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Eishockey Durchwachsenes Wochenende der REC Piranhas
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20:29 03.11.2019
Tom Pauker (r.) setzt sich in dieser Szene gegen einen Gegenspieler der Black Dragons aus Erfurt durch Quelle: Foto: Nina Cathrin Sulzer
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Rostock

Die Rostock Piranhas mussten sich am Wochenende mit durchwachsenen Ergebnissen zufriedengeben. Nachdem der REC am Freitag die Black Dragons aus Erfurt 2:1 (0:0, 1:1, 1:0) geschlagen hatte, kassierten sie gestern eine 4:5 (2:1, 0:2, 2:1, 0:0) Pleite nach Penalty-Schießen gegen das Tabellenschlusslicht Krefelder EV. Durch die insgesamt vier gewonnen Punkte machten die Ostseestädter allerdings einen Platz gut, liegen nun auf Platz sieben.

Vereinschef Mike Specht war zufrieden mit der Ausbeute. „Vier Punkte sind für uns natürlich positiv zu bewerten. Wir wussten, dass es schwere Spiele werden. Beide Gegner stehen mit dem Rücken zur Wand und sind auch so aufgetreten“, resümierte Specht.

Allerdings wären für seine Mannschaft in einem turbulenten Spiel gegen Krefeld sogar noch zwei Zähler mehr drin gewesen. Aber Werner Hartmann scheiterte 13 Sekunden vor dem Ende beim Stand von 4:4 am gegnerischen Keeper und vergab den Sieg.

Davor lieferten sich beide Teams einen fulminanten Schlagabtausch. Die Piranhas erwischten den besseren Start und gingen durch einen Doppelschlag von Roman Tomanek (8.) und Jonas Gerstung (9.) 2:0 in Führung.

In der Folge drehten die Krefelder aber zunehmend auf und drehten das Spiel bis zum 4:2. „Wir haben zwei Mal in doppelter Unterzahl gespielt. Das war der Bruch im Spiel“, haderte Mike Specht.

Doch die REC-Spieler zeigten Moral und kamen nach dem Anschlusstreffer von Michael Kohl (51.) sogar noch zum Ausgleich. Exakt 35 Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene netzte Jonas Gerstung ein zweites Mal ein und sicherte seinem Teams damit zumindest einen Zähler.

Schon am Freitag wurden die Piranhas bis an ihr Leistungslimit gefordert. Gegen die Black Dragons aus Erfurt, die mit einem 7:3-Erfolg gegen Halle im Rücken anreisten, erkämpften sie sich einen Arbeitssieg. Dabei agierten beide Teams zunächst ohne großes Risiko, sodass die Abwehrreihen nur selten gefordert waren. Erst im zweiten Abschnitt nahm das Spiel an Fahrt auf. Die 1:0-Führung durch Rabbani (23.) glich Erfurts Toivanen nur eine Minute später aus. Es dauerte bis zur 57. Minute, ehe Jonas Gerstung die Vorarbeit von Tomas Kurka im Netz der Thüringer verwandelte.

Am kommenden Wochenende steht für die Piranhas nur ein Spiel auf dem Programm. Am Freitag (19.30 Uhr) gastieren die Kufencracks bei den Füchsen aus Duisburg.

REC – Erfurt 2:1 (0:0, 1:1, 1:0): 1:0 Rabbani (23.), 1:1 Toivanen (24.), 2:1 Kurka (57.).

Strafminuten:Rostock 8 / Erfurt 6.

Zuschauer:931.

Krefeld – REC 5:4 (1:2, 2:0, 1:2, 0:0) n.P.:0:1 Tomanek (8.), 0:2 Gerstung (9.), 1:2 Jamieson (14.), 2:2, 3:2, 4:2 Luedtke (24., 33., 42.), 4:3 Kohl (51.), 4:4 Gerstung (60.)., 5:4 Luedtke (Penalty Shootout).

Strafen:Krefeld: 10, REC: 14.

Von René Warning

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