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Golf Kleiner Bruder gewinnt das Familien-Duell in Wittenbeck
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19:58 01.07.2018
Die Bruttosieger des zweiten Turniers der OZ-Golftour in Wittenbeck mit ihren Pokalen: Christian Wißotzki (links) und Max Rentzsch Quelle: Alexander Loew
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Wittenbeck

Ein finales Stechen unter Brüdern, viele großartige Schläge und ein Platz mit Ostseeblick in Top-Zustand: Das zweite Turnier der OZ-Golftour am Sonnabend im Ostsee Golf Resort Wittenbeck bei Kühlungsborn hatte viel zu bieten.

Christian Wißotzki und Max Rentzsch entscheiden das zweite Turnier der OZ-Golfserie für sich. 30 Doppel-Teams kämpfen um Sieg auf Spitzen-Anlage an der Ostsee.

In einem Kopf-an-Kopfrennen setzten sich letztlich die Lokalmatadoren Christian Wißotzki und Max Rentzsch durch – vor ihren Wittenbecker Vereinskollegen Matthias Wißotzki und Maximilian-Leopold Andrä. Beide Doppel spielten auf der anspruchsvollen Anlage das Spitzenergebnis von zwei unter Par - bei einem Platzstandard von 72.

Kein Stress unter den Brüdern

Aufgrund eines Computerstechens (hier wurden die Resultate der vier schwersten Löcher analysiert) setzten sich Wißotzki/Rentzsch durch. Trotz des engen Einlaufs gab es aber keinen Stress unter den Brüdern. „Wir können damit gut umgehen, haben ja schon in einigen wichtigen Wettbewerb gegeneinander gespielt“, sagte Gewinner Christian Wißotzki, der mit seinen 32 Jahren zwar altersmäßig der „Kleine“ ist, mit 1,97 Meter Körpergröße seinen Bruder aber ein gutes Stück überragt.

Sie beide sind mehrfache Landesmeister im Herren-Golf. Und so konnte Matthias Wißotzki (34) gut gönnen: „Für Christian bedeutet der heutige Sieg ja auch, dass er die Führung in der Gesamtwertung der OZ-Tour übernimmt. Das freut mich sehr für ihn.“

Sohns rückt auf Platz drei vor

Auf Platz drei in der Brutto-Wertung (hier zählen nur die absoluten Schlagergebnisse) kamen Henriette Sohns und Maximilian van Treeck vom Golfpark Strelasund. Henriette Sohns, Tour-Gesamtsiegerin von 2016, die noch das erste Turnier der 2018er-Serie Anfang Juni aus beruflichen Gründen verpasst hatte, rückte damit in der aktuellen Damen-Rangliste auf Platz drei vor. „Das war wirklich ein schönes Turnier. Super Stimmung, toller Platz, starke Teilnehmer“, lobte die 20-jährige Studentin.

Auch Werner Gallas, Geschäftsführer der Wittenbecker Anlage, war voll des Lobes: „Es gab ausgezeichnete Leistungen und hervorragende Schläge. Wir sind sehr froh im vierten Jahr nun ein Teil der OZ-Golfserie zu sein, denn die Atmosphäre auf der Tour ist wirklich eine besondere.“

30 Teams am Start

Insgesamt starteten 30 Teams beim zweiten Turnier der OZ-Golftour 2018. Der Wettbewerb wurde als so genannter Bestball-Vierer ausgespielt. Heißt: Beide Partner eines Doppels spielten ihren eigenen Ball, an jedem einzelnen der 18 Löcher ging dann immer das bessere Resultat der Spieler in das Gesamtergebnis ein.

Die Nettowertungen (hier werden die absoluten Schlagzahlen in Relation zum Handicap der Spieler gesetzt) gewannen Henriette Sohns / Maximilian Treeck (Klasse A) sowie das Vater-Sohn-Doppel Peter Hamann / Jannik Hamann (Klasse B/GCTessin). Für Sieger und Platzierte gab es attraktive Preise wie hochwertige Driver samt persönlichem Fitting, ein Jahr kostenloses Spiel auf der Anlage in Wittenbeck oder Übernachtungen im Grand Hotel von Heiligendamm.

Das dritte und letzte Turnier der OZ Golftour 2018 findet am 22. September im Golfpark Strelasund in Kaschow bei Grimmen statt. Dann werden auch die Gesamtsieger der Serie gekürt.

OZ-Golftour 2018

Gesamtwertung nach 2 von 3 Turnieren:

Herren: 1. Christian Wißotzki (Wittenbeck) 300 Punkte, 2. Frank Süllentrup 265, 3. Christoph Dreyer 250, 4. Falk Schurich 245 (alle Golfpark Strelasund), 5. Wolfgang Edelberg 190 (GC Teschow)

Damen: 1. Manuela Neitzel (Warnemünde) 165, 2. Nicole Pietzke (Golfpark Strelasund) 120, 3. Henriette Sohns (Golfpark Strelasund) 95, 4. Katrin Dubbert (GC Teschow) 83, 5. Sandra Bretsch (Golfpark Strelasund) 80

Auf der zweiten Station der OZ-Golftour fehlen die aktuellen Spitzenreiter. Das eröffnet den knapp hinter ihnen platzierten Spielern gute Chancen auf die Tabellenführung. 30 Doppel-Teams starten beim zweiten Turnier der Serie.

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