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Handball Empor dreht Spiel in der Schlussphase
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14:00 17.11.2019
Der Rostocker Philipp Asmussen, hier in einem früheren Spiel, steigt zum Sprungwurf hoch. Er erzielte vier Treffer. Quelle: Sebastian Heger
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Großburgwedel

Es ist angerichtet für das Drittliga-Spitzenspiel am 1. Dezember in der Rostocker Stadthalle zwischen dem HC Empor und Spitzenreiter Dessau-Rosslauer HV. Während der Zweitliga-Absteiger aus Sachsen-Anhalt weiterhin ohne Verlustpunkt ist, haben auch die Rostocker ihre Generalprobe gewonnen und den zweiten Tabellenplatz mit 22:4 Punkten gefestigt. Allerdings war ihr 29:24 (12:14)-Auswärtssieg am Sonnabend vor 264 Zuschauern beim Schlusslicht Hannover-Burgwedel „ein hartes Stück Arbeit“, wie Trainer Till Wiechers unterstrich. Den Erfolg konnten die Gäste erst in der Schlussphase unter Dach und Fach bringen. „Burgwedel hat sehr gut gespielt, auf keinen Fall seiner Platzierung entsprechend. Der Tabellenletzte hat uns immer wieder vor große Probleme gestellt, denn teilweise sind bei einem Angriff drei, vier Spieler eingelaufen. Wir haben 45 Minuten gebraucht, um uns diesem Spiel anzupassen.“

Beim Stand von 6:3 (12.) hatte Till Wiechers die erste Auszeit genommen, trotzdem gab es sofort den nächsten Ballverlust. Burgwedel traf im Gegenzug zum 7:3 und kontrollierte zunächst weiter die Partie, zumal die Rostocker lange nicht zu ihrer Form fanden. „Wir haben uns das Leben zusätzlich schwer gemacht, indem wir viele Freie verworfen haben, während Großburgwedel praktisch jeden Ball reingemacht hat“, ärgerte sich der Empor-Coach. Seine Mannschaft war erstmals beim 12:11 (26.) wieder auf einen Treffer herangekommen. Zur Pause nahm Till Wiechers zudem einen Torhüterwechsel vor und Empor konnte beim 15:15 (33.) erstmals ausgleichen. Allerdings hatten die Rostocker Pech, dass in dieser Phase zwei reguläre Treffer zurückgepfiffen wurden und Robert Wetzel ein unglückliches Eigentor unterlief.

Am Ende aber war nicht zuletzt auch der eingewechselte Torhüter dafür verantwortlich, dass die Gäste noch die Wende schafften. Dies wusste auch Trainer Wiechers: „Robert hat am Ende ein paar wichtige Bälle gehalten. Aber auch unsere Abwehr haben wir dann endlich sattelfester bekommen und konnten das Spiel noch drehen.“ Zwei Asmussen-Treffer in Folge zum 21:22 (49.) bedeuteten die erstmalige Empor-Führung, zwei Völzke-Treffer zum 22:24 (51.) sorgten für den ersten Zwei-Tore-Vorsprung. Und als Maximilian Schütze auch der erste Treffer vom Kreis gelang und es dadurch in der 57. Spielminute 23:26 stand, waren die Weichen doch noch auf Auswärtssieg gestellt. Und der fiel durch drei Gäste-Tore in den letzten drei Minuten sogar noch relativ deutlich aus: „Am Ende hat sich ausgezahlt, dass wir viel über das Tempo gekommen sind. Dadurch war unser Sieg verdient, auch wenn es lange sehr eng war“, befand Till Wiechers.

Burgwedel: Wendland, Frommeyer – Koch, Behnke 5, Kastening 8/4, Dräger 2, Dunekacke 3, Marx 4; Schröter, Reinsch 1, Hinz, Pfeiffer, Hoff 1, Mücke, Horn.

Empor: L. Mehler, Wetzel – Asmussen 4, Diringer, Ottsen 4, Haasmann, N. Witte 8/6, Schütze 2; Wilhelm, D.Mehler, Kohnagel 3, Tobeler 5, Völzke 3, Mehrkens, Zboril.

Siebenmeter: Burgwedel 5/4, Empor 6/6.

Strafminuten: Burgwedel 14, Empor 4.

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