelöwe glänzte nach seiner Einwechslung mit einem starken Drei-Punkte-Wurf und brachte seine Mannschaft nach einem 8:13-Rückstand zurück in die Spur. Lofton überzeugte mit klugen und kreativen Pässen, riskierte aber auch den einen oder anderen Ballverlust. Dennoch trug er maßgeblich dazu bei, dass seine Mannschaft das Spiel bis zur Viertelpause drehte (28:27).

Im Anschluss entwickelte sich eine Partie auf hohem Niveau, bei der sich keine der beiden Kontrahenten dauerhaft absetzen konnte. Den 3335 Zuschauern in der Halle schwante schon, dass es auf eine hitzige Schlussphase hinauslaufen könnte. Und die gehörte ganz den Seawolves und Zach Lofton. Nachdem sich die Giants zu Beginn des letzten Viertels zwischenzeitlich 77:69 absetzen konnten, drehte der Neue auf und markierte 18 Zähler allein in den abschließenden zehn Minuten – ein sensationeller Wert.

Dirk Bauermann, der bei Ex-Klub Leverkusen Anfang der 90er-Jahre eine Ära prägte, freute sich über den starken Auftritt seines Schützlings. „Ich habe ihn selbst entscheiden lassen, ob er gleich dabei sein möchte. Er konnte durch die Zeitverschiebung und Jetlag erst um sechs Uhr einschlafen. Aber ich bin natürlich froh, dass Zach viel Verantwortung übernommen und auch stark getroffen hat“, lobte Bauermann, der das Duell gegen Hansi Gnad, seinen ehemaligen Spieler und späteren Assistenzcoach bei der Deutschen Nationalmannschaft, für sich entscheiden konnte. „Wir sind sehr zufrieden, dass wir gegen so eine spielstarke Mannschaft gewonnen haben. Meine Jungs haben einen tollen Job gemacht“, freute sich 62-Jährige.

Am kommenden Sonntag (16 Uhr) können die Seawolves den fünften Heimsieg in Serie feiern, wenn sie Tübingen in der Stadthalle bezwingen. Die Baden-Württemberger gehören zu den ärgsten Konkurrenten im Kampf um die Play-off-Plätze.

Seawolves: Lofton 30 Punkte/6 Rebounds, Diouf 14/1, Hicks 13/3, Alte 8/3, Nicholas 7/4, Pwono 6/0, Bogdanov 5/1, Marin 5/1, Sitton 4/1, Jost.

Von René Warning

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