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Eishockey REC will verkorkste Saison versöhnlich beenden
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00:41 02.03.2018
Die Rostock Piranhas um Stürmer Kevin Piehler – hier im Heimspiel gegen die Harzer Falken aus Braunlage – wollen sich am Sonntag mit einem Sieg von ihren Fans verabschieden. Quelle: Foto: Nina Cathrin Sulzer
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Rostock

Wenn Niko Stark und seine Mannschaft am Sonntag (19 Uhr) das letzte Mal in der Spielzeit 2017/18 in der Eishockey-Oberliga Nord aufs Eis gehen werden, gibt es für den Torhüter der Rostock Piranhas nur einen Wunsch. „Wir hoffen auf eine volle Halle“, sagt der 22-Jährige. Das Team wolle sich bei den Fans bedanken, „die immer zu uns gehalten haben“. Zum Abschluss der verkorksten Saison, in der die angestrebten Play-offs klar verpasst wurden, empfangen die Rostocker den EHC Timmendorfer Strand zum prestigeträchtigen Ostseederby in der Eishalle Schillingallee.

Stark freut sich auf die Partie. „Das wird ein toller Abschluss. Wir werden alles in die Waagschale werfen, um die Saison mit einem Sieg zu beenden“, sagt der Goalie. Bereits viermal haben beide Seite gegeneinander gespielt. Dreimal gewannen die Raubfische. Ihre einzige Niederlage mussten sie beim spektakulären 6:8 Mitte Dezember hinnehmen. Stark hat daran schlechte Erinnerungen. „Für die Fans ist es eine tolle Sache, wenn das Spiel hin- und hergeht und viele Tore erzielt werden. Aber als Torhüter acht Buden eingeschenkt zu bekommen, das ist natürlich frustrierend.“ Am Sonntag möchte er am besten ohne Gegentor bleiben.

Bevor die Rostocker daheim gefordert sein werden, müssen sie heute Abend noch einmal auswärts ran. Ab 20 Uhr gastieren sie in Braunlage bei den EC Harzer Falken, dem Tabellenschlusslicht der Qualifikationsrunde.

Unterdessen treiben die REC- Verantwortlichen ihre Planungen für die neue Spielzeit voran. Allen voran wird weiter ein Coach gesucht. Mehr als ein Dutzend Übungsleiter haben sich auf die offene Stelle beworben. REC-Vizepräsident Christian Trems findet das nicht ungewöhnlich. „Viele Trainer machen sich zum Saisonende Gedanken um ihre Zukunft. Wir sondieren und versuchen, den Kreis der Kandidaten einzugrenzen, die zu uns passen. Es gibt verschiedene Optionen“, sagt Trems.

Im Januar hatte Ex-Trainer Kenneth Latta nach Differenzen mit Kapitän Tomas Kurka und dem Vorstand seinen Rücktritt verkündet. Kurka übernahm als Spielertrainer und stabilisierte das junge Team.

Tomas hat seine Sache gut gemacht. In den vergangenen Spielen war zu sehen, wie viel Potenzial in der Mannschaft steckt“, meint Christian Trems. Dennoch überwiegt bei den Piranhas die Enttäuschung über die schwache Saison. „Letztlich haben wir erneut die Play-offs verpasst, die unser großes Ziel waren – und das deutlich“, verdeutlicht das Vorstandsmitglied.

Ob es nach der verpassten Meisterrunde zum wiederholten Mal einen Neuanfang bei den Piranhas geben wird, lässt Trems offen. „Wir werden in aller Ruhe die zu Ende gehende Spielzeit analysieren, auch gemeinsam mit den einzelnen Spielern. Schnellschüsse wird es nicht geben.“ Erste Personalentscheidungen könnten bis zum 15. April getroffen werden. Dann soll in der Eishalle der offizielle Saisonabschluss steigen.

René Warning

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