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Sportmix Seawolves unter Druck: Gegen Schalke soll ein Sieg her
Sportbuzzer Sportmix Seawolves unter Druck: Gegen Schalke soll ein Sieg her
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15:00 17.10.2019
Seawolves-Abwehrmann Tom Alte (hier in der vergangenen Saison im Spiel gegen Paderborn) freut sich auf das Heimspiel gegen Schalke und rechnet mit einem Sieg seines Teams. Quelle: Gunnar Rosenow
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Rostock

Der Sieger wird sich ins Tabellenmittelfeld verbessern. Der Verlierer bleibt am Tabellenende kleben: Den Basketballern der Rostock Seawolves, die aktuell Platz elf belegen, steht am Sonntag ein wegweisendes Spiel bevor. Die Zweitligatruppe von Coach Milan Skobalj empfängt in der Rostocker Stadthalle Schalke 04 (15. Platz). Die Gastgeber können auf die Unterstützung von mindestens 3000 Zuschauern bauen.

Seawolves-Manager Jens Hakanowitz hatte sich einen erfolgreicheren Start in die Saison gewünscht. Nach nur einem Sieg und drei Niederlagen möchte er vor dem Duell gegen Schalke aber von Druck nichts wissen: „Ich bin guter Dinge, dass die Mannschaft eine Reaktion zeigen wird“, sagte der 39-Jährige, der vor allem von der Abwehr des Team mehr erwartet. Im Schnitt der ersten vier Saisonspiele haben die Seawolves 85 Punkte zugelassen. „Das ist deutlich zu viel“, meint Hakanowitz. Mehr als 70 bis 75 sollten die Rostocker nicht kassieren.

Dass die Schalker Abwehr zuletzt viel größere Probleme hat als die Rostocker, zeigte sich am vergangenem Wochenende. Die Knappen mussten im Heimspiel gegen Chemnitz eine 70:114-Pleite ertragen.

Dennoch: Rostocks Headcoach Milan Skobalj hat in dieser Woche in zehn Trainingseinheiten vor allem Wert auf die Defensivarbeit gelegt. „Drei Niederlagen aus vier Spielen – das klingt nicht gut. Aber ich glaube an dieses Team“, stärkt der 56-Jährige das Selbstvertrauen seiner Spieler. „Wir sind immer noch in der Findungsphase. In der Vorbereitung hatten wir mit einigen Verletzungen zu kämpfen. Jetzt sind alle Spieler fit und finden zu ihrer Form. Wie stark man ist, zeigt sich, wie man nach zwei verlorenen Spielen zurückkommt. Ich glaube, dass wir über diese Qualität und Stärke als Mannschaft verfügen.“ Dass die Rostocker in den bisher sechs Spielen gegen Schalke fünf Siege feiern konnten, hat für den Rostocker Headcoach nur statistischen Wert.

Einer, der am Sonntag in der Defensive wieder für Stabilität sorgen will, ist Tom Alte. Der 24-jährige Center, der seine zweite Saison bei den Rostockern spielt, ist zuversichtlich, den zweiten Sieg im dritten Heimspiel der Saison klarmachen zu können. „Fans und Umfeld sind meistens nervöser als wir Spieler selbst. Aber das ist für uns alle nichts Neues. Wir wissen, was wir zu tun haben und wo wir uns verbessern müssen“, versichert der gebürtige Karlsruher, der mit seinen Mannschaftskollegen „erst mal die Play-offs“ erreichen möchte. „Das ist das nächste Ziel. Danach steht alles auf null und alles ist möglich“, sagt Alte.

Von der Entwicklung des Basketballs an der Ostsee ist er begeistert. „Für mich war es die richtige Entscheidung, nach Rostock zu kommen. Wenn man sieht, was sich hier entwickelt, wie alle arbeiten und wie es vorangeht, dann ist das beeindruckend“, beschreibt der 2,07 Meter große Basketball-Profi, der die Ostsee liebt und bei verregneten Tagen lieber auf der Couch bleibt.

Von Christian Lüsch

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