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Eishockey REC Piranhas gehen in Essen mit 2:9 baden
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15:12 29.10.2018
REC-Stürmer Constantin Koopmann (r.) Quelle: NiCa Fotografie
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Rostock

Diesen Trip hatten sich die Rostock Piranhas ganz anders vorgestellt. Ohne Chance auf den Sieg kehrte der Eishockey-Oberligist am Sonntag aus Essen (Nordrhein-Westfalen) zurück. Mit 2:9 (0:2, 2:3, 0:4) gingen die Ostseestädter, die nun auf Platz zehn (17 Punkte) der Nordstaffel stehen, gegen die nun punktgleichen Moskitos sprichwörtlich baden. Am vergangenen Freitag hatte sich der REC noch einen 4:3-Sieg gegen die Black Dragons Erfurt erkämpft. Schon Dienstagabend (19.00 Uhr) allerdings können die Rostocker die Scharte auswetzen. Doch die Aufgabe gegen den Tabellenzweiten Hannover Indians wird nicht einfacher.

REC-Trainer Christian Behncke war enttäuscht über den Auftritt seines Teams. „Wir waren chancenlos. Wir haben gegen das harte Forechecking der Essener keine Lösungen gefunden. Das war eine glatte Note sechs meines Teams. Das einzige, was positiv zu erwähnen ist, sind unsere beiden Überzahltore“, meinte der Hamburger.

Diese beiden Tore waren zumindest ein Hoffnungsschimmer in einem einseitigen Spiel. Denn nach zwei Gegentoren binnen 13 Sekunden im ersten Abschnitt und dem dritten Treffer der Essener (22.), konnten Kevin Piehler zum 1:3 (24.) und Tomas Kurka zum 2:4 (28.) zumindest verkürzen. Doch zu mehr reichte es gegen stark aufspielende Moskitos nicht. Im dritten Viertel drehten die Hausherren noch einmal richtig auf und sorgten mit weiteren vier Treffern für eine denkwürdige Niederlage der Raubfische.

Dass es so laufen könnte, hatte Christian Behncke im Vorfeld nicht erwartet. „So richtig kann ich mir das nicht erklären. Wir waren gut vorbereitet und konnten nach unserem Sieg am Freitag mit breiter Brust ins Spiel gehen. Aber wir haben uns überraschen lassen und nicht ins Spiel gefunden“, suchte Behncke nach Begründungen für den schwachen Auftritt.

Beim angesprochenen Sieg am Freitag zeigten die Piranhas gegen die Black Dragons Erfurt eine leidenschaftliche Partie. Gegen die Thüringer glich der REC zwei Mal einen Rückstand aus und belohnte sich 40 Sekunden vor dem Ende mit dem 4:3-Siegtreffer von Tomas Kurka. Doch den Schwung aus der Partie konnten die Rostocker nicht mit nach Essen nehmen.

Viel Zeit zum Aufbereiten für diese Niederlage gibt es für die Piranhas allerdings nicht. Mit den Hannover Indians kommt eines der stärksten Teams der Liga in die Eishalle. Nach zwölf Spieltagen liegen die Niedersachsen mit 27 Zählern nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter Tilburg Trappers aus den Niederlanden. Christian Behncke sieht das schnelle Aufeinandertreffen nach dem Debakel in Essen mit gemischten Gefühlen. „Wir haben natürlich nun nicht viel Zeit, das aufzuarbeiten. Damit haben wir dann auch direkt nach dem Spiel begonnen. Wir sind uns einig, dass das nur eine Ausnahme gewesen sein darf. Meine Hoffnung ist, dass wir mit der nötigen Wut im Bauch die Hannoveraner empfangen und es deutlich besser machen als gegen Essen. “, sagt Behncke.

René Warning

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