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Handball HSV will zweiten Heimsieg einfahren
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00:00 22.09.2017
Auch Christoph Neidel wird alles geben, um mit seinem Team, dem HSV Insel Usedom, zwei Punkte aus dem Spiel gegen Grünheide zu holen. Quelle: Foto: A. Dumke
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Ahlbeck

Die 23:25-Niederlage in Spandau tat weh. Das merkt man dem Trainer des HSV Insel Usedom, Nico Heidenreich, auch noch eine Woche später an: „Wir haben in Berlin einfach nicht zu unserem Spiel gefunden“, klagt der Coach des Handball-Oberligisten. Gegen den Grünheider SV soll es morgen (19.00 Uhr in der Ahlbecker Pommernhalle) besser laufen.

„In Normalform hätten wir in Spandau gewonnen“, ist sich Heidenreich sicher. „Doch noch sind wir in der Phase, in der sich die Mannschaft kennenlernt.“ Gerade für die beiden Neuen, Marcus Deutsch und André Machel, war es in ihrem ersten Spiel für den HSV schwer, ins „System“ zu finden. „Da fehlte natürlich noch die Bindung. Ich bin aber überzeugt, dass wir an den beiden Spielern noch richtig Spaß

haben werden. Menschlich passen sie toll ins Team“, sagt Heidenreich.

Trotz allem zählt in jedem Spiel nur das Ergebnis, und da passt die Niederlage in Spandau nicht so recht ins Bild. Zumal die Usedomer im ersten Saisonspiel (24:19) gegen Drittligaabsteiger Werder eine Klasseleistung gezeigt hatten. Allerdings sieht auch die Tabelle der Ostsee-Spree-Oberliga nach den ersten zwei Spieltagen gewöhnungsbedürftig aus. So finden sich vermeintliche Spitzenteams wie Cottbus und Werder auf dem zwölften bzw. 13. Rang wieder. Die Tabellenführung nimmt der Stralsunder HV ein, der sich in der Sommerpause immens verstärkt hat.

Mit einem Sieg und einer Niederlage rangiert der HSV auf dem achten Rang. „Natürlich ist es unser Ziel, das Spiel am Samstag zu gewinnen. Grünheide hat zwar ein gutes Team, allerdings haben wir in letzter Zeit gegen starke Mannschaften immer unsere Top-Leistung abgerufen. Daher bin ich zuversichtlich, dass unser Vorhaben auch klappt“, sagt Heidenreich.

Grünheide hat bisher ein Saisonspiel absolviert – 30:21 gegen Spandau. Im Sommer hatte das Team einige Abgänge zu verkraften. So ging auch Trainer Tobias Matelicz, der kürzlich als neuer Landestrainer des Handballverbandes MV vorgestellt wurde. Seine Aufgabe bei Grünheide übernahm Uwe Schwiderski. Außerdem wurde mit dem oberligaerfahrenen Sebastian Ackermann ein gestandener Rückraumspieler verpflichtet.

Trotz der personellen Änderungen ist Grünheide eine feste Größe in der Ostsee-Spree-Oberliga und ein guter Gradmesser für den HSV. „Der Auftritt in Berlin war enttäuschend. Wir haben allerdings sehr gut trainiert und werden uns auch noch mit einem Videostudium individuell auf die Partie vorbereiten“, sagt HSV-Spieler Christopher Neidel und fügt entschlossen hinzu: „2017 sind wir zu Hause noch ungeschlagen, und das soll auch nach diesem Wochenende so bleiben.“

Andreas Dumke

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