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Eishockey Rostock Piranhas können Hoffnungen auf direkte Play-off-Qualifikation wohl begraben
Sportbuzzer Sportmix Eishockey Rostock Piranhas können Hoffnungen auf direkte Play-off-Qualifikation wohl begraben
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17:36 04.02.2019
REC-Angreifer Michal Bezouska (r., hier gegen den MEC Halle) traf im zweiten Drittel gegen die Hannover Indians zum zwischenzeitlichen 2:3. Danach konnten die Rostocker ihre Aufholjagd allerdings nicht weiter fortsetzen unterlagen am Ende noch deutlich. Quelle: Nina Cathrin Sulzer
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Hannover/Rostock

Das Wochenende hätte für die Rostock Piranhas nicht schlechter laufen können. Am Sonntag unterlagen sie bei den Hannover Indians (3.  Platz) in der Eishalle am Pferdeturm trotz einer kämpferisch ansprechenden Leistung mit 2:5 (0:1, 2:2, 0:2). Zwei Tage zuvor hatten sie bereits gegen die Halle Saale Bulls (5.) in der hei­mischen Eishalle Schillingallee mit 2:5 (1:2, 0:2, 1:1) verloren. Nach den beiden Rückschlägen rutschten die Ostseestädter (weiter 56  Punkte) in der Eishockey-Oberliga Nord ab auf den neunten Tabellenrang und haben nur noch theoretische Chancen auf Rang sechs, den letzten direkten Play-off-Platz. Den belegt derzeit der Herner EV mit 68 Zählern. Und das Team aus Nordrhein-Westfalen hat eine Partie weniger ausgetragen.

Piranhas-Trainer Christian Behncke war trotz der zwei Niederlagen mit den Auftritten seines Teams zufrieden. „Wir haben gute Spiele gemacht und an einem oder zwei Punkten geschnuppert. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat leidenschaftlich gekämpft“, lobte der Hamburger.

Bei den Indians, die seit Jahren zu den Top-Teams der Liga gehören, sah es nach 32 Spielminuten nach einer deutlichen Schlappe für die Gäste von der Ostsee aus. Da lagen sie bereits mit 0:3 zurück. Doch REC-Neuzugang und Rückkehrer Joshua Rabbani sowie der Tscheche Michal Bezouska verkürzten mit ihren Treffern binnen zwei Minuten und machten das Spiel mit dem Doppelschlag wieder spannend.

Auch nachdem die Hannoveraner zwölf Minuten vor dem Ende das 4:2 erzielt hatten, gaben die Rostocker nicht auf. Sie versuchten alles, gingen in der Schlussphase noch einmal volles Risiko. REC-Coach Christian Behncke nahm Torwart Jan Dalgic vom Eis, brachte einen sechsten Feldspieler. Doch es nutzte nichts. 20  Sekunden vor Schluss trafen die Indians ins leere Piranhas-Tor und entschieden das Spiel zu ihren Gunsten.

Trotz des erfolglosen Wochenendes hat der Rostocker Trainer die Hoffnung auf die direkte Play-off-Qualifikation noch nicht aufgegeben. „Es war vor den beiden Spielen schwierig für uns. Fortan wird es umso schwieriger, den sechsten Tabellenplatz noch zu erreichen. Allerdings glaube ich an meine Mannschaft. Wir werden versuchen, so viele Punkte wie möglich zu sammeln“, gibt sich Christian Behncke kämpferisch.

Schon am Mittwoch (20 Uhr, Schillingallee) können die Rostock Piranhas in die Erfolgsspur zurückfinden. Am ungewöhnlichen Spieltag mitten in der Woche empfangen die Raubfische die Black Dragons Erfurt, die als Tabellenelfter mit 39 Punkten nur noch theoretische Chancen auf die sogenannte Pre-Play-offs (Platz 7 bis 10) haben. In der Zwischenrunde werden die letzten beiden Qualifikanten für die Meisterrunde ermittelt.

Piranhas vs. Hannover: Dalgic – Kohlstrunk, Teljukin, Hartmann, Gärtner, Kröber, Gulda – Koopmann, Piehler, Brockelt, Classen, Becker, Beck, Kurka, Bezouska, Rabbani, Voronov.

Tore: 1:0 Norris (17.), 2:0 Pohanka (25.), 3:0 Weyrauch (32.), 3:1 Rabbani (33.), 3:2 Bezouska (34.), 4:2 Peleikis (48.), 5:2 Bosas (60., ins leere Tor).

Strafminuten: REC 12, Indians 12.

René Warning

Die Rostocker haben am Sonntag mit einem Rumpfaufgebot beim Tabellenvierten gewonnen und sind in der Tabelle auf den fünften Rang vorgerückt. REC-Trainer Christian Behncke lobte: Unser kleiner Kader hat gezeigt, was in ihm steckt.

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