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Handball Final Four: Zwei Chancen für den Stralsunder HV
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00:15 06.04.2018
SHV-Spieler Ole Pomorin (m.) versucht, sich gegen im Derby die Abwehr des HSV Grimmen durchzusetzen. Quelle: Foto: Manuela Wilk

Stralsund/Güstrow. Mit zwei Mannschaften steht der Stralsunder HV im Final Four des Handball-Landespokals. Am Sonntag werden in Güstrow die Sieger ermittelt. Die Frauen des SHV eröffnen mit ihrem Duell gegen die zweite Mannschaft des Rostocker Handballclubs den Turniertag. Für Trainer Walter Bollmann ist der Pokal ein Bonus. „Die Damen wollten gern daran teilnehmen“, erklärt er. Und sie haben es bis ins Final Four geschafft. Doch entscheidender sei für ihn der Ligabetrieb. „Da können wir noch auf einen Medaillenrang klettern“, so Bollmann. Derzeit rangiert der SHV auf Platz vier.

Spielplan Final Four

Frauen:

9 Uhr, Rostocker HC II - Stralsunder HV; 12 Uhr, SV Warnemünde - Fortuna Neubrandenburg,

Finale um 16 Uhr

Männer:

10.30 Uhr, HSV Grimmen - Stralsunder HV II; 13.30 Uhr, Güstrower HV - SV Fortuna Neubrandenburg,

Finale um 18 Uhr

Schon heute Abend (19 Uhr) steht für die Handballerinnen in der MV-Liga das Nachholspiel gegen den HSV Grimmen auf dem Programm. „Das wollen und müssen wir unbedingt gewinnen“, sagt Walter Bollmann.

Auch im letzten Heimspiel, in dem die Stralsunderinnen wieder auf den Rostocker HC II treffen, will die Mannschaft erfolgreich gestalten. Wenn es auch im Pokal mit einem Sieg klappt, umso besser.

Dass die Damen Freitag und Sonntag gefordert sind, sei kein Problem. „Falls wir am Sonntag aber zwei Spiele bestreiten, kann das kräftemäßig schon schwierig werden“, so der Coach.

Für die Männer des Stralsunder HV gibt es am Sonntag nur ein Ziel: ins Pokalfinale einziehen. „Wir sind jetzt zum dritten Mal in Folge im Final Four und wollen natürlich auch das Endspiel bestreiten“, sagt Gunnar Jasmann, Trainer der zweiten Stralsunder Mannschaft. Im vergangenen Jahr unterlagen die Männer im Halbfinale den Mecklenburger Stieren II und im Jahr davor scheiterte die Sieben im Finale. Nun soll endlich der Sieg her. Die Stralsunder freuen sich auf ihr erstes Duell (10.30 Uhr). „Gegen den HSV Grimmen ist es ein Derby auf neutralem Boden. Dennoch bietet das Spiel Brisanz und es wird sicher ein spannendes Halbfinale“, so der Coach.

Ob er auch Spieler der Oberliga-Mannschaft des SHV mit nach Güstrow nehme, stehe noch nicht fest. Für den Rückraum, in dem zwei, drei Akteure fehlten, sei es eventuell eine Option, mit Handballern aus der ersten Mannschaft aufzufüllen. „Die Spieler der zweiten Mannschaft haben sich das Final Four verdient“, betont Jasmann. Und die Mannschaft habe ihre Leistungen in der Rückrunde stabilisiert.

Doch auch die Gegner vom HSV Grimmen wollen unbedingt ins Endspiel. Nachdem die Leistungen in der MV-Liga eher wechselhaft waren, kann das Team der Trainer Manuel Abe und Lars Kibscholl nur noch im Landespokal etwas holen.

Der HSV steht in der Liga auf Rang fünf – ohne Aussicht auf einen der vorderen Tabellenplätze. „Sicherlich hatten wir im Ligabetrieb mit einigen wichtigen Ausfällen zu kämpfen. Dennoch ist der Kader gut genug für eine bessere Platzierung. Da brauchen wir auch keine Ausrede suchen: Wir haben gerade in den Auswärtsspielen gegen die vermeintlich kleinen Teams versagt“, sagt Coach Abe. Jetzt bleibe nur noch der Pokal. „Ich hoffe, dass die Jungs wissen, welche Chance sie am Sonntag haben“, meint Lars Kibscholl. Im letzten Saisonspiel trennten sich SHV und HSV Grimmen 25:25.

Im Finale trifft der Sieger des Derbys um 18 Uhr auf den Gewinner der Partie Güstrower HV gegen Fortuna Neubrandenburg.

Manuela Wilk

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