Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Basketball Familiäre Unterstützung für Seawolves-Spielmacher
Sportbuzzer Sportmix Basketball Familiäre Unterstützung für Seawolves-Spielmacher
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:07 29.03.2019
Tony Hicks von den Rostock Seawolves mit seiner Mutter. Quelle: Foto: René Warning
Rostock

Tony Hicks könnte derzeit nicht glücklicher sein. Nicht nur, weil der Spielmacher der Rostock Seawolves gegen Hagen am vergangenen Wochenende mit seinem Team den Einzug in die Play-offs der 2. Basketball-Bundesliga ProA erreicht hat. Sondern vor allem, weil seine Mutter Yvette Render extra zur Unterstützung aus den USA angereist ist. Auch beim Spiel am Sonnabendabend gegen die Artland Dragons (19.30 Uhr, Stadthalle) wird sie ihrem Sohn die Daumen drücken.

Hicks freut sich über den familiären Beistand. „Das ist großartig. Es ist schön, sie endlich wieder zu sehen und ein paar Tage hier zu haben.“ Das letzte Mal haben die beiden sich im August gesehen, kurz bevor der US-Boy aus dem US-Bundesstaat Illinois bei den Seawolves gestartet war. Selbst über die Weihnachtsfeiertage war nicht genügend Zeit, um in seine Heimat zu reisen. „Das ist das Leben eines Profisportlers. Aber wir arrangieren uns“, erzählt die 57-jährige Render, die zusammen mit ihrer Cousine Pamela in Rostock weilt. Gemeinsam haben sie bereits mehrere Stadtbummel gemacht. Sie sind sehr angetan vom Rostocker Charme. „Es ist eine tolle und lebenswerte Stadt. Ich bin glücklich, dass mein Sohn hier spielen darf“, freut sich Yvette Render.

Ohnehin ist sie auf die Entwicklung ihres Jungen „extrem stolz“. Dabei war Basketball zunächst nicht seine erste Wahl. „Er hatte mit fünf Jahren angefangen, American Football zu spielen. Alle dachten, das wäre sein Sport. Doch in der Highschool hat er den Basketball für sich entdeckt“, erinnert sich die Haar-Stylistin.

Später im College reiste sie mit Sohn Tony durch Amerika und Kanada zu Juniorenspielen. Die Schulnoten litten darunter nicht. Im Gegenteil. „Tony ist immer voll fokussiert und bleibt auch in schwierigen Situationen ruhig. Das hat er von seiner Großmutter“, scherzt Render.

Auf die Partie am Sonnabend freut sie sich besonders. „Wir sind nach dem Spiel in Hagen mit einigen Fans im Bus zurückgefahren. Sie sind enthusiastisch und haben die Seawolves im Herzen. Mein Sohn hat mir bereits erzählt, dass die Kulisse einzigartig wird. Ich bin sehr gespannt auf die Atmosphäre“, blickt Hicks Mutter voraus. Ihr Sohn dürfte besonders motiviert sein. Denn nichts ist schöner, als den Besuch der Familie mit einem weiteren Sieg zu veredeln.

Rene Warning

Die Zweitliga-Basketballer der Rostock Seawolves haben doppelten Grund zur Freude: Am Sonntag bezwangen sie Phoenix Hagen 87:77 und stehen nun im Viertelfinale der Play-offs, die am 6. April starten.

24.03.2019

Der Siegeszug der Rostock Seawolves in fremden Arenen hat am Freitagabend ein jähes Ende gefunden. Bei den PS Karlsruhe Lions verlor der Basketball-Zweitligist 76:92 (42:47) und kassierte damit erst die zweite Auswärtsniederlage im 13. Spiel.

02.03.2019

Die Rostock Seawolves haben am Sonntagabend das Spitzenspiel gegen die Hamburg Towers vor der Rekordkulisse von 4579 Zuschauern in der Stadthalle mit 68:74 (43:36) verloren. Weil Heidelberg auch patzt springen sie wegen des direkten Duells auf den dritten Platz.

03.02.2019