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Basketball Seawolves kurz vor Start der Vorbereitung
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15:38 22.07.2019
Tom Alte (l.) ist einer von nur fünf übrig gebliebenen Spielern - davon mit Filip Skobalj und Nicolas Buchholz zwei Nachwuchstalente -, die in der Vorsaison fest im Kader der Seawolves gestanden hatten. Quelle: Gunnar Rosenow
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Rostock

Am kommenden Montag starten die Rostock Seawolves nach mehrmonatiger Pause in die Vorbereitung auf die zweite Spielzeit in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Schon jetzt ist sicher, dass sich das Gesicht der Mannschaft fast von Grund auf verändern wird. Aus dem Kader, der nach starker Hauptrunde im Viertelfinale der Play-offs gegen Aufsteiger Hamburg Towers ausschied, sind nur noch Michael Jost, Martin Bogdanov und Tom Alte geblieben. Hinzu kommen die beiden Nachwuchstalente Nicholas Buchholz und Filip Skobalj, die bereits Einsatzzeit bei den Seewölfen sammeln konnten. Fünf neue (Chase Adams, Kalidou Diouf, Haris Hujic, Mauricio Marin und Donte Nicholas) wurden bereits verpflichtet, zwei sollen noch dazu kommen.

Nicht jeder Fan versteht die vielen Wechsel, geht damit auch ein Stückweit Identität verloren. Seawolves-Manager Jens Hakanowitz ist aber überzeugt von den personellen Umstellungen, die er in enger Absprache mit Trainer Milan Skobalj vorgenommen hat. „Wir haben uns dazu entschieden, die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen. Statt zwei oder drei wurfstarke Spieler zu haben, sollen sich die Korberfolge auf den ganzen Kader verteilen. Die Hamburg Towers haben es im letzten Jahr vorgemacht“, nimmt sich der Ex-Profi den neuen Erstligisten als Vorbild. „Wir hatten in den Entscheidungsspielen zu wenig Rotation gehabt. Dadurch fehlte es uns an Frische. Nun wollen wir deutlich mehr wechseln und hoffen, dass wir in der Summe damit erfolgreicher sind“, sagt Hakanowitz.

Bislang stehen beim Zweitligisten zehn Spieler unter Vertrag. Zwei Importspieler aus den USA stehen noch auf dem Zettel der Seawolves-Scouts. Die Verhandlung mit einem von ihnen sind weit fortgeschritten und könnte schon in dieser Woche den Abschluss finden. Um wen es geht, ließen sich die Seawolves-Verantwortlichen allerdings nicht entlocken.

Schon jetzt ist Jens Hakanowitz aber mit dem Kader zufrieden. „Ich denke wir haben eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern beisammen. Die Neuzugänge werden bei uns im Team gut funktionieren“, glaubt der Deutsch-Däne.

Auch im Umfeld des Clubs hat sich in der Saisonpause einiges getan. In Bargeshagen haben die Seawolves einen hohen fünfstelligen Betrag investiert, um eine ehemalige Tennishalle in ein Trainingszentrum umzubauen. Die Arbeiten in dem Mietobjekt (Vertrag über drei Jahre) sollen in dieser Woche abgeschlossen sein. „Das ist das erste Mal, dass wir eine eigene Trainingshalle rund um die Uhr nutzen können. Damit verbessern wir unsere Bedingungen enorm. Wir nutzen die Korbanlage aus der Stadthalle und stellen dort eine neue auf“, freut sich Hakanowitz.

In dem Zusammenhang ist bereits eine Zusammenarbeit mit einem Bundesligisten geplant. Dabei soll es um die Organisation eines Trainingslagers gehen. Im Gegenzug würden die Rostocker für eine Woche am Bundesliga-Standort trainieren.

Im Hinblick auf die kommende Saison ist sich der Sportliche Leiter Hakanowitz sicher, dass die Seawolves wieder gut aufgestellt sein werden. „Mein persönliches Ziel ist das Erreichen der Play-offs. Allerdings wird es eine schwierigere Saison. Wir sind nicht mehr der Aufsteiger, sondern haben uns schnell zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten entwickelt. Dazu kommt, dass viele Kontrahenten wie Jena oder Chemnitz große Ambitionen haben. Einfach wird es nicht“, meint Hakanowitz.

Bis zum Saisonstart haben die Seewölfe ausreichend Zeit, um sich vorzubereiten. Am 22. September starten die Basketballer mit einem Heimspiel gegen Bundesliga-Absteiger Jena in die neue Spielzeit.

René Warning

Die Rostock Seawolves starten am 22. September gleich mit einem echten Höhepunkt in ihre zweite Saison in der 2. Basketball Bundesliga ProA. Zum Auftakt ist Erstliga-Absteiger Science City Jena zu Gast in der Stadthalle Rostock. Zehn der 16 Seawolves-Heimspiele finden sonntags (16 Uhr) statt.

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