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Eishockey Piranhas holen nur zwei Punkte am Wochenende
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Magere Ausbeute: Piranhas holen nur zwei Punkte gegen Hannover und Halle

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18:57 16.12.2019
Marc Kohl (r.) im Zweikampf mit einem Hannoveraner. Gegen die Indians gab es am Freitag einen 3:2-Erfolg nach Verlängerung. Quelle: Nina Cathrin Sulzer
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Rostock

Sie haben sich wacker geschlagen und stark gekämpft, doch am Ende erbeuteten die Piranhas am vergangenen Wochenende in der Eishockey-Oberliga Nord lediglich zwei von möglichen sechs Punkten. Nachdem der REC am Freitag gegen die Hannover Indians 3:2 nach Verlängerung als Sieger vom Eis ging, schenkten sie zwei Tage später eine 3:2-Führung gegen die Saale Bulls Halle her. Am Ende verlor das Team von Christian Behncke 3:4 und rangiert mit 26 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz. Der Rückstand zum letzten direkten Play-off-Platz, Rang sechs, beträgt bereits elf Zähler. Den nehmen derzeit die Hannover Scorpions ein.

Vereinspräsident Mike Specht haderte mit der Punktausbeute. „Wir haben wirklich hart gearbeitet und viel Energie investiert. Leider haben wir uns nur mit einem Sieg am Freitag belohnen können“, so Specht, für dessen Team Neuzugang Christopher Stanley seine ersten beiden Spiele absolvierte. „Er hat eine ähnliche Vita wie Greg Classen, der im Sommer aufgehört hatte. Chris fungiert als Spielertrainer und ist für die Unter- und Überzahlteams und die Unterstützung der jungen Spieler verantwortlich“, erklärt Specht. Der 40-Jährige war zuvor in Lindau aktiv und komplettiert seit vergangener Woche den Kader des REC.

Und der Neuzugang wird in den kommenden zwei Wochen stark gefordert sein. Denn für die Piranhas steht über die Feiertage hinweg ein intensives Programm auf dem Plan. Insgesamt müssen die Raubfische noch fünf Mal – fast im Zwei-Tages-Rhythmus – antreten. Zunächst reisen sie am Freitag (20 Uhr) zum Tabellenführer Tilburg Trappers in die Niederlande. Zwei Tage (19 Uhr) später empfangen die Ostseestädter die Hannover Scorpions in der eigenen Halle. Es folgen am 26. Dezember das Heimspiel gegen Krefeld, die Partie bei den Hannover Indians (28.12.) und der Jahresabschluss in eigener Halle gegen die Füchse Duisburg einen Tag vor Silvester.

REC Piranhas: Urbisch – Baumgardt (gegen Hannover), Junge (gegen Halle), Miethling, Gerstung, Hartmann, Kohl, Weist – Becker, Voronov, Rabbani, Koopmann (gegen Hannover), Stanley, Richter, Brockelt, Pauker, Beck, Kurka, Tomanek.

REC – Hannover Indians 3:2 (0:0, 1:0, 1:2, 1:0) n.V.: 1:0 Brockelt (27.), 2:0 Beck (43.), 2:1 Pohanka (45.), 2:2 Niddery (59.), 3:2 Becker (61.).

Strafminuten: REC: 4, Hannover: 8.

Zuschauer: 730.

Saale Bulls Halle – REC 4:3 (2:3, 0:0, 2:0): 1:0 Horschel (3.), 2:0 Francis (4.), 2:1 Roman Tomanek (8.), 2:2 Viktor Beck (10.), 2:3 Kevin Richter (14.), 3:3 Heatkly (47.), 4:3 Walkowiak (55.).

Strafminuten: Halle: 2, Piranhas: 8.

Von René Warning

Die Rostock Piranhas mussten am vergangenen Wochenende gleich zwei Pleiten einstecken. Gegen die Moskitos Essen und die Hamburg Crocodiles gab es jeweils eine 3:6-Schlappe. Der REC belegt Rang zehn.

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Die Rostock Piranhas erlebten ein durchwachsenes Wochenende. Das Team von Christian Behncke gewann am Freitag das Duell gegen Erfurt 2:1, verspielte aber zwei Tage später gegen den Krefelder EV eine 2:0-Führung. Am Ende verloren sie 4:5 nach Penaltyschießen.

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